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Speckgürtel werden für Immobilieninvestoren immer interessanter

In den sieben deutschen Top-Städten hinkt das Wohnungsangebot der Nachfrage hinterher. Deshalb werden die Pendlerströme aus dem Umland in die Zentren immer länger und Immobilien in Speckgürteln für Investoren immer interessanter.

 

Investoren haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres für etwa 465 Millionen Euro Wohnungen im Umland der sieben einwohnerreichsten Städte (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Düsseldorf) gekauft. Das entspricht einem Plus von etwa einem Drittel gegenüber dem Vorjahreszeitraum, besagen Auswertungen einer von Immobilienmaklern durchgeführten Marktanalyse. Im gleichen Zeitraum sank demnach das Transaktionsvolumen in den A-Städten um 13% auf 3 Milliarden Euro.

 

Die Pendlerzahlen untermauern diese Entwicklung: Im Jahr 2015 pendelten der Bundesagentur für Arbeit zufolge Tag für Tag rund 383.000 Berufstätige von außerhalb nach München. Nach Frankfurt kamen 362.000 Arbeitnehmer, nach Hamburg 346.000 und nach Berlin 309.000 – Tendenz steigend. Zudem werden laut Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung immer größere Entfernungen zurückgelegt: durchschnittlich 14,6 km im Jahr 2000, fünf Jahre später dann 16,8 km.