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Bundesregierung ebnet den Weg zu Green-Shipping

Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann (MdB), verfolgt den im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausbau der Initiativen zugunsten alternativer Kraftstoffe in der Schifffahrt. „Wir wollen Deutschland zu einem Standort für LNG-Infrastruktur machen. Brunsbüttel ist zurzeit der aussichtsreichste Standort. Die Planungen sind bereits überaus konkret.“ So ließ sich Brackmann in einer Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zitieren.

 

Brackmann ergänzte: „Mein Ziel ist die Sicherstellung eines umweltverträglichen, wirtschaftlichen und wettbewerbsfähigen Schiffsverkehrs. LNG spielt dabei für mich eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einem Green-Shipping. Ich freue mich daher über die Signale aus der Wirtschaft, stärker in den Aufbau von Infrastruktur investieren zu wollen.“ Der Umweltausschuss der Internationalen Seeschifffahrtorganisation (IMO) hatte am 13. April 2018 eine Strategie beschlossen, die Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 enthält. Entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Umsetzung wird die Einführung neuer Kraftstoffe und Antriebstechnologien sein. Die Branche setzt hier vor allem auf Flüssigerdgas (LNG).