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Wohnen in NRW wird teurer

Die Wohnimmobilienpreise sind 2017 in ganz Nordrhein-Westfalen gestiegen. Das ist das Ergebnis der alljährlichen Untersuchung des IVD West. „Der Preisanstieg ist mittlerweile überall in Nordrhein-Westfalen angekommen. Selbst im hintersten Ort im Sauerland“, so Axel Quester, 1. stellvertretende Vorsitzende des IVD West. Am stärksten war der Anstieg in Düsseldorf. In allen Immobiliensparten sind die Preise in der Landeshauptstadt binnen Jahresfrist im zweistelligen Prozentbereich angestiegen. Neubau-Eigentumswohnungen in sehr guter Lage wurden um 24% teurer. Zum Vergleich: Den zweithöchsten Preisanstieg der NRW-Großstädte in diesem Segment verzeichnete Bochum mit gerade einmal 8%.

 

Der Düsseldorfer Markt war schon in den vergangenen Jahren von extremen Preissteigerungen gekennzeichnet. Axel Quester: „Das Angebot ist für die Nachfrage einer wachsenden Stadt immer noch zu knapp bemessen.“ Als Folge zögen immer mehr Menschen in den Speckgürtel - mit den entsprechenden Folgen für die dortigen Immobilienpreise. Ganz ähnlich wie in Düsseldorf verhält es sich in Köln - allerdings im vergangenen Jahr ohne Preisexplosionen. Die Kaufpreise steigen dort vor allem, da sich auch in der Domstadt immer mehr Privatleute eine Immobilie als Kapitalanlage anschaffen.

 

Unter den NRW-Städten bis 300.000 Einwohner stiegen die Kaufpreise für neu erstellte Top-Eigentumswohnungen in Krefeld am stärksten.