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Zeaborn baut Flotte weiter aus

Die Bremer Reederei Zeaborn hat große Ambitionen. Nach der Übernahme von Rickmers im vergangenen Jahr will das Unternehmen weiter wachsen und eine Flotte von 250 Schiffen aufbauen, so die Aussage von Zeaborn-Geschäftsführer Ove Meyer auf dem Fachforum Projektlogistik in Bremen. Derzeit managt der Bereederungsbereich (technische und kaufmännische Betriebsführung von Seeschiffen) der Gruppe 94 Frachter, mit denen hauptsächlich Stückgut, Schwergut und Projektladungen transportiert werden.

In Mehrzweckflotten sieht Meyer das größte Potenzial für professionelles Third-Party-Management (externe Dienstleister). Die Branchenstruktur sei stark zerstückelt, viele Schwergutfrachter befänden sich in einer finanziellen Notlage und die meisten Schiffsgesellschaften mit Mehrzweckschiffen in Sanierungs- bzw. Restrukturierungsphasen. Ob Zeaborn diese Gegebenheiten für den Kauf von weiteren Schiffen nutzen wird, ließ der Manager offen. Ziel der Gruppe ist es allerdings, die Flottenstärke von derzeit 48 Mehrzweckfrachtern (hauptsächlich Chartertonnage) auf rund 100 auszubauen.