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DSGVO – Neue Regelung für Immobilienverwalter

Immobilienverwaltungen sind Datensammler. Nicht nur Mieter und Wohnungsinteressenten stellen ihnen eine Vielzahl personenbezogener Informationen zur Verfügung, auch von Handwerkern, Zulieferern oder den eigenen Mitarbeitern liegen Verwaltungen persönliche Daten vor. Diese gilt es künftig noch besser zu schützen.

Wenn am 25. Mai 2018 die zweijährige Übergangszeit endet und die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) europaweit geltendes Recht wird, kommen auf Immobilienverwaltungen große Herausforderungen zu. Persönliche Angaben eines Mieters, wie Telefonnummer, Name oder Anschrift, dürfen von der Verwaltung zum Beispiel nicht mehr ohne Weiteres an Dienstleister weitergegeben werden. Für diesen Schritt ist nach der neuen DSGVO eine ausdrückliche Zustimmung des Mieters erforderlich. Kontaktdaten eines Mietinteressenten dürfen ebenfalls nicht mehr ohne Einwilligung in Datenbanken gespeichert werden.

Verstöße gegen die neue DSGVO werden für Immobilienverwaltungen vor allem zu einem finanziellen Risiko: Ihnen droht ein Bußgeld von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des Jahresumsatzes. Einen Überblick können sich Verwalter mithilfe einer internen Bestands- und Risikoanalyse verschaffen.