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Mit Crowdfunding zu Immobilienprojekten

Crowdfunding etabliert sich zunehmend als wettbewerbsfähige Finanzierungsalternative bei Immobilienprojekten. Das geht aus einer aktuellen Studie von EY Real Estate hervor, für die Erfahrungen und Ansichten von Investoren, Projektentwicklern und Crowdfunding-Plattformen abgefragt wurden. Typische Beteiligungen sind demnach bereits nach ein bis zwei Monaten schwarmfinanziert.

 

Der Studie zufolge plant bereits jeder vierte befragte Investor und Projektentwickler ein Crowdfunding. Grund dafür sind unter anderem passende Rahmenbedingungen: Aus Sicht der meisten Investoren und Projektentwickler sind Aufwand und Konditionen für die Kapitalbeschaffung ähnlich gelagert wie bei einer konventionellen Finanzierung, heißt es bei EY Real Estate. Das Crowdkapital macht oft weniger als ein Viertel des gesamten Eigenkapitals aus, das die jeweiligen Immobilienunternehmen für ihr Vorhaben aufbieten müssen. So kommen abseits des Crowdfundings häufig noch Vermögensverwalter wohlhabender Familien als zusätzliche Anleger ins Spiel.

 

Tendenziell steht beim Crowdfunding die Neuentwicklung von Immobilienprojekten im Vordergrund und weniger der reine Ankauf von Bestandsgebäuden. Als Assetklassen sind vor allem Wohn- und Büroimmobilien geeignet.