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Wohnungsneubau in Deutschland schwächt ab

Die Zeichen verdichten sich, dass der Boom beim Wohnungsneubau in Deutschland seinem Ende zugeht. Nach zweistelligen Wachstumsraten in den vergangenen Jahren dürfte der Markt „stark an Dynamik verlieren“, so eine Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Aktuell sprechen die reinen (Neubau-)Zahlen noch eine andere Sprache. Laut „manager magazin“ wurden im Jahr 2016 rund 278.000 neue Wohnungen errichtet, im vergangenen Jahr waren es geschätzt 300.000. 2018 könnte sich diese Zahl noch einmal auf 320.000 Wohnungen erhöhen.

Die Investitionssteigerungen werden schwächer. Inflationsbereinigt dürften sie im laufenden Jahr nur noch um knapp fünf Prozent zulegen, so die DIW-Experten. Im Jahr 2019 sollen die Investitionen in neue Wohnungen sogar nur noch um knapp ein Prozent ansteigen.