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Evergreen chartert neue Frachter

Die taiwanesische Containerlinienreederei Evergreen investiert in die Zukunft. Nach dem jüngsten Neubau-Auftrag bei Samsung Heavy Industries chartert sie zwölf noch im Bau befindliche Frachter vom japanischen Kontrahenten Shoei Kisen Kaisha. Dabei handelt es sich um Schiffe der 11.000 TEU- Klasse. Die Neubauten sollen ab dem dritten Quartal 2020 bis Ende 2021 für die Tochterunternehmen Evergreen Marine und Greencompass Marine Fahrt aufnehmen.

Die zwölf Neo-Panamaxe lässt Shoei Kisen Kaisha derzeit von Imabari Shipbuilding herstellen. Mit Abmessungen von 333,9 Metern Länge und 48,4 Metern Breite sowie einem Tiefgang von 15,5 Metern können sie den erweiterten Panamakanal durchqueren. Für den japanischen Tonnage-Provider bedeutet die Evergreen-Order einen wichtigen Schritt.

Er besitzt derzeit 35 Schiffe, weitere 16 Neubauten mit 291.650 TEU stehen allerdings im Auftragsbuch, was damit das aktuell „dickste“ unter den Charter-Gesellschaften ist. Mit rund 200 Containerschiffen und einer Gesamtkapazität von mehr als 1,1 Millionen TEU befindet sich Evergreen auf Rang sechs der Linienreedereien. Sobald die Charter-Neubauten ausgeliefert sind, will das Unternehmen ältere, eingecharterte Tonnagen zurückliefern.