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Hotels.com meldet steigende Hotelpreise weltweit

Hotels sind gefragt. Sie konnten ihre Preise im vergangenen Jahr trotz des Trends zu privaten Unterkünften steigern. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Hotel Price Index (HPI), den das Portal Hotels.com, ein Teil der Expedia-Gruppe, erhoben hat. Demnach ist dieser weltweite Index für die Zimmerraten im Jahr 2017 so hoch gewesen wie seit 2007 nicht mehr.

 

Nach drei rückläufigen Jahren meldet das Portal für das vergangene Jahr wieder ein Plus bei den Durchschnittsraten. Sie erhöhten sich um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einer der wichtigsten Gründe für diese Entwicklung ist der globale Trend, dass mehr Menschen verreisen. Laut Hotels.com sorgt auch die politische Unsicherheit in einigen Regionen für höhere Preise insgesamt.

 

In Deutschland hat sich der Übernachtungspreis im Schnitt um einen Euro erhöht, von 106 auf 107 Euro. Viele der großen Städte konnten zulegen: Berlin, Köln und Hamburg um jeweils 2 Prozent, Stuttgart sogar um 5 Prozent. Überraschenderweise musste München, traditionell die teuerste Hotelstadt hierzulande, Federn lassen. Dort gingen die Preise um 2 Prozent zurück. Alle Daten stammen aus Buchungen, die in Hotels weltweit über die Websites von Hotels.com vorgenommen wurden.