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Brexit: Immobilien-Preise in London fallen

In Großbritannien mehren sich die Kritiken am Abschied aus der Europäischen Union. Das Lager der „Brexit“-Befürworter schrumpft auf aktuell unter 40 Prozent. Trotz allem ist die Entscheidung gefallen und wirft ihren Schatten voraus. So haben nicht nur zahlreiche britische Unternehmen Rücklagen in erheblicher Höhe gebildet, die allgemeine Unsicherheit betrifft mittlerweile auch den Immobilienmarkt auf der Insel.

Das Immobilienunternehmen Knight Frank erwartet aktuell einen leichten Rückgang bei Wohnimmobilienpreisen in London. Dass ausgerechnet ein Markt schwächelt, auf dem sich Häuser und Wohnungen bislang von Jahr zu Jahr verteuerten, ist bemerkenswert. Richtet man den Blick weg von der alles überstrahlenden Metropole im Süden, sieht die Entwicklung jedoch anders aus. So sehen die Experten ein stärkeres Wachstum in den Regionen, die traditionell eher im Schatten Londons stehen. Steigen werden demnach die Preise für Wohnimmobilien, im Osten Englands, den Midlands und im Nordwesten mit seinen Großstädten Manchester und Liverpool.

Trotz der aktuell leicht rückläufigen Preisentwicklung im Großraum London, besteht laut Knight Frank kein Grund zur Sorge. Denn mittel- und langfristig betrachtet werden die Preise dort wieder steigen, so die aktuellen Prognosen.