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Preisanstieg für Wohnimmobilien verlangsamt sich

Die Preise am deutschen Wohnimmobilienmarkt sind zuletzt rasant gestiegen. Damit soll nun vorerst Schluss sein. Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) rechnet damit, dass sich die Dynamik bundesweit spürbar abschwächen wird. Das sagte Verbandspräsident Dr. Louis Hagen im Rahmen der Pressekonferenz des Verbands in Frankfurt am Main. Mit einer harten Korrektur sei jedoch nicht zu rechnen.


"Einen Einbruch der Wohnimmobilienpreise erwarten wir nicht", so Hagen weiter. Vor allem in den Top-7-Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Stuttgart bleibe die Lage auf den Wohnimmobilienmärkten angespannt. Besonders betroffen: Der Markt für Mehrfamilienhäuser. Das anhaltende Wirtschaftswachstum, die Entwicklung von Einkommen, Beschäftigung, Zinsen und Verbraucherpreisen sind laut vdp maßgeblich für den aktuellen Boom am deutschen Immobilienmarkt verantwortlich.


Aus diesem Grund ist Peter Ache, Geschäftsstellenleiter des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse, auch der Ansicht, dass die Preise weiter steigen werden und das selbst auf dem Land.


Die Nachfrage nach Wohneigentum insgesamt könnte jedoch laut vdp-Absicht abgebremst werden, sobald die Nominalzinsen wieder steigen. Das würde sich auf die Preisentwicklung auswirken.

Wohnungsleerstände, wie es sie nach dem Bauboom der 90er Jahre gab, zeichnen sich demnach nicht ab. Zudem habe der Neubau momentan nicht die Kraft, in einen überschießenden Boom zu münden, heißt es in der Mitteilung. Grund sind eine sehr hohe bauwirtschaftliche Auslastung und knappe Baulandflächen.