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Immobilienbranche: Gesetzesänderungen 2018

Ein neues Jahr bringt in der Regel zahlreiche neue Gesetze beziehungsweise Änderungen an bestehenden Vorgaben mit sich. Was im Detail auf die Immobilienbranche zukommt und welche Auswirkungen die Änderungen haben, die auf nationaler oder europäischer Ebene beschlossen wurden, listet der Immobilienverband IVD in einer aktuellen Übersicht auf.

Neu ist laut IVD das „Bauvertragsrecht“. Darin sollen die Besonderheiten von Bauprojekten besser berücksichtigt werden, als im „allgemeinen Werkvertragsrecht“, das bislang angewendet wurde. Konkrete Bestandteile des neuen Rechts sind unter anderem ein Widerrufsrecht, Regelungen zur Baubeschreibung, die Festsetzung genauer oder voraussichtlicher Umsetzungszeit für Bauarbeiten im Bauvertrag sowie ein geändertes Anordnungsrecht des Auftraggebers. Dabei geht es darum, dass Unternehmen ein entsprechendes Angebot erstellen müssen, wenn ein Auftraggeber ein Änderungsverlangen äußert.

Ab dem 1. August 2018 sind Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter gesetzlich verpflichtet, sich weiterzubilden. Um dieser Verpflichtung nachzukommen müssen sie innerhalb von drei Jahren 20 Stunden absolvieren. Beim IVD stoßen die Neuerungen auf ein positives Echo. Jürgen Michael Schick, Präsident des Verbandes: „Davon profitieren auch an Verträgen beteiligte Partner wie etwa die Makler. Das Rücktrittsrecht schützt Kunden außerdem vor Fehlkäufen.“