Firmensitz der Dr. Peters Group

Elektro-Transportroboter für Hafen Hamburg

Ein emissionsarmer Terminalbetrieb: Dieses ehrgeizige Ziel verfolgt der Hamburger Terminal-Dienstleister HHLA. Dabei setzt der Konzern auf ein gestaffeltes, standortbezogenes Vorgehen. Aktuell konzentriert sich das Traditionsunternehmen auf die Anlage CTA (Container Terminal Altenwerder). Denn auf diesem Terminal findet von Anfang an ein weitgehend automatisierter Umschlag statt.


Ein herausragender Einzelaspekt sind dabei die Flurförderfahrzeuge, die die Container zwischen der Kaikante und den Lagerblöcken ferngesteuert hin- und hertransportieren. Die „AGV“-Plattformen (Automated Guided Vehicles) wurden dabei in Europa erstmals Anfang der 1990er-Jahre eingeführt.

 

Begann man zunächst beim CTA mit dem Einsatz von rein dieselangetriebenen AGV, so erfolgten in den zurückliegenden 16 Jahren auch auf diesem Gebiet weitere bedeutende Entwicklungssprünge beim Antrieb. Inzwischen setzt die HHLA auf den Einsatz von Fahrrobotern, die vollständig auf einen sauberen und zudem geräuscharmen E-Antrieb setzen. Gespeist werden sie mit Ökostrom. Bis Ende 2022 will die HHLA die knapp 100 AGV umfassende Flotte am CTA vollständig auf diesen Batterietyp umstellen. Seit dem 1. August werden die 26,5 Tonnen wiegenden Förder-Plattformen im wöchentlichen Rhythmus nach Hamburg angeliefert. Bis November folgen noch 24 Einheiten. Auf diese Weise können nacheinander die rein dieselangetriebenen Fahrzeuge außer Dienst gestellt werden.