Firmensitz der Dr. Peters Group

Handelsimmobilienmarkt im ersten Quartal 2018

Der deutsche Handelsimmobilienmarkt war im ersten Quartal 2018 geprägt durch ein stark limitiertes Angebot an Shopping-Centern, auch weil institutionelle Bestandshalter sich nicht von ihren Objekten trennen wollten, wie eine Studie von Savills zeigt. Nur noch 80 Millionen Euro wurden in diese Assetklasse investiert – 88 Prozent weniger als Anfang 2017. Insgesamt lag das Transaktionsvolumen mit 1,9 Milliarden Euro 41 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.


Fachmarktzentren wurden hingegen mit einem Transaktionsvolumen von 409 Millionen Euro deutlich aktiver gehandelt: Sie machten 21 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens am Investmentmarkt für Handelsimmobilien aus. Noch stärker war der Markt im ersten Quartal 2017 von Fachmarktzentren getrieben: Damals waren die Investitionen um 181 Prozent auf 711 Millionen Euro gestiegen.


"Investoren ziehen mittlerweile ein gut positioniertes Fachmarktzentrum einem traditionellen Shopping-Center in der Großstadt vor", erklärt Jörg Krechky, Director und Head of Retail Investment Germany bei Savills. Nach einem Jahr konstanter Renditen für deutsche Shopping-Center ist der Spitzenwert für Top-Objekte im Jahr 2017 laut JLL um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent gesunken.


Für den weiteren Jahresverlauf prognostiziert Savills einen weiteren Preisanstieg. "Es ist wahrscheinlich, dass insbesondere Handelsimmobilien mit Lebensmittelanker höhere Volumina erzielen", so Krechky.