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Luftfahrtboom in Asien und Afrika

Die Fachwelt ist sich einig: Insbesondere die Luftverkehrsmärkte in Asien und Afrika werden im weltweiten Vergleich am schnellsten wachsen. Die International Air Transport Association (IATA) beispielsweise schätzt, dass im Jahr 2036 bis zu 3,5 Milliarden Menschen im asiatisch-pazifischen Raum das Flugzeug als Verkehrsmittel wählen werden - doppelt so viele wie Nordamerika und Europa zusammen. Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing geht Medienberichten zufolge davon aus, dass die Fluggesellschaften allein in den asiatischen Region etwa 16.000 neue Flugzeuge im Wert von 2,5 Billionen US-Dollar benötigen, um dieser Nachfrage gerecht zu werden.

Airlines im asiatisch-pazifischen Raum machen schon heute den größten Posten in den Airbus- und Boeing-Auftragsbüchern aus. Experten schätzen, dass bis 2036 etwa 40 Prozent der weltweit gesamten Nachfrage an Flugzeugen aus der Region kommen wird. Ein ähnlich großes Potenzial sehen Luftfahrtexperten in Afrika. In Medienberichten geht Lufthansa-Chef Carsten Spohr beispielsweise davon aus , dass die Verbindungen von und nach Afrika künftig "definitiv" schneller wachsen als jene in anderen Weltregionen. Die Fluggesellschaften des Lufthansa-Konzerns fliegen derzeit 35 Ziele in Afrika an. Vor allem mit der Anfang 2017 abgeschlossenen Übernahme der belgischen Airline Brussels, die etablierte Langstreckenverbindungen von und nach Afrika mitbrachte, habe sich Lufthansa auf dem Markt gestärkt und so ein Passagierplus verbucht.