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Sanierung der Hamburger Kaimauern

Der Hamburger Senat sorgt für einen langfristigen Substanzerhalt des Weltkulturerbes Speicherstadt. Voraussichtlich bis 2024 werden bis zu 200 Millionen Euro für die Sanierung des bekannten Hafenteils bereitgestellt. Das kündigte Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD) jetzt an. Und: „Nachdem in den vergangenen Jahrzehnten nur punktuell Ausbesserungsarbeiten vorgenommen wurden, können wir nun mit der nachhaltigen Sanierung der Kaimauern starten. Für die Speicherstadt mit ihrem einzigartigen Gebäude Ensemble ist das eine großartige Nachricht.“


In den beiden zurückliegenden Jahren erfolgte zunächst eine umfangreiche Bestandsaufnahme der zum Teil weit über 100 Jahre alten Bausubstanz. Sanierungskonzepte verschiedener Ingenieurbüros wurden erstellt und ausgewertet. Die Federführung dafür lag beim Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG). Unter seiner Fachaufsicht wird in den kommenden Jahren auch die fachliche Umsetzung der umfangreichen Maßnahmen vollzogen.


Die Sanierungsmaßnahmen gliedern sich in zwei große Bauabschnitte. Zum einen geht es darum, die alten Kaimauern auf einer Länge von insgesamt rund 2,6 Kilometern Metern umfassend zu sanieren. Der zweite große Aufgabenbereich betrifft den sogenannten Zollkanal. Allein auf diesen Abschnitt entfallen nochmals 1,65 Kilometer Kai. Wie die Finanzbehörde weiter mitteilte, werden die Maßnahmen für den Bereich Speicherstadt voraussichtlich bis Ende 2024 dauern. Dafür sind aktuell zwischen 80 bis 90 Millionen Euro veranschlagt. Für die Sanierung am Zollkanal ist ein Umsetzungszeitraum bis 2028 vorgesehen. Für diese Baumaßnahmen sind rund 100 Millionen Euro veranschlagt.