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Stadt Würzburg beschließt hohe Sozialquote

Private Investoren müssen in Würzburg künftig bei ihren Neubauvorhaben mindestens 30 Prozent der neu geschaffenen Mietwohnungen im sogenannten Geschosswohnungsbau als geförderten Wohnraum erstellen. Das beschloss der Stadtrat auf seiner letzten Sitzung. Die Räte gingen damit sogar noch über den eigentlichen Antrag der Stadtverwaltung hinaus. Diese hatte im Vorfeld eine Quote von 20 Prozent vorgeschlagen. Die Quote gilt bei neuen Baugebieten, wenn mindestens 25 Geschosswohnungen errichtet werden.

 


Die Stadt will damit die Zahl der günstigeren Wohnungen erhöhen. Laut Stadtverwaltung ging die Zahl der geförderten Mietwohnungen in Würzburg seit 2010 um mehr als 740 Einheiten auf heute 3.719 Wohnungen zurück. Wohnungen mit Sozialbindung machen demnach nur noch einen Anteil von fünf Prozent am gesamten Wohnungsbestand aus. In den nächsten zehn Jahren erwartet die Stadt eine weitere Abnahme um rund 1.400 Wohnungen.