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Wohnimmobilien international: weniger Dynamik

Die Preise für Immobilien steigen weltweit, rasante Sprünge werden sich zukünftig aber abschwächen. Das zumindest prognostiziert das Immobilien-Beratungsunternehmens Knight Frank. Laut deren Analysereport „Global House Price“ geht der Preisanstieg für Wohnimmobilien zurück.

Kate Everett-Allen, Analystin von Knight Frank, beschreibt die Entwicklung: „Dreizehn der 15 weltweit stärksten Wohnimmobilienmärkte verzeichnen eine Abschwächung der jährlichen Preiswachstumsrate.“ Allerdings gibt es Ausnahmen. Einen geradezu kometenhaften Anstieg sei im Norden Europas festzustellen. Etwa auf Island lagen die Durchschnittspreise Ende September um 20,4 Prozent über Vorjahresniveau.

Für das restliche Europa sehen die Experten einen durchschnittlichen jährlichen Preisanstieg von 5,6 Prozent. In China stiegen die Preise für Wohnimmobilen im Jahresvergleich um 6,5 Prozent. Das hatte zur Folge, dass die Volksrepublik vom zwölften auf den 19. Platz der „Verteuerungstabelle“ abrutschte.