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Hafen Göteborg treibt Flüssigerdgas-Nutzung voran

Der südschwedische Hafen Göteborg schafft beim Zukunftsthema liquefied natural gas (LNG) weitere Fakten. Wie die Hafenverwaltung mitteilte, nimmt die Anzahl der LNG-Betankungen beständig zu. Nach dem Start im Herbst 2016 erlebte der Hafen bereits im vergangenen eine deutliche Nachfrage der Reedereien. 111 Schiffe wurden in 2017 mit LNG versorgt.

 

Auch 2018 setzt sich dieser Erfolgskurs fort. Von Januar bis April wurden bereits 44 Schiffe mit dem als vergleichsweise umweltfreundlich eingestuften Alternativkraftstoff versorgt. Es sind vor allem schwedische Reedereien, die auf diesen Energieträger setzen.

 

Die Hafenverwaltung ebnete in den zurückliegenden Jahren systematisch den Weg dafür, dass sowohl die Sicherheitsbestimmungen für eine gefahrlose LNG Versorgung als auch die entsprechende Infrastruktur geschaffen wurden. So bietet das Unternehmen Skangas im Hafen die Betankung von Schiff-zu-Schiff. Das Unternehmen Swedegas finalisiert zurzeit einen neuen stationären Bunkerterminal, der im August fertig sein soll. Der Treibstoff wird dann über ein spezielles Pipelinenetz an die Schiffe geliefert, die an einem besonderen Kai festmachen können. Der neue Terminal kann in den kommenden Jahren ausgebaut werden, wenn es eine entsprechende Nachfrage aus dem Markt gibt.