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Luftfahrtbehörde ordnet Triebwerks-Kontrollen an

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat nach einem Bericht des Handelsblatts Kontrollen von insgesamt 352 Triebwerken der neuen Generation der Boeing 737 angekündigt. Auslöser war ein Triebwerksschaden der Fluggesellschaft Southwest, bei dem eine Passagierin ums Leben kam. Laut der amerikanischen Transportsicherheitsbehörde hatte sich ein Schaufelblatt an einem Motor gelöst und zum Unglück geführt. Die betroffenen Triebwerke CFM 56-7B werden in rund 1800 aller 737-Maschinen in den USA eingesetzt, weltweit sind rund 6400 in Betrieb.

 

Der Vorfall in den USA hat offenbar auch die europäische Flugsicherheitsagentur Easa zu einer Verschärfung einer Inspektionsanordnung veranlasst. Gemäß einer Anordnung sollen Rotorblätter in den ältesten Triebwerken der Serie CFM56-7B innerhalb von 20 Tagen untersucht werden. Neuere Triebwerksrotorblätter müssen innerhalb von 133 Tagen inspiziert werden, berichtete die Wirtschaftszeitung. Und weiter: In einer Anordnung vom 26. März hatte die Easa Ultraschall-Inspektionen von Triebwerksrotorblättern innerhalb von neun Monaten gefordert. In der aktualisierten Anweisung wurde ein „weiteres Versagen“ eines Rotorblatts in einem CFM56-7B-Triebwerk erwähnt.