Firmensitz der Dr. Peters Group

Airbus braucht dringend Triebwerke

„Ende Juni werden sich bei Airbus mangels Triebwerken bis zu einhundert A320neo stauen.“ Diese Schlagzeile stammt von dem Online-Informationsdienst Aero.de. Die Redaktion hat erfahren, dass die Hersteller Pratt & Whitney sowie CFM „Liefertermine verpasst haben und mit Kinderkrankheiten kämpfen“. Damit gefährden die Triebwerkspartner der A320neo die Lieferziele des Airbus-Konzerns, der im laufenden Jahr eigentlich die Marke von 800 Flugzeugen knacken will. Bis Anfang Juni hat Airbus gerade einmal 38 A320neo ausgeliefert.

Die Herausforderung nimmt Guillaume Faury, der designierte Nachfolger von Konzernchef Tom Enders an. Am Rande der IATA-Konferenz in Sydney sagte er: "Das ist eine anspruchsvolle Situation, ganz eindeutig!“ Aber er gibt sich siegessicher: „Wenn die Triebwerksbauer ihre Pläne einhalten, werden wir uns auch sehr eng an unsere Pläne halten.“ Wie die Triebwerksbauer den aktuellen Engpass lösen wollen, bleibt offen. Aus Branchenkreise ist zu vernehmen, dass Faury sich bereits aktiv um die Probleme kümmere.