Firmensitz der Dr. Peters Group

Dr. Peters Group: Positives Gesamtergebnis für zwei A380-Fonds

- Sukzessiver Verkauf von Flugzeugkomponenten
- Fortsetzung des Triebwerkleasing mit Verkauf der Triebwerke Ende 2020
- Gesamtrückfluss für die Investoren mit rund 145 bis 155 Prozent geplant
- Erste Auszahlungen an Investoren ab Anfang 2019 geplant


Die Dr. Peters Group hat für ihre DS-Fonds Nr. 129 und Nr. 130 eine Lösung erarbeitet, die für die Eigenkapitalinvestoren zu einem positiven Ergebnis führen wird. Die Notwendigkeit, eine solche Lösung zu finden, hatte sich dadurch ergeben, dass der bisherige Leasingnehmer, Singapore Airlines, die Leasingverträge nach dem Ende der Grundlaufzeit von zehn Jahren nicht verlängert hatte. Mit dem jetzt erarbeiteten Konzept können die Investoren über einen Zeitraum von rund zwei Jahren weitere hohe Auszahlungen erwarten, die einschließlich der bisherigen Rückflüsse zu einem sehr ansehnlichen Ergebnis führen.

 

Nach umfangreichen und intensiven Verhandlungen mit verschiedenen Airlines wie British Airways, Hi Fly und Iran Air hat sich die Dr. Peters Group für einen Komponentenverkauf entschieden und wird dies ihren Investoren entsprechend empfehlen. Die alternativ verhandelten Optionen eines neuen Leasingvertrages für die Flugzeuge entsprachen aus Sicht der Dr. Peters Group nicht den Anforderungen der Investoren, ein respektables Ergebnis erzielen zu können. Auch ein zwischenzeitig in Erwägung gezogener Verkauf der Flugzeuge kam zu den von der Dr. Peters Group geforderten Bedingungen nicht zustande.

 

Für den Komponentenverkauf hat die Dr. Peters Group den Weltmarktführer VAS Aero Services gewinnen können, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung, unter anderem für die Hersteller Boeing und Airbus, ein kompetenter und zuverlässiger Partner für den Verkauf von Flugzeugkomponenten ist. Nach der vorläufigen Kalkulation seitens VAS Aero Services werden die Fondsgesellschaften während des insgesamt zwei Jahre dauernden Vorgangs jeweils allein aus dem Verkauf der Komponenten einen Erlös von rund 45 Millionen US-Dollar erzielen. Grund für diese hohe Bewertung ist vor allem, dass zahlreiche Airlines, die aktuell den A380-800 einsetzen, aufgrund von anstehenden Wartungsintervallen einen hohen Bedarf an einzelnen Ersatzkomponenten haben werden.

 

Daneben ist geplant, den bestehenden Triebwerkleasing-Vertrag mit Rolls Royce oder auch mit einer Airline über den März 2019 hinaus fortzusetzen. Aufgrund der zunehmend steigenden Anzahl von Rolls Royce betriebenen A380, die ihrerseits in den kommenden Jahren gewartet werden müssen, geht die Dr. Peters Group davon aus, für jede Fondsgesellschaft mindestens die bisherigen Einnahmen von monatlich 480.000 US-Dollar erzielen zu können. Schließlich ist geplant, die Triebwerke Ende 2020 zu verkaufen.

 

Ausgehend von den genannten Zahlen erwartet die Dr. Peters Group für die Investoren der DS-Fonds 129 und 130 einschließlich der bereits realisierten Währungskursgewinne einen Gesamtrückfluss von 145 Prozent bis 155 Prozent. Darin enthalten sind die bisher bereits geleisteten Rückflüsse von etwa 72 Prozent (DS-Fonds Nr. 129) beziehungsweise 81 Prozent (DS-Fonds Nr. 130) sowie eine vollständige Tilgung der noch bestehenden Restdarlehen.

 

Da absehbar ist, dass die Hauptkomponenten, wie das Fahrwerk oder das Hilfstriebwerk, sehr schnell verkauft werden können, rechnet die Dr. Peters Group damit, bereits im ersten Quartal 2019 eine erste Auszahlung an die Kunden leisten zu können.

 

Mit dieser Lösung erzielt die Dr. Peters Group im aktuellen Marktumfeld für ihre Anleger ein gutes Ergebnis. Anselm Gehling, CEO der Dr. Peters Group, erläutert: „Wir sind sicher, dass wir mit diesem Konzept die aktuellen Erwartungen unserer Investoren sehr zufriedenstellen und womöglich sogar übertreffen können. Das war und ist unser Hauptziel.“

 

Gehling hebt hervor: „Der Markt für den Flugzeugtyp A380-800 hat sich in den vergangenen Jahren nicht positiv entwickelt. Einige Airlines haben bei Airbus Bestellungen storniert, andere wiederum auf kleinere Langstreckenjets gesetzt. Schließlich hat auch die permanente negative Diskussion über den A380-800 nicht dazu geführt, dass Airlines vermehrt auf diesen Flugzeugtyp gesetzt haben. Vor diesem Hintergrund ist das jetzt erarbeitete Konzept mit einem prognostizierten Gesamterlös von rund 80 Millionen US-Dollar pro Flugzeug eine ausgezeichnete Leistung.“

 

Über das vorgelegte Konzept sollen die Investoren des DS-Fonds Nr. 129 und des DS-Fonds Nr. 130 am 28. Juni 2018 in einer Gesellschafterversammlung abstimmen. Sollte die Entscheidung positiv ausfallen, würde das Konzept anschließend sofort umgesetzt werden.