Firmensitz der Dr. Peters Group

Grunderwerbsteuer: Bundesländer schwimmen in Einnahmen

Man kann den Eindruck gewinnen, dass die öffentliche Hand in Geld schwimmt. Eine der Quellen dabei ist die Grunderwerbsteuer, die in den vergangenen Jahren immer wieder erhöht wurde. 2017 betrugen die Einnahmen der Länder laut Bundesfinanzministerium 13,14 Milliarden Euro, was einem Plus von knapp sechs Prozent entspricht. Seit 2011 haben sich die Einnahmen mehr als verdoppelt.

Allerdings haben die sprudelnden Einnahmen auf Seiten der Länder auch eine Kehrseite: Der Preis für das Eigenheim steigt und wird damit für viele Menschen unerschwinglich. Das zumindest beklagt der Bundesverband der privaten Immobilienwirtschaft (BFW). Deren Präsident Andreas Ibel: „Der Erwerb von Wohneigentum und die Bildung einer Altersvorsorge ist durch diese Steuerspirale für viele Menschen nicht mehr möglich. Das im Sondierungspapier festgehaltene Vorhaben von CDU/CSU und SPD, den Erwerb von Wohneigentum zu fördern, wird durch diese Entwicklung von vornherein ad absurdum geführt.”