Firmensitz der Dr. Peters Group

Deutsche Luftfahrtindustrie legt zu

Die Deutsche Luftfahrtindustrie verzeichnet für das Jahr 2017 ein gutes Wachstum - auch weil der weltweite Trend zum Fliegen weiter anhält. Jedes sechste Flugzeug kommt aus Hamburg. Flugzeugbauer und Zulieferer konnten ihren Umsatz um acht Prozent auf rund 29 Milliarden Euro steigern.

 

Die Zahl der Gesamtbeschäftigten, die direkt in der Luft- und Raumfahrtindustrie arbeiten, erreichte mit rund 109.500 einen neuen Höchststand. Im Jahr 2016 lag die Zahl der Beschäftigten bei knapp 108.000. Das teilte der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) in Berlin mit. Mit einem Anteil von 73 Prozent am Gesamtbranchenumsatz bleibt die zivile Luftfahrt mit Abstand der größte Sektor der nationalen Luft- und Raumfahrtindustrie mit 76.500 Beschäftigten.

 

Treiber dieser Entwicklung ist der weltweit anhaltende Trend zum Fliegen. Die Zahl der Flugreisenden lag 2017 bei knapp 4,1 Milliarden, ein Plus von 7,1 Prozent. Airlines benötigen immer mehr Maschinen und tauschen zunehmend alte Modelle gegen leisere und sparsamere aus. 1800 Flugzeuge wurden im vergangenen Jahr weltweit ausgeliefert - in jedem steckten Teile aus Deutschland, und jedes sechste von ihnen sei bei Airbus in Hamburg endmontiert worden, berichtet der BDLI.