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Deutsche Immobilienfonds immer beliebter

Zurzeit lohnt es sich, in deutsche Immobilienfonds zu investieren. Im Vergleich zur Gesamtlandschaft offener Immobilien-Spezial-AIF (Alternative Investment Fonds) schneiden die deutschen Fonds deutlich besser ab. So lautet der Tenor der aktuellen Online-Pressekonferenz „Offene Immobilien-Spezial-AIF – Wachstum ohne Ende?”.

Über das letzte Jahrzehnt haben offene Immobilien-Spezial-AIF eine Gesamtrendite (Total Return) von 2,8 Prozent pro Jahr erzielt, Deutschlandfonds erzielten dagegen im vergangenen Jahrzehnt einen Total Return von 4,3 Prozent jährlich.

Laut der teilnehmenden Experten sei das bessere Abschneiden der Fonds mit Deutschlandimmobilien unter anderem auf die allgemeine, sehr gute Marktentwicklung hierzulande zurückzuführen. Außerdem würden Nischenstrategien – wie beispielweise Parken, Logistik, Pflege – in Deutschland konsequenter umgesetzt. Im Hinblick auf alle offenen Immobilien-Spezialfonds sei der Deutschlandanteil deutlich gestiegen und erreichte Ende 2016 rund zwei Drittel (62,5 Prozent). Dabei seien Büroimmobilien mit einem Anteil von 37,1 Prozent weiterhin die wichtigste Nutzungsart, gefolgt von Handelsimmobilien mit rund 30 Prozent.

Spezial-AIF stehen nach Auffassung der Fachleute zurzeit insbesondere bei institutionellen Anlegern „hoch im Kurs“: So sei das Nettofondsvermögen aller Vehikel laut Bundesbank in den letzten Jahren um rund 30 Milliarden auf 82,7 Milliarden Euro gestiegen. Für 2018 erwarten sie deshalb eine Zunahme des Nettofondsvermögens, die – trotz wachsender Immobilienknappheit bzw. steigender Preise und sinkender Renditen – das Spitzenniveau von 2017 erreicht und sich auf mindestens sechs Milliarden Euro beläuft. .