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Italienische Marine stellt mutmaßliche Piraten vor Somalia

Piraterie am Horn von Afrika wird für die „Freibeuter“ immer riskanter. Nun wurden sechs von ihnen von der italienischen Marine verhaftet. Sie hatten versucht ein 52.000-Tonnen-Containerschiff sowie ein Fischerboot in den südlichen Gewässern Somalias zu kapern.

Während des Angriffs feuerten die Piraten mit raketengetriebenen Granaten auf den Frachter. Doch die Anwesenheit eines Sicherheitsteams und gutes Manövrieren der Besatzung verhinderten Schlimmeres – weder gab es Schäden an den Schiffen noch Verletzte unter den Seeleuten. Die Verdächtigen wurden kurze Zeit später in ihren Booten aufgegriffen. Zurzeit läuft ein Auslieferungsverfahren, um die mutmaßlichen Piraten dem zuständigen Gericht zuzuführen, damit ihnen der Prozess gemacht werden kann.

Generell sind die Überfälle durch Piraten vor der somalischen Küste seit ein paar Jahren rückläufig. Das ist nicht zuletzt der Verdienst der massiven Präsenz internationaler Marinestreitkräfte, die zum Schutz der Handelsschiffe am Horn von Afrika patrouillieren.