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BER: Baumboom im Schatten der Landebahnen

Der Berliner Großflughafen (BER) gilt schon längst als eines der größten Pleite-Projekte der Republik und zieht immer wieder Hohn und Spott auf sich. So sorgte beispielsweise die Berliner Hertha mit dem Hinweis „Eigentlich wollten wir mit dem Flieger kommen“ auf ihrem Mannschaftsbus schon für reichlich Lacher.


Obwohl es also rund um das Bauprojekt kaum einmal positive Nachrichten gibt, scheint sich die Region um das Flughafengelände prächtig zu entwickeln. Besonders die südöstlich der Hauptstadt gelegene Gemeinde Schönefeld wächst laut „FAZ“ im „Eiltempo“. So ziehen immer mehr Menschen in die 15.000 Einwohner große Stadt – in der Wendezeit waren es gerade einmal 5.000 Menschen. Und diese Entwicklung scheint noch lange nicht am Ende. Bis zu 35.000 Einwohner sollen einmal in Schönefeld leben, schätzen Experten.


Das hat nicht zuletzt auch mit der Ausdehnung von Berlin zu tun und der günstigen Lage von Schönefeld auf halber Strecke zum Flughafen. Aktuell entwickeln dort zahlreiche Unternehmen Bauland. Zu ihnen zählt unter anderem auch der Projektentwickler „Bonava“, der bereits über 360 Wohnungen und Häuser gebaut hat. Auch weitere Unternehmen sind in der Region aktiv und bauen dort unter anderem in der Nähe des Logistikstandorts „Verdion Airpark“. Der wiederum prosperiert laut dessen Entwicklungsleiter Stephan Dalbeck auch ohne den Flughafen.