Firmensitz der Dr. Peters Group

Ostdeutsche Metropolen immer beliebter

Auf in die Stadt! So oder so ähnlich lässt sich der Trend der letzten Jahre zusammenfassen. Der „Run“ auf die Metropolen bleibt ungebrochen. Die Auswirkungen sind bekannt: knapper Wohnraum und steigende Mieten. Doch was tun, wenn Frankfurt, Hamburg und München kaum noch zu bezahlen sind? Ein Ausweg scheint im Osten der Republik zu liegen.

Denn laut dem aktuellen „Städteranking“ der Privatbank Berenberg und des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts werden Leipzig, Dresden und Co. immer beliebter. Bei dem Ranking, das insgesamt 18 Einzelindikatoren der 30 größten Städte in Deutschland vergleicht, landet Dresden auf dem vierten Platz. Leipzig schafft es sogar auf den zweiten Platz hinter München – eine Situation, die man jüngst bereits staunend in der Fußball Bundesliga beobachten konnte. Dortmund hingegen – im Fußball zuletzt an dritter Stelle auf der Abschlusstabelle – landet beim Städteranking eher in der Abstiegszone: Platz 24 von 30. „Glück im Unglück“: Immerhin steht die Westfalenmetropole vor Gelsenkirchen. Die Stadt am nördlichen Rand des Ruhrgebiets landet als Schlusslicht der Tabelle auf dem traurigen 30. Platz. Bemerkenswert: Der ehemalige „Dauersieger“ des Rankings, Frankfurt am Main, verliert etwas an Boden und landet nur noch auf dem dritten Platz.

Grundsätzlich, so die Studienmacher, nimmt die Bedeutung der Städte als Lebens- und Wirtschaftsraum weiter zu. Globaler – und auf das ganze Land gesehen – fasst Dr. Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter von Berenberg, die Ergebnisse der Untersuchung so zusammen: „Für den Wohlstand einer Region ist die dynamische Entwicklung der Großstädte von Bedeutung. Ihr Erfolg trägt somit entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes bei.“