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Hotelimmobilien bleiben enorm begehrt

Studentenwohnungen werden knapp und in den Ballungszentren stehen Mietinteressenten in langen Schlangen vor begehrten Objekten. Doch nicht nur hier boomt der deutsche Immobilienmarkt. Auch und gerade der Bereich der Hotelimmobilien. Das zumindest geht aus den Marktberichten der Branchenexperten CBRE, BNPRRE und JLL hervor.

Das machen die drei daran fest, dass das Investitionsvolumen in den ersten drei Quartalen 2017 den Umsatz des Vorjahres überstieg – auch wenn die Zahlen, die der Einschätzung zugrunde liegen, leicht divergieren. So kommt CBRE auf einen Umsatz von insgesamt 2,9 Milliarden Euro, BNPRRE und JLL hingegen jeweils auf rund 3,1 Milliarden Euro. Bei der Frage, was am Markt besonders beliebt ist, herrscht Einigkeit: Gefragt sind demnach besonders Hotels im Bereich von drei und vier Sternen.

Doch auch ganze Portfolios gehen über den virtuellen Ladentisch. Ein spektakuläres Beispiel dafür war der Verkauf von 13 Hotels im Wert von 530 Millionen Euro. Das Paket wechselte von Apollo Management International an Invesco Real Estate mit Sitz in Frankfurt am Main. Was die Käuferseite angeht, gibt es kaum Überraschungen. So dominieren nach wie vor die Immobilien-Spezialfonds vor allen anderen Käufergruppen.