Firmensitz der Dr. Peters Group

Immobilienpreise steigen rasant an

Deutsche Immobilien werden teurer und die Preise steigen immer schneller – das ist das Ergebnis einer Analyse des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VdP), das nun veröffentlicht wurde. Im dritten Quartal dieses Jahres stiegen die Preise für deutsche Wohn- und Gewerbeimmobilien um 7,7 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das, so die Experten, sei der stärkste Preisanstieg innerhalb eines Quartals seit Beginn der Preisermittlungen im Jahr 2016.

Am stärksten stiegen die Preise bei Büros und Mehrfamilienhäusern, die sich um 9,5 beziehungsweise 9,2 Prozent verteuerten. Bei Eigentumswohnungen betrug der Anstieg 7,4 Prozent. Gewerbeimmobilien verteuerten sich im Schnitt um 7,2 Prozent. Weniger stark stiegen die Preise bei Ein- und Zweifamilienhäuser. Hier ging es im Vergleich zu 2016 um 5,6 Prozent nach oben.

Die Analyse des VdP steht damit im Kontrast zu anderslautenden Stimmen aus der Branche, die einen Abschwung im Immobilienbereich erwarten. Laut den Verbands-Experten bleibt Wohneigentum aus Sicht vieler Investoren nach wie vor eine gute Investitionsmöglichkeit. Dies liegt unter anderem daran, dass viele andere Varianten, sein Geld anzulegen, aktuell noch weniger Renditen abwerfen. So würden Bundesanleihen beispielsweise kaum noch Zinsen abwerfen.