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Preisspiegel 2017: Büromieten in NRW steigen

Im Westen nichts Neues – zumindest was den Gewerbeimmobilien-Markt betrifft. Er zeigt sich weiterhin stabil – das geht aus dem aktuellen Preisspiegel des Immobilienverband Deutschland-West (IVD West) hervor, der die Trends des Immobilienmarktes für Büro- und Ladenmieten sowie Preise für Gewerbegrundstücke in NRW erfasst. Besonders erfreulich für Investoren: In den Zentren der Städte mit mehr als 100.000 Einwohner steigen die Büromieten im Durchschnitt um drei bis vier Prozent. Der Leerstand zeigt sich hier historisch niedrig. Leicht verteuert haben sich auch die Gewerbegrundstücke. Bei den Mieten für Ladenflächen indes findet kaum Bewegung statt.

Deutliche Preissteigerungen im zweistelligen Bereich bei den Büromieten verzeichnen Städte wie Gelsenkirchen, Moers oder Leverkusen. Auch Bochum, Münster und Bielefeld erreichen Werte von bis zu 13 Prozent. In Düsseldorf, Essen und Dortmund hingegen herrscht Preisstillstand. Die Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnern verzeichnen derweil einen relativ unveränderten Mietanstieg von ein bis zwei Prozent im Schnitt. Sorgenkinder mit negativer Entwicklung sind unter anderem die Städte Bottrop, Wesel, Dinslaken, Erftstadt und Wiehl.

Auch bei den Ladenmieten tut sich am meisten bei den Städten mit über 100.000 Einwohnern. Spitzenreiter hier: Bielefeld und Aachen mit Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Ebenfalls Top doch sicherlich nicht überraschend: Düsseldorf, wo in guten Lagen Preise von 290 Euro pro Quadratmeter aufgerufen werden können. Interessant dagegen ist, dass die Kölner Mittelstraße unter den gehobenen Shoppingmeilen noch Luft nach oben besitzt. Teuerster Standort im Ruhrgebiet bleibt derweil Dortmund mit 220 Euro pro Quadratmeter in den besten Lagen.

Positive Tendenzen zeigen darüber hinaus die Gewerbegrundstücke in den mittleren und großen Kommunen NRWs (ab 300.000 Einwohner). In Bielefeld, Wuppertal, Mönchengladbach, Gütersloh, Neuss und Münster verteuerten sich die Flächen zwischen vier und 13 Prozent. Den kostspieligsten Boden gibt es derweil in Ratingen (310 Euro/qm) noch vor Düsseldorf (285 Euro/qm) und Köln, Duisburg, Essen und Dortmund (130-160 Euro/qm).