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Reederei Hapag-Lloyd zurück in der Gewinnzone

Es geht aufwärts bei Hapag-Lloyd. Die Hamburger Reederei konnte im zweiten Quartal dank höherer Frachtraten und Transportmengen Gewinne einfahren und ein Nettoergebnis von 16 Millionen Euro erwirtschaften. Auch die Fusion mit der United Arab Shipping Company (UASC) im Mai 2017 trug dazu bei, dass das Unternehmen seine Marktposition stärkte und auf den fünften Platz unter den weltweiten Linienschifffahrtsgesellschaften aufstieg.

Summa summarum schlägt für das erste Halbjahr aufgrund der Minuszahlen der ersten drei Monate dennoch ein Konzernverlust von 46 Millionen Euro zu Buche. Aufgrund des erwarteten weiteren Anstiegs des Transportvolumens stellte Hapag-Lloyd für das Gesamtjahr ein höheres operatives Ergebnis in Aussicht.

„Der Markt für Containerschifffahrt bleibt anspruchsvoll, aber wir haben im ersten Halbjahr 2017 gute Fortschritte erzielt", sagte Unternehmenschef Rolf Habben Jansen. Das Unternehmen sei deutlich profitabler und die Integration von UASC soll im dritten Quartal weitgehend abgeschlossen sein. Der Konzern will von 2019 an jährlich 435 Millionen US-Dollar einsparen, wobei ein großer Teil dieser Einsparungen bereits im kommenden Jahr realisiert werden soll.