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EU Kommission zum Air Berlin-Deal: OK für Easyjet, Lufthansa mit Abstrichen

Aktuellen Medienberichten zufolge muss die Lufthansa Group nach einer Entscheidung der EU-Kommission Abstriche beim Kauf von Air-Berlin-Teilen machen. Der Easyjet-Deal werde voraussichtlich ohne Auflagen der EU-Kommission genehmigt. Easyjet will von der insolventen Air Berlin bekanntlich einen Großteil des Geschäfts am Heimatflughafen Berlin-Tegel übernehmen. Dafür bieten die Briten rund 40 Millionen Euro, heißt es in weiteren Medienberichten. Demnach werde Easyjet bis zu 1000 Mitarbeiter an seiner neuen Berlin-Basis anstellen. Im Januar 2018 werde Easyjet in Tegel starten und den Betrieb aufnehmen.

Die Lufthansa Group will die Air-Berlin-Töchtern LGW und Niki übernehmen. Angeblich will Lufthansa auf Start und Landerechte von Niki verzichten, nachdem die EU-Kommission bereits Widerstand gegen den Deal ankündigte hatte. Dies geht aus weiteren Presseberichten hervor. Demnach habe Lufthansa eingelenkt. Dazu habe Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr folgendes angekündigt: "Wir übernehmen praktisch eine Niki sozusagen ohne Slots, wenn es dann zum OK der Europäischen Kommission kommt.“ Des Weiteren stehe Lufthansa in einem sehr konstruktiven Dialog mit der EU-Kommission. Allerdings gehe es dabei nicht um eine Komplettaufgabe der Niki-Slots sondern um maximal gut ein Drittel. Die EU-Kommission werde ihre Entscheidung über den Lufthansa-Deal voraussichtlich am 21. Dezember verkünden.