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Eine Folge des Brexits - Londons Immobilien werden günstiger

Nicht nur bei den Verhandlungen zwischen der EU und der britischen Regierung in Brüssel geht es in diesen Tagen drunter und drüber. Auch den Immobilienmarkt auf der Insel lässt der drohende Abschied aus der Gemeinschaft nicht kalt. Nach Jahren, in denen es mit den Preisen für Häuser und Wohnungen nur eine Richtung – die nach oben – gab, sinken diese nun wieder. Zwar verzeichnet die Bausparkasse „Nationwide“ lediglich einen durchschnittlichen Preisrückgang von 0,6 Prozent im September 2017 im Vergleich zum Vorjahresmonat, jedoch endet damit ein Trend, der immerhin acht Jahre anhielt.

Mit diesem Ergebnis verzeichnet die Hauptstadt die schlechteste Entwicklung in Großbritannien. Denn im Gegensatz zum Markt in London steigen die Preise überall auf der Insel weiter – und das im Schnitt um zwei Prozent vergleichen mit den Preisen aus dem Vorjahr.

Hauptgründe für die aktuelle Entwicklung in London sieht Nationwide in der aktuellen Abwertung des Pfunds infolge des Brexits, dem Anstieg der Inflation sowie dem verhältnismäßig geringeren Wachstum der Löhne. Hinzu kommt die Unsicherheit, ob Unternehmen das Land Richtung Kontinent verlassen – und ihre Mitarbeiter gleich mitnehmen. Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte rund um Banken und Versicherungen.