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22.03.2019: Bundesrat fordert strengere Regeln für Containerschiffe

Greenpeace meldete nach dem Havariefall Mikroplastik an Küsten.

Nach der Havarie des Schiffs „MSC Zoe“ in der Nordsee verlangt der Bundesrat schärfere Regeln für Containerschiffe mit Gefahrgut an Bord. Der Meeres- und Küstenschutz müsse verbessert werden, hieß es zuletzt in einem Entschluss der Länderkammer in Berlin. Im Fokus steht die bessere Sicherung der Container und eine schnellere Ortung im Havariefall.

Der Megafrachter war Anfang Januar auf dem Weg von der portugiesischen Hafenstadt Sines nach Bremerhaven, als im Sturm nahe Borkum 291 Container über Bord gingen, zwei davon mit Gefahrstoffen. Ein Großteil der Container konnte im Nachgang geortet werden und liegt in einer Tiefe von bis zu 30 Meter. Die Bergung wird aufgrund der stark befahrenen Strecke vorraussichtlich Monate in Anspruch nehmen.

Umweltschutzorganisation Greenpeace schlug unmittelbar nach dem Vorfall Alarm. Einer der beiden verloren gegangenen Gefahrgut-Container enthielt neben Peroxiden auch bis zu 50 Prozent umweltschädliches Dicyclohexyl-Phthalat, auch als Weichmacher bekannt. Die grauen und weißen Granulate werden zur Herstellung von Plastikverpackungen genutzt und sind biologisch nicht abbaubar.

Laut Angaben des Havariekommandos wurden an Stränden in Deutschland rund 170 Kubikmeter Strandgut eingesammelt, darunter Plastik, Styropor, Schuhe, Spielzeug, Kühlschränke und Fernseher. Der Großteil sei dabei auf Borkum angespült worden.

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©Martin Lueke / Shutterstock.com