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Corona-Krise und Geld­anlagen

Was das Virus für Ihre Finanzen bedeutet

Geldanlagen in Zeiten der Corona-Krise

Informationen der Dr. Peters Group zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf:

Hotelmarkt & Hotelinvestments

WELCHE AUSWIRKUNGEN HAT DIE CORONA-KRISE AKTUELL AUF DEN DEUTSCHEN HOTELMARKT ?

Bedingt durch die zunehmende Ausbreitung der Corona-Pandemie ging die Belegung der Hotels in Deutschland bereits seit Anfang März im Vergleich zum Vorjahr um rund 36 % zurück1. Zugleich schrumpfte der Übernachtungsumsatz von Hotels deutschlandweit um etwa 42 %2. Seit Mitte März hat sich diese Entwicklung noch einmal drastisch verschärft, was dazu führte, dass die Buchungszahlen vieler Hotels um bis zu 90 % zurück gegangen sind. Dafür verantwortlich war vor allem der staatlich verordnete Shutdown der gesamten Hoteltouristik, der für die Branche ein essenziell wichtiges Standbein ist. Nun steht ein Restart unmittelbar bevor. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, geht davon aus, "dass wir im Sommer Deutschland-Tourismus möglich machen können". 

Trotz unterschiedlicher Öffnungsstrategien und Auflagen ist dies ein erster Schritt in die richtige Richtung und lässt auf einen schnellen Neustart des Tourismus hoffen. Selbstverständlich ist und bleibt die aktuelle Lage für Eigentümer und Betreiber von Hotels eine herausfordernde Situation, dennoch sehen wir gerade für den Inlandstourismus eine Chance, sich Schritt für Schritt zu erholen.  Wie lange es bis zur Normalisierung dauert und welche konkreten wirtschaftlichen Auswirkungen die Corona-Pandemie langfristig haben wird, hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf der Krise und deren Dauer ab. Daher ist derzeit niemand im Stande, eine belastbare und seriöse Prognose zu geben.  

Wir beobachten die derzeitigen Entwicklungen sehr genau und stehen mit Vertretern der Branche im täglichen Kontakt. Sobald sich hieraus neue Erkenntnisse gewinnen lassen, werden wir unsere Anleger und die interessierte Öffentlichkeit wie gewohnt transparent und zeitnah informieren. 

SIND DIE HOTELFONDS DER DR. PETERS GROUP AUCH VON DER CORONA-KRISE BETROFFEN?

Unsere Hotelfonds sind solide kalkuliert. Das heißt, wir prüfen bereits vor der Strukturierung des Fonds im Rahmen einer umfassenden Risikobetrachtung sehr genau, welche potenziellen Marktrisiken eintreten könnten und wie die Konzeption des Fonds ausgestaltet sein muss, um diese möglichst optimal abzufedern. In diese Risikobetrachtung werden selbstverständlich auch Schwankungen in der Auslastung miteinbezogen, die in erster Linie die Wirtschaftlichkeit des Pächters betreffen.  

Als Schutz fordern wir grundsätzlich Patronatserklärungen und Bürgschaften ein. Zudem achten wir bei der Pächterauswahl neben Erfahrung und Eignung besonders auf die Bonität. Trotz dieser seit Jahrzehnten bewährten Sicherungsmechanismen gehen die Auswirkungen der Corona-Krise auch an den Hotelfonds der Dr. Peters Group nicht spurlos vorbei. 

Mittlerweile hat ein Großteil der Hotelbetreiber die Fondsgesellschaften um temporäre Stundungen ihrer Pacht gebeten. Da unsere Anleger ein großes Interesse an der Fortführung der Pachtverträge und damit ihrer Investments haben, wurde dieser Bitte nach intensiven Verhandlungen und auf Basis klar definierter Rückzahlungsmodalitäten entsprochen. Unser Ziel ist es, mit aller Solidarität und wirtschaftlicher Professionalität, die Auswirkungen der Krise bestmöglich zu meistern und im Sinne unserer Anleger wieder für nachhaltige Stabilität zu sorgen. 

DIE DR. PETERS GROUP HAT ANGEKÜNDIGT, NOCH IM 1. QUARTAL DIESES JAHRES EINEN RISIKOGEMISCHTEN HOTELFONDS AUFZULEGEN. WIRD DIESES PRODUKT WIE GEPLANT LANCIERT?

Angesichts der Einschränkungen im öffentlichen Leben, die die Bekämpfung des Corona-Virus weltweit erfordern, haben wir uns entschlossen, den Start unseres risikogemischten Hotelfonds vorerst zu verschieben.  

Unser risikogemischter Hotelfonds ist langfristig angelegt und solide kalkuliert. Zudem hat sich nichts an unserer grundsätzlichen Einschätzung geändert, dass der wachstumsstarke Hotelmarkt über die aktuelle Virus-Krise hinaus attraktive Renditechancen bietet. Dennoch halten wir es in der derzeitigen Situation für geboten, erst einmal abzuwarten und die Lage weiter zu beobachten.  

Wir möchten, dass alle Beteiligten ihre Investitionsentscheidungen möglichst außerhalb unklarer Krisenlagen und im Lichte klarer Prognosen treffen können. Dazu müssen wir in der jetzigen Phase der Pandemie-Bekämpfung vor allem Zeit gewinnen, um klarer zu sehen. 

BEENDET DIE DR. PETERS GROUP ANGESICHTS DER AKTUELLEN AUSWIRKUNGEN AUF DIE BRANCHE IHR ENGAGEMENT IM HOTELBEREICH?

Fest steht, dass wir bis vor wenigen Wochen ein perfektes Marktumfeld für Hotelinvestments hatten: Die Übernachtungszahlen steigen seit mehr als 20 Jahren und haben insbesondere seit 2009 einen Rekord nach dem nächsten aufgestellt. Mit 496 Millionen Übernachtungen wurde im vergangenen Jahr nur ganz knapp die 500-Millionen-Marke verfehlt. Das entspricht einem Anstieg von 34 % gegenüber 2009. Und auch weiterhin spricht vieles dafür, dass der Hotelmarkt nach überstandener Krise Potential für attraktive Renditen bietet. 

Der Hotelmarkt ist krisenerprobt und hat sich bislang von jedweden Rückschlägen immer rasch und robust erholt. Das zeigen historische Beispiele wie die Asienkrise im Jahr 1997, der Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001 und nicht zuletzt die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Branche vor allem 2008 hart getroffen hat. Jede bisherige Talsohle, mag sie noch so tief gewesen sein, stellt in der Langzeitbetrachtung nur eine punktuelle Delle dar. ​  

Ob die bisherigen Erfahrungen als Blaupause für eine erfolgreiche Bewältigung der Corona-Krise taugen, werden wir erst in einigen Wochen oder Monaten beurteilen können. ​Aber es stimmt uns zuversichtlich, dass externe Schocks die Hotelbranche zumindest bislang dauerhaft nicht beeinträchtigen konnten. 

Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte sehen wir daher Potenzial für eine Erholung. Vor allem der Inlandstourismus könnte eine stabilisierende Rolle spielen – sofern sich das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben bis dahin wieder normalisiert. 

Immobilienfonds im Bereich Pflege & Seniorenheime

Sind die von Dr. Peters platzierten Fonds im Bereich Pflege- und Seniorenheime ebenfalls betroffen?

Die Assetklasse Pflegeheime ist derzeit nicht von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Ganz im Gegenteil: Investments in diesem Bereich sind weiterhin stark nachgefragt. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der wirtschaftliche Abschwung sogar die Attraktivität von Produkten wie Pflegeheimen noch weiter erhöhen könnte. Generell sind Gesundheitsimmobilien vergleichsweise resistent gegenüber konjunkturellen Schwankungen. Dennoch kann erst in den kommenden Monaten beurteilt werden, wie sich die Pandemie auf den Marktsektor auswirken wird. 

FLUGZEUGMARKT & FLUGZEUGINVESTMENTS

WELCHE AUSWIRKUNGEN WIRD DIE CORONA-KRISE AUF DIE LUFTFAHRTBRANCHE HABEN?

Über den gesamten Globus verteilt sind Airlines von der Corona-Pandemie und ihren Folgen betroffen. Ursächlich hierfür sind in erster Linie die laut den Airlines „beispiellosen Reisebeschränkungen“. 
Angesichts dieser Ausnahmesituation ist derzeit niemand im Stande, eine klare Prognose abzugeben, welche Auswirkungen ein möglicherweise auch langfristiger Reisestopp für die Luftfahrtbranche hätte.  

SIND DIE VON DR. PETERS PLATZIERTEN FLUGZEUGFONDS EBENFALLS BETROFFEN?

Die angesichts der Verbreitung des Coronavirus weltweit verhängten Einreisebeschränkungen sowie der starke Nachfragerückgang haben den internationalen Passagierflugverkehr in nur wenigen Wochen fast vollständig zum Erliegen gebracht. Von diesen schweren Verwerfungen betroffen sind auch unsere Leasingnehmer Emirates Airlines und Air France. 

Bei beiden Fluggesellschaften kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass sie durch die Beteiligung des jeweiligen Staates (Frankreich bei Air France, Dubai bei Emirates Airlines) auf eine hilfreiche Unterstützung zählen können. Obendrein handelt es sich bei beiden Fluggesellschaften um langjährige und bonitätsstarke Partner mit großer Substanz, die sich stets an ihre vertraglichen Verpflichtungen gehalten haben.  

Doch eins ist klar: In dieser wirtschaftlichen Ausnahmensituation werden auch Fondsgesellschaften nicht umhinkommen, zumindest temporär einen Beitrag zur Aufrechterhaltung von Leasingverträgen zu leisten – beispielsweise in Form von Stundungen. In erster Linie fühlen wir uns aber zusammen mit den Airlines den Anlegern und Banken verpflichtet, einen tragfähigen Weg aus dieser Krise zu finden, um nachhaltig stabile Verhältnisse zu sichern. Daran arbeiten wir. 

WIE WIRKT SICH DIE VON AIR FRANCE BESCHLOSSENE STILLLEGUNG IHRER GESAMTEN A380-FLOTTE AUF DIE LAUFENDEN LEASINGVERTRÄGE UND MÖGLICHE ANSCHLUSSLÖSUNGEN AUS?

Die Entscheidung von Air France, ihre gesamte A380-Flotte deutlich früher als zuletzt geplant stillzulegen, hat keine direkten Auswirkungen auf die vertraglichen Verpflichtungen, die Air France gegenüber den jeweiligen Investmentgesellschaften hat. Hinsichtlich potenzieller Anschlusslösungen für die verbleibenden vier A380-Maschinen befinden wir uns bereits in Verhandlungen. Diese haben das Ziel, das bestmögliche Ergebnis für unsere Anleger zu realisieren.

Aufgrund der laufenden Verhandlungen und damit verbundenen Vertraulichkeitsvereinbarungen können wir öffentlich zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details bekannt geben. Sobald es der Verhandlungsstand zulässt, unsere Anleger zu informieren, werden wir dies umgehend tun.

geschäftsbetrieb & erreichbarkeit

GIBT ES AKTUELL MITARBEITER DER DR. PETERS GROUP, DIE VOM CORONA-VIRUS BETROFFEN SIND?

Nach aktuellem Kenntnisstand sind bislang keine Mitarbeiter der Dr. Peters Group mit dem Corona-Virus infiziert. 

KANN DIE DR. PETERS GROUP TROTZ DER AKTUELLEN EINSCHRÄNKUNGEN DURCH DIE CORONA-PANDEMIE DEN REGULÄREN GESCHÄFTSBETRIEB AUFRECHTERHALTEN?

Um die Ansteckungsgefahr innerhalb der Belegschaft auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, wurden alle Mitarbeiter bereits in den vergangenen Wochen mit Mobile Working Lösungen ausgestattet und arbeiten von zu Hause aus. Der Geschäftsbetrieb läuft reibungslos weiter.

WIE IST ES UM DIE ERREICHBARKEIT DES KUNDENSERVICE BESTELLT?

Unser Kundenservice steht allen Anlegern wie gewohnt während der offiziellen Geschäftszeiten (montags bis freitags von 9.00 bis 16.30 Uhr) telefonisch zur Verfügung. Zudem erreichen Sie uns jederzeit über das Kontaktformular auf unserer Website. Hier finden Sie auch weitere nützliche Informationen in der Servicewelt sowie den Einwahlbereich für unser Kundenportal, in dem Sie beispielsweise über den Dialogbereich Ihre Fragen an uns richten können.