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Corona-Krise und Geld­anlagen

Was das Virus für Ihre Finanzen bedeutet

Geldanlagen in Zeiten der Corona-Krise

Informationen der Dr. Peters Group zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf:

Hotelmarkt & Hotelinvestments

WELCHE AUSWIRKUNGEN HAT DIE CORONA-KRISE AUF DEN DEUTSCHEN HOTELMARKT ?

Die Pandemie hat im Jahr 2020 spürbare ökonomische Einflüsse auf den Hotelimmobilienmarkt gehabt. Es gab starke Ein-nahme- und Wertverluste, die zu einer Investmentunsicherheit geführt haben. Bedingt durch die zunehmende Ausbreitung der Pandemie und die damit verbundene staatlich verordnete Schließung von Hotels, gingen die Belegungszahlen im Ver-laufe des Frühjahrs um bis zu 90 % zurück. Durch die Lockerungen in den Sommermonaten und einer deutlichen Normalisie-rung im Bereich Tourismus setzte ein erkennbarer Aufwärtstrend ein. Im August betrug der deutschlandweite Rückgang bei den Belegungszahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch 42 %. Die Freude hierüber währte jedoch nur kurz: Mit dem erneuten Anstieg der Infektionszahlen in nahezu allen europäischen Ländern sind auch die Belegungsraten ab Herbst 2020 wieder gefallen.

Entsprechend mussten Hotel-Investments auch eine rückläufige Entwicklung des Transaktionsvolumens hinnehmen. Nach-dem das erste Quartal noch ein Investmentergebnis von knapp 1,1 Mrd. € vorweisen konnte, ließen die Investmenttätigkeiten in dem folgenden Quartal immer mehr nach. Im zweiten Quartal lag das Volumen nur noch bei 280 Mio. €, das schlechteste Ergebnis seit 2013. Im dritten Quartal zeichnete sich mit einem Transaktionsvolumen von 450 Mio. € jedoch wieder eine stei-gende Tendenz ab. Insgesamt wurde damit in den ersten neun Monaten 2020 ein Umsatz von gut 1,8 Mrd. € erreicht – rund ein Viertel weniger als im Vorjahresvergleich.

Auch wenn die Assetklasse Hotels augenscheinlich am stärksten unter den wirtschaftlichen Ausmaßen der Pandemie gelit-ten hat, zeigt sich, dass Investoren weiterhin an Hotels als Investmentprodukt glauben. Gerade etabliere Konzepte an wirt-schaftlich starken Standorten mit langfristigen Betreiberverträgen sind weiterhin gefragt. Auch die Einschätzungen zur wei-teren Geschäftsentwicklung fallen langfristig positiv aus. Der Hotelmarkt ist krisenerprobt und hat sich bislang von jedweden Rückschlägen immer rasch und robust erholt. Auch wenn mit einer Normalität ab 2022 gerechnet wird, geht man jedoch aktuell von einer vollständigen Erholung erst in den Jahren 2023 bis 2024 aus.

SIND DIE HOTELFONDS DER DR. PETERS GROUP AUCH VON DER CORONA-KRISE BETROFFEN?

Unsere Hotelfonds sind solide kalkuliert. Das heißt, wir prüfen bereits vor der Strukturierung des Fonds im Rahmen einer umfassenden Risikobetrachtung sehr genau, welche potenziellen Marktrisiken eintreten könnten und wie die Konzeption des Fonds ausgestaltet sein muss, um diese möglichst optimal abzufedern. In diese Risikobetrachtung werden selbstverständlich auch Schwankungen in der Auslastung miteinbezogen, die in erster Linie die Wirtschaftlichkeit des Pächters betreffen.  

Als Schutz fordern wir grundsätzlich Patronatserklärungen und Bürgschaften ein. Zudem achten wir bei der Pächterauswahl neben Erfahrung und Eignung besonders auf die Bonität. Trotz dieser seit Jahrzehnten bewährten Sicherungsmechanismen gehen die Auswirkungen der Corona-Krise auch an den Hotelfonds der Dr. Peters Group nicht spurlos vorbei. 

Mittlerweile hat ein Großteil der Hotelbetreiber die Fondsgesellschaften um temporäre Stundungen ihrer Pacht gebeten. Da unsere Anleger ein großes Interesse an der Fortführung der Pachtverträge und damit ihrer Investments haben, wurde dieser Bitte nach intensiven Verhandlungen und auf Basis klar definierter Rückzahlungsmodalitäten entsprochen. Unser Ziel ist es, mit aller Solidarität und wirtschaftlicher Professionalität, die Auswirkungen der Krise bestmöglich zu meistern und im Sinne unserer Anleger wieder für nachhaltige Stabilität zu sorgen. 

BEENDET DIE DR. PETERS GROUP ANGESICHTS DER AKTUELLEN AUSWIRKUNGEN AUF DIE BRANCHE IHR ENGAGEMENT IM HOTELBEREICH?

Fest steht, dass wir bis vor wenigen Monaten ein perfektes Marktumfeld für Hotelinvestments hatten: Die Übernachtungszahlen stiegen seit mehr als 20 Jahren und haben insbesondere seit 2009 einen Rekord nach dem nächsten aufgestellt. Mit 496 Millionen Übernachtungen wurde im vergangenen Jahr nur ganz knapp die 500-Millionen-Marke verfehlt. Das entspricht einem Anstieg von 34 % gegenüber 2009. Und auch weiterhin spricht vieles dafür, dass der Hotelmarkt nach überstandener Krise Potenzial für attraktive Renditen bietet. 

Der Hotelmarkt ist krisenerprobt und hat sich bislang von jedweden Rückschlägen immer rasch und robust erholt. Das zeigen historische Beispiele wie die Asienkrise im Jahr 1997, der Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001 und nicht zuletzt die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Branche vor allem 2008 hart getroffen hatte. Jede bisherige Talsohle, mag sie noch so tief gewesen sein, stellt in der Langzeitbetrachtung nur eine punktuelle Delle dar.  

​Mittel- und langfristig bewerten wir den Hotelmarkt weiterhin als zukunftsfähig.  Ersten Schätzungen zufolge soll der Binnentourismus bereits bis 2022 wieder Vorkrisenniveau erreichen können, der internationale Tourismus wird aller Voraussicht nach im Folgejahr an die von Corona unterbrochene positive Entwicklung anknüpfen können. Langfristig wird für beide Tourismus Kategorien ein erneutes Wachstum prognostiziert. 

Immobilienfonds im Bereich Pflege & Seniorenheime

Sind die von Dr. Peters platzierten Fonds im Bereich Pflege- und Seniorenheime ebenfalls betroffen?

Die Assetklasse Pflegeheime ist derzeit nicht von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Ganz im Gegenteil: Immobilieninvestments in diesem Bereich sind weiterhin stark nachgefragt. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der wirtschaftliche Abschwung sogar die Attraktivität von Produkten wie Pflegeheimen noch weiter erhöhen könnte. Generell sind Gesundheitsimmobilien vergleichsweise resistent gegenüber konjunkturellen Schwankungen. Dennoch kann erst in den kommenden Monaten beurteilt werden, wie sich die Pandemie auf den Marktsektor auswirken wird. 

FLUGZEUGMARKT & FLUGZEUGINVESTMENTS

WELCHE AUSWIRKUNGEN WIRD DIE CORONA-KRISE AUF DIE LUFTFAHRTBRANCHE HABEN?

Über den gesamten Globus verteilt sind Airlines von der Corona-Pandemie und ihren Folgen betroffen. Ursächlich hierfür sind in erster Linie die laut den Airlines „beispiellosen Reisebeschränkungen“. 
Angesichts dieser Ausnahmesituation ist derzeit niemand im Stande, eine klare Prognose abzugeben, welche Auswirkungen ein möglicherweise auch langfristiger Reisestopp für die Luftfahrtbranche hätte.  

SIND DIE VON DR. PETERS PLATZIERTEN FLUGZEUGFONDS EBENFALLS BETROFFEN?

Die angesichts der Verbreitung des Coronavirus weltweit verhängten Einreisebeschränkungen sowie der starke Nachfragerückgang haben den internationalen Passagierflugverkehr in nur wenigen Wochen fast vollständig zum Erliegen gebracht. Von diesen schweren Verwerfungen betroffen sind auch unsere Leasingnehmer Emirates Airlines und Air France.  

Bei beiden Fluggesellschaften kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass sie durch die Beteiligung des jeweiligen Staates (Frankreich bei Air France, Dubai bei Emirates Airlines) auf eine hilfreiche Unterstützung zählen können. Obendrein handelt es sich bei beiden Fluggesellschaften um langjährige und bonitätsstarke Partner mit großer Substanz, die sich stets an ihre vertraglichen Verpflichtungen gehalten haben.   

Doch eins ist klar: In dieser wirtschaftlichen Ausnahmensituation werden auch Fondsgesellschaften nicht umhinkommen, zumindest temporär einen Beitrag zur Aufrechterhaltung von Leasingverträgen zu leisten – beispielsweise in Form von Stundungen. In erster Linie fühlen wir uns aber zusammen mit den Airlines den Anlegern und Banken verpflichtet, einen tragfähigen Weg aus dieser Krise zu finden, um nachhaltig stabile Verhältnisse zu sichern. Daran arbeiten wir.  

WIE WIRKT SICH DIE VON AIR FRANCE BESCHLOSSENE STILLLEGUNG IHRER GESAMTEN A380-FLOTTE AUF DIE LAUFENDEN LEASINGVERTRÄGE UND MÖGLICHE ANSCHLUSSLÖSUNGEN AUS?

Die Entscheidung von Air France, ihre gesamte A380-Flotte deutlich früher als zuletzt geplant stillzulegen, hat keine direkten Auswirkungen auf die vertraglichen Verpflichtungen, die Air France gegenüber den jeweiligen Investmentgesellschaften hat. Hinsichtlich potenzieller Anschlusslösungen für die verbleibenden vier A380-Maschinen befinden wir uns bereits in Verhandlungen. Diese haben das Ziel, das bestmögliche Ergebnis für unsere Anleger zu realisieren.

Aufgrund der laufenden Verhandlungen und damit verbundenen Vertraulichkeitsvereinbarungen können wir öffentlich zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details bekannt geben. Sobald es der Verhandlungsstand zulässt, unsere Anleger zu informieren, werden wir dies umgehend tun.

geschäftsbetrieb & erreichbarkeit

GIBT ES AKTUELL MITARBEITER DER DR. PETERS GROUP, DIE VOM CORONA-VIRUS BETROFFEN SIND?

Nach aktuellem Kenntnisstand sind bislang keine Mitarbeiter der Dr. Peters Group mit dem Corona-Virus infiziert. 

KANN DIE DR. PETERS GROUP TROTZ DER AKTUELLEN EINSCHRÄNKUNGEN DURCH DIE CORONA-PANDEMIE DEN REGULÄREN GESCHÄFTSBETRIEB AUFRECHTERHALTEN?

Um die Ansteckungsgefahr innerhalb der Belegschaft auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, wurden alle Mitarbeiter bereits in den vergangenen Wochen mit Mobile Working Lösungen ausgestattet und arbeiten von zu Hause aus. Der Geschäftsbetrieb läuft reibungslos weiter.

WIE IST ES UM DIE ERREICHBARKEIT DES KUNDENSERVICE BESTELLT?

Unser Kundenservice steht allen Anlegern wie gewohnt während der offiziellen Geschäftszeiten (montags bis freitags von 9.00 bis 16.30 Uhr) telefonisch zur Verfügung. Zudem erreichen Sie uns jederzeit über das Kontaktformular auf unserer Website. Hier finden Sie auch weitere nützliche Informationen in der Servicewelt sowie den Einwahlbereich für unser Kundenportal, in dem Sie beispielsweise über den Dialogbereich Ihre Fragen an uns richten können. 

1 Marktforschungsunternehmen STR & Fairmas, Stand 16.03.2020