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Ein klassischer Geschlossener Fonds investiert in Objekte wie z.B. eine Immobilie, ein Schiff oder ein Flugzeug. Dabei stehen die Investitionssumme für den Ankauf des Objekts sowie sämtliche weitere Kosten fest. Das Gesamtinvestitionsvolumen setzt sich i.d.R. zusammen aus Fremdkapital, das von Banken zur Verfügung gestellt wird, und Eigenkapital, das von Anlegern in den Fonds als unternehmerische Beteiligung investiert wird. Ist die geplante Eigenkapitalsumme des Fonds erreicht, wird dieser geschlossen. Der Anleger wird mit seinem Beitritt zur Fondsgesellschaft Gesellschafter und damit Mitunternehmer. In der Folge partizipiert der Anleger an den wirtschaftlichen Ergebnissen, die aus den Mieteinnahmen bei Immobilien oder den Charter-/ Leasingeinnahmen von Schiffen bzw. Flugzeugen erzielt werden.
Der Anleger erhält bei normalem Verlauf seiner Beteiligung aus den Betriebsergebnissen der Fondsgesellschaft jährlich eine anteilige Auszahlung. Dabei handelt es sich um Einnahmen aus einer unternehmerischen Beteiligung, die zum Beispiel bei Schiffen aufgrund der pauschalen Tonnagesteuer nahezu steuerfrei ausgezahlt werden. Bei Auslandsimmobilien, die ihren Standort in Ländern haben, mit denen Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen vereinbart hat, unterliegen die Auszahlungen lediglich dem Progressionsvorbehalt. Die jährlichen Auszahlungen werden so lange geleistet, bis das Objekt (Immobilie, Schiff, Flugzeug) veräußert wird. Auch aus dem Verkaufserlös erhält der Anleger seinem Anteil entsprechend eine Auszahlung. Nachdem alle Einnahmen und Verbindlichkeiten der Fondsgesellschaft bedient sind, wird der Fonds aufgelöst.
Chancen und Risiken
Geschlossene Fonds, die in dynamische Märkte wie z.B. die Schifffahrt investieren, können mit attraktiven Renditen das Anlageportfolio von Investoren dynamisieren. Sicherheitsorientierte geschlossene Fonds können auch zur Stabilisierung eines Portfolios eingesetzt werden, da sie
trotz der starken Sicherheitsorientierung gute Renditen bieten und damit ggf. wenig ertragreiche Geldanlagen eines Portfolios ausgleichen können. Ein weiterer Vorteil dieser Anlageform ist, dass die geschlossenen Fonds i.d.R. keine Korrelation zu anderen Anlageklassen haben.
Wichtig bei der Entscheidung für einen Geschlossenen Fonds ist, dass sich der Anleger darüber im Klaren ist, dass er eine unternehmerische Beteiligung eingeht. Diese bietet gute Chancen für vergleichsweise hohe Renditen, birgt aber auch das Risiko, dass die Beteiligung des Anlegers nicht wie geplant verläuft und er weniger Rendite als geplant erzielt oder im schlimmsten Fall sein eingebrachtes Eigenkapital verliert.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Geschlossene Fonds von Emissionshäusern mit langjähriger Erfahrung und dokumentierten Ergebnissen zu zeichnen. Die Ergebnisse dokumentieren gute Emissionshäuser in Leistungsbilanzen, aus denen der Erfolg der jeweiligen Fonds ersichtlich wird (siehe bitte auch Leistungsbilanz unter Unternehmen).
Die Dr. Peters Gruppe hat in ihrer über 30jährigen Tätigkeit durch Kompetenz und Erfahrung sowie Solidität und Transparenz das Vertrauen von mehr als 55.000 Kunden gewonnen.