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Dr. Peters Group
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Fünf D.F.I.-Sterne für Dr. Peters Leistungsbilanz


Das Hamburger Analysehaus D.F.I. hat die Leistungsbilanz des Dortmunder Initiators für das Berichtsjahr 2009 untersucht und mit dem Gesamturteil "sehr gut" (fünf Sterne) bewertet.

Das inhabergeführte und bankenunabhängige Emissionshaus habe bereits vor 35 Jahren seinen ersten Deutschland-Immobilienfonds aufgelegt und sich seitdem kontinuierlich zu einem der führenden Anbieter geschlossener Fonds in Deutschland entwickelt, schreibt das D.F.I. in seiner Analyse. Mittlerweile habe Dr. Peters ein Gesamtinvestitionsvolumen von weit mehr als sechs Milliarden Euro realisiert und könne somit eine außergewöhnlich große Emissionserfahrung vorweisen.

Die Leistungsblianz 2009 sei, so das D.F.I., sehr gut aufgebaut und liefere sehr hohe Detailfülle und Transparenz. Die Investitionsphasen der Fonds verliefen der Analyse zufolge weitgehend plangemäß. Die bisher 35 Exits erzielten für die Anleger zum Teil beachtliche Ergebnisse. Jedoch trübten insbesondere die von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise stark betroffenen Schiffsfonds das Bild hinsichtlich der Zielerreichung der Fonds ein. Sehr erfreulich hingegen entwickelten sich die noch jungen Flugzeugfonds.

Insgesamt kommt das D.F.I. für die testierte Leistungsbilanz 2009 unter Berücksichtigung der emissionserfahrung des Initiators, der Dokumentation und der teilweise "beachtlichen" Exits zu dem Urteil "sehr gut".

Das zur Cash.-Medien AG gehörende Deutsche Finanzdienstleistungs Informationszentrum (D.F.I.) ist Spezialist für die Analyse der Leistungsbilanzen von Initiatoren. Es prüft Unternehmen auf Emissionserfahrung, Vollständigkeit der Leistungsbilanz, Investitionen und Exits sowie deren Zielerreichung und testierte Ergebnisse.

 



Dr. Peters Gruppe punktet mit Flugzeugfonds


Die Dr. Peters Gruppe platzierte im ersten Halbjahr 2010 ein Eigenkapitalvolumen in Höhe von 91,23 Mio. Euro. Hauptumsatzträger waren mit einem Platzierungsergebnis von 90,1 Mio. Euro die Flugzeugfonds.

Gute Nachrichten gab es auch hier: Die Veräußerung der sieben Massengutfrachter lieferten Ergebnisse zwischen 7 und 12% p.a. nach Steuern. In der Containerschifffahrt liegt der Managementfokus in der Überbrückung der schwachen Charterratenmärkte. Im Luftfahrtbereich wird die Dr. Peters Gruppe weiter in moderne Flugzeuge investieren, die über langfristige Leasingverträge mit bonitätsstarken Vertragspartnern verfügen.

 



Piraten-Anruf in Reederei


Containerschiff der Dortmunder Dr. Peters-Gruppe überfallen / US-Marines befreien Crew


DORTMUND. Es war alles andere als ein alltaäglicher Anruf, der am Mittwochmittag bei der Dormunder Reederei Dr. Peters ankam: Am Ende der Leitung meldeten sich Piraten.

Die hatten gerade vor Somalia den Frachter "MV Magellan Star" gekapert. Und waren ziemlich verzweifelt. Die elfköpfige Crew hatte sich beim Angriff der neun Männer in einen Schutzraum geflüchtet und zuvor den Motor des Schiffes stillgelegt. Das stellte die Piraten vor erhebliche Probleme. Sie hatten keine Geiseln, das Schiff dümpelte im Golf von Aden antriebslos vor sich hin.

In ihrer Verzweiflung riefen die Verbrecher die Notfallnummer, die auf der Brücke angeschlagen ist. Ein Mitglied vom hauseigenen Notfallteam bei Dr. Peters meldete sich. "Die Piraten wollten wissen, wo die Crew ist und wie der Motor angeht. Wir haben gesagt, die Crew hat Urlaub", berichtete gestern Jürgen Salamon, Chef der Dr. Peters Gruppe. Und Tipps, wie man den Motot starten kann, gab es selbstverständlich auch nicht.

Der Reederei Chef, der auch für die Sicherheitsvorkehungen auf dem Schiff verantwortlich ist, zeigte sich gestern nachmittag sehr entspannt. Denn innerhalb von nur 22 Stunden war die Entführung glücklich beendet worden. US-Marines hatten das Schiff gestürmt, die Piraten gefangen genommen und die Crew befreit. Die Aktion lief ohne Verletzte ab.

Das Schiff, das einer Familie aus dem Großraum Dortmund gehört, fur als drittes Schiff in einem Konvoi, als es angegriffen wurde. Die Frachter wurden zwar von acht Schiffen der US-Marine und acht US-Hubschraubern begleitet, da es in diesem Bereich der Weltmeere immer wieder zu Piratenüberfällen kommt -  doch die Magellan Star war soweit entfernt, dass weder zu den Bewachern noch zu den anderen Schiffen während des Überfalls Sichtkontakt bestand. Die Marine konnte erst später eingreifen.

"Das Schiff war mit Ankerketten voll beladen, lag tief im Wasser", so Salamon. Daher sei es für die Angreifer relativ leicht gewesen, an der Bordwand hochzuklettern. "Die Crew hat genau richtig reagiert. Unser Notfallsystem hat sich bewährt", freut sich Salamon. Der Schutzraum konnte von außen nicht geöffnet werden, habe aber einen Ausgang nach draußen, so dass im Fall eines Brandes die Crew problemlos flüchten kann.

Die erfolglosen Piraten ließen am Ende ihren Ärger an der "Magellan Star" aus, demolierten sie. Der Frachter war anschließend nicht mehr seetüchtig und ist nun auf dem Weg nach Dubai, wo er repariert werden soll.

 



Zweiter Airbus A380 für Air France geht an den Start


Die Story der Superlative geht in die nächste Runde. Air France hat gestern den zweiten Fondsflieger vom Initiator Dr. Peters in Dienst gestellt. Der Airbus A380-800 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Nach Unternehmensangaben dürfte es nicht der letzte gewesen sein und die Zusammenarbeit weitere Früchte tragen.

Am gestrigen tag hat das Emissionshaus Dr. Peters in Hamburg den zweiten Airbus A380-800 unter Teilnahme eines ausgewählten Kreises an die Fluggesellschaft Air France übergeben. Die französische Airline hat insgesamt zwölf der Superflieger bestellt und stellt mit dem Fondsflugzeug den dritten A380 in Dienst. Laut Dr. Peters-Unternehmenschef Jürgen Salamon könnte die A380-Fondsserie mit Air France noch in diesem Jahr weitergehen.


Zur Information: Trotz seiner enormen Größe setzt der A380 neue Maßstäbe in der Wirtschaftlichkeit. Im Vergleich mit ähnlichen Flugzeugen spart der A380 pro Passagier und Flug bis zu 100 Liter Kerosin. Und damit CO2-Ausstöße, für deren Abbau 30 Bäume ein ganzes Jahr lang benötigt würden. Das erreicht der A380 unter anderem durch seine Triebwerke und Tragflächen.

 



Dr. Peters: Flugzeugfonds machen ein gutes Drittel der Ausschüttungen 2009 aus


Das Dortmunder Emissionshaus Dr. Peters hat eigenen Angeben zufolge im Geschäftsjahr 2009 rund 109 Millionen Euro an seine Anleger ausgezahlt. Ein Anteil von 34,9 Millionen Euro entfiel dabei auf die von den Westfalen aufgelegten Flugzeugfonds, die sich prognosegemäß oder besser als erwartet entwickelt hätten.
Sechs Flugzeugbeteiligungen hätten ein bis zwei Monate früher ihre Ausschüttungen geleistet als dies prospektiert worden war. Im Geschäftsjahr 2010 plant der Initiator, rund 47,1 Millionen Euro an seine Flugzeuganleger zu überweisen.

Die von Dr. Peters aufgelegten Schiffsfonds erwirtschafteten im Vergleich dazu etwas bescheidene 27 Millionen Euro an Ausschüttungen, weiter 36,9 Millionen Euro trugen veräußerungserlöse aus dem ursprünglich größten Geschäftsfeld Schifffahrt bei. Die Segmente Immobilien und US-Lebensversicherungen ergänzten das Auszahlungsergebnis mit 10,3 Millionen Euro, so die Mittelung des Initiators.

Insgesamt konnten die Dortmunder im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp 195 Millionen Euro bei den Anlegern einsammeln und belegen damit in dieser Kategorie Platz 6 in der Cash-Hitliste der Initiatoren 2009. Die Investitionsvorhaben in einen Airbus A380 und zwei Boeing 777-300ER trugen nach Angeben des Emissionhauses mit einem Anteil von 183 Millionen Euro bei.

"Mit den Investitionen in die Luftfahrt konnten wir unserern Anlegern auch in dem von Unsicherheit geprägten Jahr 2009 attraktive und sicherheitsorientierte Fonds anbieten. Sie wurden einmal mehr von den Investoren gut angenommen und das von ihnen entgegengebrachte Vertrauen wurde mit guten Ergbnissen der Flugzeugfonds eindrucksvoll bestätigt. Es freut mich besonders, dass sich in den schwierigen Zeiten die Fluggesellschften als Leasingnehmer unserer Flugzeuge wie erwartet als zuverläsige Partner erwiesen haben", kommentiert Jürgen Salamon, Inhaber der Dr. Peters Gruppe, die Ergebnisse.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Dortmunder Initiators lag im Jahr 2009 bei knapp über 404 Millionen Euro und damit rund 48 Prozent unter dem Niveau von 2008.

 



Fondsinitiator des Jahres

Dr. Peters GmbH, Jürgen Salamon


Er ist Sezialist für Dickschiffe. Ob zu Wasser oder in der Luft, der "Tankerkönig aus Dortmund", wie ihn Branchenkenner respektvoll nannten, ist längst zum unangefochtenen Marktführer unter den Initiatoren für Geschlossene Flugzeugfonds avanciert. Sechs von bisher elf Flugzeugbeteiligungen strukzurierte der passionierte Hobbyflieger Salamon um den A380, den Obelix der Lüfte.

 



Jürgen Salamon ost Unternehmer des Jahre in Dorsten

In einem von der Dorstener Zeitung veranstalteten Festakt wurde er am Freitagvormittag im Wasserwerk Holsterhausen ausgezeichnet.

Mehrer Redner würdigten im Beisein von mehr als 100 geladenen Gästen das berufliche und private Engagement des Dorsteners. Bürgermeister Lambert Lütkenhorst verglich ihn gar mit "König Salomon", nicht nur wegen der Ähnlichkeit der Namen: "Jürgen Salamon hat die gleichen Eigenschaften: weitsichtig, führungsstark und direkt."

Lütkenhorst erinnerte nicht nur an die Übernahme der beiden Köpper-Autohäuser vor drei Jahren und die Rettung des Autohauses Enning in diesem Jahr, sondern hob auch das Engagement im Luftsportverein Dorsten und für "Spes Viva" hervor. Weil Salamon den Flugplatz gekauft habe, konnte er nicht zum Spekulationsobjekt des damaligen Grundstückeigners Thyssen/Krupp
werden.

Auf dem Teppich bleiben

Piloten-Kollege Heinz Kleine-Vossbeck betonte, dass es Flieger wie Jürgen Salamon nicht mehr gebe - "und er weiß auch, wo der Teppich liegt". Das Erfolgsgeheimnis des Unternehmers des Jahres beschrieb Kleine-Vossbeck wie folgt: "Du musst die richtigen Leute begeistern können, im Idealfall für deine Sache!"

Dr. Jörn Reinfeld, über Jahre ein beruflicher Wegbegleiter, erinnerte an die riesige Tankerflotte, die Jürgen Salamon als Chef der Dortmunder Dr. Peters Gruppe leitet. 2000 Beschäftigte zählt die Firmengruppe, 6,2 Mrd. Euro hat sie in Flugzeuge und Handelsschiffe investiert - einzigartig.

"Das Leben in Dorsten gibt mir Kraft"

Salamon selbst bedankte sich in seiner Rede nicht nur für die Auszeichnung, sondern auch bei seiner Frau und seinen drei Töchtern. Ihnen sei es zu verdanken, dass er Dorsten treu geblieben sei. "Darüber bin ich sehr froh. Das leben in Dorsten gibt mir Kraft für mein Berufsleben." Sein Credo: "Du msst nicht deine eigenen Wünsche erfülen, sondern die der Kunden. Das ist der Schlüssel zum Erfolg."



"Flieger, grüß mir die Sonne..."

Der fünfte Supervogel für Dr. Peters

Er ist 24,1 Meter hoch - so hoch wie fünf aufeinander stehende Giraffen. Und 73 Meter lang, länger als zwei ausgewachsene Blauwale. Die Rede ist vom Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt.

Der Fondsinitiator Dr. Peters, der auf der Stadtkrone Ost beheimatet ist, kaufte sich jetzt den fünften Supervogel dieser Art. Jeder der Risenjets kostet 200 Mio. US-Dollar. Damit ivestierte das Emissionshaus eine Milliarde US-Dollar in die Giganten am Himel. Keine andere Fondsgesellschaft kann da mithalten.

Renditeobjekt

Die Beteiligungsofferte ist seit Mitwoch auf dem Markt. Leasingpartner ist diesmal die französische Fluggesellschaft Air France. Die renommierte Airline hat das Flugzeug für zehn Jahre gemietet. Die Rate beträgt 1,5 Mio. Euro pro Monat.

Flugzeugfonds sind laut Jürgen Salamon, geschäftsführender Gesellschafter und passionierter Flieger, zumindest in seinem Unternehmen, trotz Krise begehrte Renditeobjekte. Neben den fünf Riesenvögeln fliegen noch acht weitere Maschinen unter Dortmunder Flagge.

Gleichwohl ist das Interesse an unternehmerischen Beteiligungen insgesamt gesunken. Nach einer Studie des Fondsanalysehauses Scope Analasys geht es den Anbietern von geschlossenen Fonds in Deutschland so schlecht wie lange nicht mehr. Besonders hart hat es im ersten Halbjahr 2009 Schiffsfonds getroffen. Angesichts der Flaute in der internationalen Seeschifffahrt überrascht das nicht.

Auch für die Dr. Peters Gruppe fahren sechs kleinere Containerschiffe, die in schwere See geraten sind. Den Anlegern könnte es nun passieren, dass sie einen Teil der kassierten Gewinne wieder zurückgeben müssen.

Doch im Gegensatz zur Konkurrenz leidet das Unternehmen nicht unter einem Vertrauensverlust. Salamon: "Für uns fahren 94 Schiffe, darunter auch viele große Tanker", erläutert Salamon. Langfristige Verträge mit den Chartergesellschaften garantieren weiter regelmäßige Gewinnbeteiligungen.



Allen Gefahren getrotzt

Jürgen Salamon: Abwehrstrategien helfen gegen Piraten, Anlagestrategien gegen Krisen

Dorsten  + Stürmische Zeiten in der Wirtschaft: Die Krise bringt viele Unternehmen ins Schlingern. Jürgen Salamon will als „Kapitän“ der Dr. Peters Gruppe seine große Fracht und Tankerflotte dennoch durch alle Turbulenzen steuern.
Vielleicht ein gutes Omen dafür: Es gab bereits zwei Piraten-Attacken, die beide abgeschmettert werden konnten. „Unsere Mannschaften trainieren regelmäßig die Abwehr von Piratenangriffen“, so der Dorstener: „Ein Angriff konnte durch extremes Zick-Zack-Fahren abgewehrt werden.“ Dabei werden so hohe Wellen erzeugt, dass es den Piraten in ihren kleinen Booten nahezu unmöglich ist, die Ozeanriesen zu entern. Noch dramatischer verlief die zweite Attacke. Piraten hatten einen Schlepper geentert, dessen Kapitän entführt und schwer misshandelt. So erpressten sie den Zugang zu einem Supertanker. Dessen Besatzung verbarrikadierte sich jedoch im Maschinenraum. So konnten die Piraten das Schiff nicht manövrieren und mussten befürchten, gefasst zu werden. Nach sechs Stunden suchten sie entnervt das Weite.

Erstklassige Partner

Wie aber steuert der Dorstener Firmenchef sein komplettes Unternehmen durch diese schwierigen Zeiten? In der Luft droht die Gefahr nicht durch Piraten, sondern durch Pleiten. Wie schützt man sich vor Insolvenzen der Vertragspartner? Das Rezept ist einleuchtend: „Durch erstklassige Partner. Unsere vier A380 und vier Boeing 777 sind bei renommierten Fluggesellschaften wie Singapore Airlines und Emirates, die selbst Gewinne erziehlen.“ Ansonsten helfe die Erfahrung: Die Anlagegesellschaft hat in ihren 34 Jahren am Markt mehrere Krisen erfolgreich bewältigt. Vor der bisher größten schütze nun der konservative und sicherheitsorientierte Ansatz bei der Fondskonzeption. Flieger, Tanker und Frachter seien langfristig zu festen Leasingraten an gute, finanzstarke Adressen verchartert.



Flugzeugfonds: "Unkenrufe wie in den 70er Jahren"

Jürgen Salamon, Inhaber des Emissionshauses Dr. Peters und begeisterter Pilot, über die gegenwärtigen Turbulenzen in der Luftfahrt – und welche Auswirkungen diese auf die Flugzeugfonds seines Hauses haben.

DAS INVESTMENT.com: Durch die Finanzmarktkrise kommen zunehmend große Fluggesellschaften wie etwa Delta oder British Airways ins Trudeln. Macht Ihnen das Sorgen?

Jürgen Salamon: Was sich derzeit im Markt abspielt, ist sicherlich teilweise dramatisch. Für einige Fluggesellschaften wird dabei die Luft dünn, nicht aber für Global Player wie unsere Leasingpartner. Das ist zum Beispiel bei unserem aktuellen DS-Fonds Nr. 134 die Airline Emirates, hinter der die Herrscherfamilie von Dubai steht. Der Fonds finanziert eine Boeing 777. Mit der Finanzierung und Vermarktung von großen Fliegern kennen wir uns aus: Immerhin haben wir bereits über drei Fonds vier A380 platziert und sind im vergangenen Jahr mit dem ersten A380-Fonds im Liniendienst gestartet. Leasingnehmer ist dort Singapore Airlines. Mit unseren Partnern haben wir langfristige Verträge geschlossen, die das Auskommen unserer Fonds und der Anleger sichern. Unabhängig davon wächst der Luftverkehr seit 30 Jahren durchschnittlich um rund 5 Prozent - und Krisen konnten dieses Wachstum nur kurz bremsen. Die Globalisierung wird sich auch nach dieser Krise fortsetzen, der Luftverkehr wird weiter wachsen.

DAS INVESTMENT.com: Bei einigen Flugzeugfonds äuft die Platzierung eher schleppend. Wie sieht das bei Ihrem Boeing-777-Fonds aus?

Salamon: Der Fonds ist im Januar im Vertrieb gestartet und zum Zeitpunkt dieses Gesprächs zu 92 Prozent platziert. Wir sind im derzeitigen Marktumfeld mit dem Platzierungsverlauf zufrieden: Wir konnten mit unseren Fonds bis zur Jahreshälfte 2009 bereits ein Eigenkapitalvolumen von rund 110 Millionen US-Dollar einwerben.

DAS INVESTMENT.com: Zurück zu den A380-Fliegern. Um die gibt es einigen Wirbel, der von der International Lease Finance Corporation ausgeht. Deren Chef Steven Udvar-Házy unterstellt eine rezessionsbedingte sinkende Nachfrage, da für den Superflieger unter anderem hohe Umrüstungskosten von bis zu 25 Millionen US-Dollar beim Wechsel des Leasingnehmers anfallen würden.

Salamon: Dieses Statement wurde umgehend dementiert und ergab auch keinen Sinn. Ein so erfahrener Mann wie Udvar-Házy bestellt nicht spekulativ zehn A380, wenn er solche Summen berücksichtigen müsste. ILFC wollte damit wohl die eigene Verhandlungsposition gegenüber Airbus stärken, da für ihre zehn spekulativ bestellten A380 bisher noch kein einziger Leasingvertrag abgeschlossen ist. Spekulative Bestellungen dieser Größenordnung sind im Markt gegenwärtig schwer refinanzierbar. Darüber hinaus sind im Zuge der Finanzkrise die ehemals günstigen Finanzierungsmöglichkeiten über die Konzernmutter AIG entfallen. Vor dem Hintergrund dieser schlechten Finanzierungskonditionen kann ich nachvollziehen, dass ILFC die Preise und Auslieferungstermine nachverhandeln möchte. Unsere A380-Fonds sind dagegen langfristig finanziert und an Singapore Airlines verleast. Damit ist die ILFC-Problematik für uns kein Thema.

DAS INVESTMENT.com: Es steht jedoch immer noch das 25-Millionen-Dollar-Schreckensszenario für die Umrüstung im Raum.

Salamon: Für einen Kabinenumbau, etwa die Umrüstung von einer Drei-Klassen- in eine Zwei-Klassen-Konfiguration für einen Mid-oder Low-Cost-Carrier, fallen bei unseren A380-Fonds auf Basis der Rückgabebedingungen überschaubare Kosten an, die heute jedoch nicht realistisch beziffert werden können. So ist nicht davon auszugehen, dass Singapore Airlines bei Rückgabe der A380 die exklusive Luxusausstattung in der First Class in der Maschine lässt. In diesem Fall ist vertraglich vereinbart, dass sie durch eine typische Airbusbestuhlung auf Kosten der Fluggesellschaft zu ersetzen ist. Der wahrscheinlichste Fall ist, dass der Leasingnehmer das von ihm ständig in Top-Zustand gehaltene Flugzeug weiter fliegen will und seine Verlängerungsoptionen nutzt. In diesem Fall entstehen gar keine Remarketingkosten. Unabhängig davon übernimmt bei Rückgabe nach zwölf Jahren die größten Kostenpositionen der vorherige Leasingnehmer im Rahmen des sogenannten D-Check und der Übergabe zu Full-life-condition.

Salamon: Das heißt nichts anderes, als dass sich das Flugzeug zum Abgabezeitpunkt in neuwertigem Zustand befindet. Zudem können anfallende Kosten für die Fondsgesellschaft vom Leasinggeber in die Anschlussrate mit eingerechnet werden. Für die Finanzierung steht im ausreichenden Maß die Liquiditätsreserve unserer Fonds zur Verfügung.

DAS INVESTMENT.com: Gelegentlich wird der Einwand vorgebracht, dass die A380 wenig flexibel seien, da sie sich aufgrund ihres Unter- und Obergeschosses nicht zum Frachtflieger-Umbau eignen. Sehen Sie das als Problem an?

Salamon: Keineswegs. Es ist nicht absehbar, dass in zehn Jahren der Bedarf bestünde, ein A380-Passagierflugzeug zum Frachtflieger umzurüsten. Das wäre nach zehn Jahren auch zu teuer. Vielmehr wird dies bei der in die Jahre gekommenen Boeing 747 der Fall sein, die im Passagierbereich zum Teil durch die A380 ersetzt werden wird. Langfristig ist der Bedarf von 600 Großraumflugzeugen abzusehen, da es aufgrund der steigenden Weltverkehre im Luftraum immer enger wird. So werden zukünftig auch größere Flugzeuge verstärkt auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt. Diese können drei bis vier Flüge kleiner Maschinen auffangen und damit kostbare Slots sparen, die immer knapper werden. Die Passagierzahlen sind seit mehr als 30 Jahren gestiegen, seit 1990 haben sie sich knapp verdoppelt. Mit einer A380 können Großflughäfen auf einen Schlag mehr als 500 Reisende abwickeln, das ist für sie ein Segen. Unabhängig davon kann es auch sein, dass der A380 in Zukunft als Frachtversion angeboten wird. Sollte dies so kommen, wäre wahrscheinlich auch eine Umrüstung von Passagierversionen möglich. Und ähnliche Unkenrufe, dass große Flieger nicht kompensierbare Angebotsüberhänge produzieren, gab es schon bei Einführung des Jumbo-Jets Boeing 747 in den 70er Jahren. Wir sehen den Airbus A380 als das Nachfolge-Flugzeug, das die in die Jahre gekommene 747 sukzessive ersetzen wird.

DAS INVESTMENT.com: Also setzen Sie weiter auf A380?

Salamon: So ist es. Wir sind vom langfristigen Erfolg dieses Flugzeugtyps überzeugt. Er wird neben der Langstrecke zukünftig auch stark auf den Mittelstrecken eingesetzt werden, um damit einen Slot-Stau bei den großen Flughäfen dieser Welt zu verhindern. Wichtig für den Erfolg eines solchen A380-Fonds ist aber auch der Leasingnehmer. Dieser sollte neben guter Bonität und Reputation über ein bereits bestehendes Lang- und Mittelstreckennetz verfügen und dies fest in der Unternehmensstrategie verankert haben. Denn solche Fluggesellschaften werden den A380 langfristig einsetzen. Das verschafft auch der Fondsgesellschaft langfristige Sicherheit und Solidität - und dem Anleger eine attraktive Investitionsmöglichkeit. Ich bin guter Dinge, dass wir bald wieder einen A-380-Fonds mit einem solchen Partner anbieten können.




Es geht ans Eingemachte
 

Die Turbulenzen in der Luftfahrt haben sich mittlerweile zu einer handfesten Krise entwickelt. Im ersten Halbjahr 2008 litten die Airlines unter anderem unter den hohen Kerosinpreisen und später unter ihren vergeigten Hedging-Geschäften mit erheblichen Verlusten als Folge. Seit dem vierten Quartal 2008 macht den Fluglinien das sinkende Verkehrsaufkommen zu schaffen. Die International Air Transport Association (IATA) berichtet laufend -  und zuletzt kaum etwas Positives. Die Zahl der Passagiere und insbesondere das Luftfrachtgeschäft sind in nicht geahnten Ausmaßen eingebrochen. Nach Angaben der IATA werden die Airlines in diesem Jahr einen kumulierenten Umsatzrückgang von 80 Milliarden US-Dollar hinnehmen müssen und einen Verlust von neun Milliarden US-Dollar einfliegen. Schon im vergangenen Jahr betrug der Verlust satte 10,4 Milliarden US-Dollar.

Vor einer Woche veröffentlichte die IATA die Verkehrszahlen für Mai 2009. Im Vergleich zum Mai 2008 ist das Passagieraufkommen um 9,3 Prozent gesunken. Im asiatisch-pazifischen Raum und in Nordamerika war das Minus mit 14,3 beziehungsweise 10,9 Prozent am höchsten. Im April lag der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat weltweit bei „nur“ 3,1 Prozent, Das Frachtgeschäft schnitt im Mai im Jahresvergleich um 17,4 Prozent schlechter ab, wobei der Rückgang von 21,7 Prozent im April viel heftiger ausfiel.

Die Luft ist dünn

Bei vielen Gesellschaftern endet das Geschäftsjahr zum Ende des ersten Quartals. Daher sind erst in den vergangenen Wochen zahlreiche Geschäftsberichte namhafter Airlines veröffentlicht worden. Die Liste der Unternehmen, die für negative Schlagzeilen sorgten, ist lang: Von Pleiten, Pech und Pannen war ebenso zu lesen wie von Fusionen und Übernahmen zur Schaffung von Synergien und Rettung von Unternehmen. Doch zuerst ein positives Beispiel: Die Emirates Airline hat im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Gewinn von 268 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr ist das im internationalen Vergleich beachtliche Ergebnis jedoch trotz zehn prozentigem Umsatz um 80,4 Prozent eingebrochen.

Vor zwei Wochen hat die Lufthansa überraschend eine Gewinnwarnung ausgegeben. „Angesichts der anhaltend schwachen Nachfrageentwicklung im Passagier- und Frachtgeschäft, der strukturellen Veränderungen im Reiseverhalten der Passagiere und steigender Treibstoffpreise verstärkt Lufthansa die Maßnahmen zur Ergebnissicherung“, teilte die Gesellschaft mit. Um ein positives operatives Ergebnis zu erreichen, seien zusätzliche Kostenentlastungen notwendig. Die Details des Sparpakets, auch „Ergebnissicherungsprogramm“ genannt, will die Airline aber erst Ende Juli im Rahmen ihrer Halbjahrespressekonferenz öffentlich machen. Die im ersten Quartal gestartete Reduktion der Flugkapazitäten wurde im zweiten Quartal teilweise forciert und wird marktabhängig gegebenenfalls noch ausgeweitet. Von acht bis elf Prozent ist die Rede. Etwa zwei Dutzend Flieger wurden bereits aus dem Verkehr gezogen; weitere könnten folgen. Zudem bereitet die Kranich-Airline die Kurzarbeit für einen teil der Belegschaft vor. Und trotz Krise und rückläufiger Passagierzahlen werden die Ticketpreise zum 2. Juli angehoben. Weil sich das Rohöl seit Jahresanfang um rund 50 Prozent verteuert hat, erhöht die Airline ihre Treibstoffzuschläge. Weitere „Anpassungen“ nach oben seien nicht ausgeschlossen. Erst im Dezember hatte Lufthansa die Kerosinzuschläge gesenkt.

Des Investors Albtraum weckt British Airways. Die Gesellschaft hat einen Verlust nach Steuern in Höhe von 358 Millionen britischen Pfund hingelegt, nachdem die Airline im Vorjahr einen Gewinn von 726 Millionen Pfund erzielt hatte. Dabei hat British Airways sogar einen operativen Verlust von 220 Millionen Pfund eingeflogen. Im Vorjahr stand noch ein operativer Gewinn von 878 Millionen Pfund zu Buche. Die Fluggesellschaft ist zum Sparen verdonnert. Die Manager lassen dabei nichts unversucht. British-Airways-Chef Willie Walsh setzt auf Angstmache. Mit dem Argument, die Airline kämpfe um ihr Überleben, „bat“ er seine 40.000 Mitarbeiter via E-Mail um Lohnverzicht. Etwas 800 Angestellte sollen dem Aufruf gefolgt sein.

Lage der Flugzeugfonds

Der Fonds Flybe Newcastle ist nach Angaben des Initiators HEH bis auf eine Million Euro ausplatziert. Parallel ist vor wenigen Wochen der Fonds Flybe Birmingham in den Vertrieb gegangen. Zwei Millionen Euro sind gezeichnet. „Wir konnten im Juni bei allen Fonds eine vorgezogene Halbjahresauszahlung leisten“, berichtet HEH-Geschäftsführer Gunnar Dittmann. Gegen den Trend sei der Regionalflugverkehr stabil, weil die Regionalflieger mit ihren tendenziell niedrigen Ticketpreisen teilweise vom größeren Kostenbewusstsein der Unternehmen profitieren. Im Übrigen habe Flybe schon 2003 auf die Entwicklung der Treibstoffpreise reagiert und die derzeit 77 Maschinen umfassende Flotte auf Energie sparende Jets umzustellen begonnen.

Die Leasingrate und mithin Kaufpreise für die Bombardier-Maschinen des Typs Q400 sind laut Dittmann stabil geblieben. Im Geschäftsjahr 2007/2008 hat Flybe, die im März 2007 die Regionalflugtochter von British Airways, BA Connect, übernommen hatte, einen Gewinn von 34,9 Millionen Pfund erwirtschaftet. Im laufenden Geschäftsjahr sollen Passagieraufkommen und Umsatz weiter steigen. Dennoch hat British Airways ihren Flybe-Anteil in der Bilanz nach untern wertberechtigt, was Branchenbeobachter für nicht nachvollziehbar erachten. Der Geschäftsbericht 2008/2009 (bis März 2009), demzufolge der Umsatz um sieben Prozent stieg, wird in einigen Wochen veröffentlicht. Derweil hat Flybe im Rahmen eines bis September 2010 laufenden Leasingvertrags vier Maschinen samt Personal an die griechische Olympic Air verliehen.

Die Dr. Peters Gruppe hat in den Jahren 2007 und 2008 die DS-Flugzeugfonds Nr. 122, 124 und 128 bis 131 aufgelegt. Nach Initiatorangaben haben vier der fonds ihre vorgesehenen Auszahlungen an die Anleger einen Monat früher als geplant und die anderen beiden zum geplanten Termin geleistet. Alles glatt läuft bei den vier A380-800 und vier Boeing 777, die in Diensten von Singapore Airlines beziehungsweise Emirates stehen. Etwas anders sieht es beim Fondspartner Vorgin America aus: Sie setzt von Dr.Peters zwei A319-100 im US-Inlandsflugbetrieb ein. Die „geänderten Rahmenbedingungen im US-Flugreisemarkt und zwischenzeitlich drastisch gestiegene Kerosinpreise“, so der Initiator, haben der Fluglinie zugesetzt. Deswegen hat der Fonds Nr. 128 im vergangenen Herbst auf elf Monate befristet die Leasingraten um circa 22 Prozent gestundet. Danach ist der Stundungsbetrag inklusive sechs Prozent Zinsen innerhalb von zwei Jahren zurückzuzahlen.

Die im Markt immer wieder verbreitet Meldung, die A 380-Maschinen bleiben zwecks Reparaturen ständig am Boden, kann Dr.Peters nicht bestätigen. Die bei Singapore Airlines eingesetzten Fluggeräte hätten sich als nahezu 100 Prozent zuverlässig erwiesen.

„Die an Emirates und Quantas ausgelieferten A380 hatten die hohe Einsatzfähigkeit anfangs noch nicht erreicht“, heißt es weiter. Dies sei jedoch bei Neueinführungen eines Flugzeugtyps in eine Airline-Flotte nicht unüblich. Die Verträge haben die anfallenden Kosten im Falle von Reparaturen  übrigens zu Lasten des Herstellers beziehungsweise der Fluggesellschaft geregelt. Über den von Heinz Gerlach georteten „massiven Prospektfehler“ aufgrund nicht prospektierter Remarketingkosten bei den A380-Maschichen ärgert ich Dr.Peters. Denn die Leasingverträge sehen vor, dass Singapore Airlines die Maschinen nach dem so genannten D-Check im Full-Life-Zustand zurückgeben oder, falls nicht, entsprechende Kompensationszahlungen leisten muss. „Damit steht bei dem Übergang der A380 an einen neuen Leasingteilnehmer ein technisch einwandfreies, nahezu neuwertiges und sofort einsatzfähiges Flugzeug zur Verfügung“, betont Dr.Peters-Chef Jürgen Salamon.

Die möglicherweise anfallende Kosten für Gestaltung und Bestuhlung der Maschinen würde der Fonds über höhere Leasingraten und die Liquiditätsreserven abdecken. Entscheidend ist letztlich, was ausverhandelt wird und in den Verträgen steht. Allerdings unterliegen die sehr umfassenden Kauf- und Leasingkontrakte im – wenn es ans Eingemachte geht – intransparenten Flugzeugmarkt strengster Vertraulichkeit. Bei Zuwiderhandlungen drohen saftige Vertragsstrafen.

81,5 von den geplanten 91,5 Millionen US-Dollar Eigenkapital hat DCM seit dem Sommer 2008 für den Flugzeugfonds 1 eingesammelt. Beteiligungsgegenstand ist ein nagelneuer Boeing-Frachtflieger des Typs 777-200LRF, der Mitte Mai, drei Monate später als geplant abgeliefert wurde. Mieter ist das jungfräuliche Joint-Venture-Unternehmer Aerologic, das je zur Hälfte DHL Express und Lufthansa Cargo gehört. An diesem Dienstag hat die in Halle/Leipzig ansässige Airline den Flugdienst zwischen Europa und Asien aufgenommen. Da das Frachtgeschäft weltweit eingebrochen ist, wird Aerologic die betriebswirtschaftlichen Ziele, bis 2011 rund 550 Millionen Euro Jahresumsatz und 2010 schon einen Gewinn zu erzielen, nur schwer erreichen. Lufthansa Cargo und DHL leiden selbst unter der Frachtflaute. Boeing hat die Prognose für das jährliche Wachstum des Luftfrachtmarkts von 5,8 auf 5,4 Prozent reduziert. Noch früher gingen die Hersteller sogar von einer jährlichen Steigerung in Höhe von 6,1 Prozent aus.

Für DCM sind die aktuellen Entwicklungen kein Grund für einen Prospektnachtrag. Die im Prospekt gemachten Angaben seien eingetreten und die Marktprognosen hätten sich „langfristig gesehen unwesentlich verändert“.

Eine Änderung gibt es aber doch noch: Der Kaufpreis und damit die Leasingrate waren an den Zehn-Jahres-Zinsswap im US-Dollar gekoppelt. Die langfristige Fremdfinanzierung hat der Fonds im November vergangenen Jahres zu einem geringeren Swapsatz abgeschlossen, weshalb Leasingraten und Fremdkapitalkosten ebenfalls geringer ausfallen. Nun muss sich der Flieger im harten Wettbewerb durchsetzen.

Zur Unzeit, wie sich später herausstellte, kam Macquarie im vergangenen September mit einem großen Flugzeugportfolio auf den Markt. Mangels Nachfrage von Privatkunden hat der Initiator das Angebot wieder zurückgezogen und den Fonds für institutionelle Investoren etwas umgebaut. Auf kurzfristige Prognosen hinsichtlich der Marktentwicklung lässt sich Macquarie nicht ein. „Mittel- bis langfristig sollten sich aber die erwarteten Steigerungen bei Fluggästen nicht so stark abschwächen wie derzeit“, heißt es aus der Investmentcompany. Die vom Konzern gemanagte Flugzeugflotte sei wegen der jungen Maschinen und des Mixes bei den Leasingteilnehmern von der Krise „bisher weitgehenst verschont geblieben“.

Der krisengeschüttelte Initiator HCI Capital hat Anfang Mai die Platzierung seines Flugzeugfonds Aircraft One mit zwei an Air Canada vermieteten Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 777-200LR gestoppt. Im Buschfunk der Branche heißt es sogar, dass der Fonds anders als von HCI angekündigt nicht mehr auf den Markt kommen wird. HCI hat eine vollständige Überarbeitung angekündigt und arbeitet nach eigenen Angaben „konzentriert an verschiedenen Möglichkeiten, wobei wir einen Relaunch des Fonds weiterhin präferieren.“ Die ist aus mehreren Gründen dringlich geworden: Die Eigenkapitalzwischenfinanzierung und die Platzierungsgarantie mussten wegen des schlechten Absatzes verlängert werden. Außerdem sind Air Canada und Mitinitiator babcock & Brown in Turbulenzen geraten. Die Airline hat Liquiditätsschwierigkeiten, konnte sich vor kurzem aber mit den Gewerkschaften hinsichtlich ausstehender Pensionszahlungen einigen. Der Fonds liege betriebswirtschaftliche im Plan  und die vertragliche Leasingrate stünde nicht zur Disposition, versicherte der Initiator, der den Vertrieb des Fonds ursprünglich Anfang des Sommers wieder aufnehmen wollte. Das wird noch mindestens ein paar Wochen dauern, sagte HCI auf Anfrage.

Initiator und Assetmanager Doric Asset Finance bietet aktuell zwei Flugzeugbeteiligungen an. Der Flugzeugfonds 5 mit einer an Emirates verleasten Boeing 777-330ER, aufgelegt im September 2008, ist nach eigenen Angaben zu 70 Prozent platziert. Im Flugzeugfonds 11, der in einen Mitstreckenflieger vom Typ a320-200 investiert hat und dieses Jahr auf den Markt kam, sind gerade einmal zehn Prozent des geplanten Eigenkapitals eingesammelt. Leasingnehmer ist Air Asia. Nach eigenen Angaben hat das derzeitige Marktumfeld keine Auswirkungen auf die von Doric aufgelegten Fonds. Die Zyklizität in der Transportbranche könne den langfristigen Wachstumsperspektiven nichts anhaben. Aus Fondssicht seien moderne Flugzeuge und die Geschäftsstrategie der jeweiligen Airlines entscheidend. Ein besonderes Augenmerk legt Doric auf die Betriebskosten, die bei Air Asia weltweit unübertroffen seien. Doric gilt auch als Spezialist für die A380-Großraumflieger. Der in vielen Berichten vorgebrachten Reparaturanfälligkeit des vor etwas zwei Jahren eingeführten Flugzeugtyps entgegnet das Unternehmen, dass es sich bei den Reparaturen „ausschließlich um Nachbesserungen, die die Zertifizierung des Flugzeugs und die Flugsicherheit in keiner Weise beeinträchtigen, handelt“. Verbesserungen and en Maschinen seien nach der Markteinführung eines jeden neuen Flugzeugtyps üblich. Die Flugeinsatzbereitschaft unterschiede sich im vergleich zu anderen Großraumflugzeugen überhaupt nicht.

Ausblick

Vor zwei Wochen lief in Le Bourget die weltweit bedeutendste Luftfahrtmesse. Die satten Aufträge und Kaufabsichtserklärungen für Airbus über immerhin 127 Maschinen könnten den einen oder anderen dazu veranlassen, die Krise für beendet zu erklären. Doch Vorsicht: Die medienwirksamen Jubelmeldungen von Airbus sind in den Kontext von Stornierungen und Verschiebungen, und zwar auf Jahrssicht, zu stellen. Fakt ist: Momentan wird deutlich weniger geflogen als in den Jahren zuvor. Das trifft die Holzklasse, aber insbesondere die Premiumklasse und Luftfracht. In diesem Zusammenhang darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Prognosen für den weiteren Weltkonjunkturverlauf nicht einheitlich und schon gar nicht überall positiv sind. Erst jetzt wird langsam sichtbar, welche Branchen in welchem Umfang von der Rezession getroffen werden. Ende vergangener Woche hat die Ratingagentur Fitch die Bonitätsbewertung für Delta Airlines von B auf B- herabgesetzt und gleichzeitig vor der Zahlungsunfähigkeit von American Airlines, US Airways und United Airlines „noch vor dem Winter“ gewarnt, sollte sich das Geschäft nicht zumindest stabilisieren. Medienberichten zufolge strebt US Airways eine Fusion mit Konkurrent American Airlines an.

Es ist durchaus davon auszugehen, dass der Ölpreis wieder sinkt, da die Lagerbestände infolge der extrem schwachen Nachfrage drastisch zunehmen. Unklar ist natürlich, inwiefern Spekulanten das Öl künstlich teuer halten. Geringere Kerosinkosten würden den Fluggesellschaften jedenfalls enorm helfen.

Die mittel- bis langfristigen Marktaussichten in der Luftfahrt sind weiterhin positiv, wobei die Haltbarkeit der Prognosen regelmäßig zu prüfen ist. Das beliebte Vertriebsargument der Fondsinitiatoren, dass die Luftfahrt historisch gesehen stets gestärkt aus den Krisen herauskam, ist dennoch mit Vorsicht zu genießen. Aktuell erleben wir nach Expertenmeinung die bisher schwerste Luftfahrtkrise, die es jemals gab. /ae





Dr. Peters GmbH: Über die Krise kommen wir weg

Aufwind für Flugzeug-Fonds

Salamon, der gerne selbst am Steuer eines Flugzeugs sitzt, baut auch die Lufthoheit seines Unternehmens mit speziellen Flugzeug-Fonds weiter aus.

Nachdem 2008 zwei Super-Airbusse (A 380) und mehrere große Boeing 777-300 als Fonds bei Peters abhoben, sollen „schon sehr kurzfristig” zwei weitere Großflugzeuge für Umsatz sorgen. Sorgen um interessierte Kunden für neue Flugzeug-Fonds macht sich Salamon aktuell weniger als um Finanziers für den Flugzeugkauf. Nicht zufällig ist Salomon – am Steuer seines eigenen Düsenjets – vorige Woche erneut nach China geflogen. Dort könnten sowohl die Fluggesellschaften, die Maschinen leasen, als auch die Finanziers für die nächsten Riesen-Vögel gefunden werden. Mehr wollte Salamon noch nicht verraten. Für die Flugzeug-Fonds gründete Dr. Peters mittlerweile eine eigene Tochtergesellschaft.

Natürlich merke man die Wirtschaftskrise: Bei einigen (kleinen) Containerschiffen, die in der Dr. Peters-Flotte (rund 60 Schiffe) fahren, sei es mittlerweile schwer, die Betriebskosten zu erlösen, mit Dividende sei 2009 daher teilweise nicht zu rechnen. Aber bei Tankern sei wieder ein Anstieg der Frachtraten zu orten. „Da kommen wir drüber weg”, geht Salamon selbstbewusst auf die Krise ein. Wichtig sei, „dass die Banken wieder funktionieren”. Eine positive Wirkung der Krise: Bei den zehn Schiffen (eine Milliarde Dollar Investitionsvolumen), die für Dr. Peters noch oder demnächst gebaut werden, konnten durch Nachverhandlungen allein 80 Mio Dollar bei den Stahlkosten eingespart werden. Das erhöhe die Rentabilität für die Fonds.

Zur Zeit hat die Dr. Peters GmbH 69 Mitarbeiter auf der Stadtkrone Ost. Im September soll der Anbau an der Stockholmer Allee (3500 qm Bruttogeschossfläche) bezogen werden. Peter Rundholz, dessen Unternehmen den Neubau erstellt, der am ersten Bauabschnitt verankert ist und an ein Schiff erinnert, hofft die drei Wochen Verzögerung, die der lange Winter brachte, einholen zu können.

 




Dr. Peters erzielte in 2008 ein Rekordjahr

 

Das Wirtschaftsmagazin Mein Geld sieht Dr. Peters nicht nur als Marktführer von Flugzeugfonds, sondern auch als Vorreiter in seiner Branche.

 

Dr. Peters Gruppe: Marktführer von Flugzeugfonds erzielte 2008 Rekordjahr

Die Dr. Peters Gruppe konzipiert, platziert und verwaltet seit mehr als 33 Jahren erfolgreich geschlossene Fonds. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte das Emissionshaus unter Berücksichtigung des aktuellen Euro-/US-Dollar Wechselkurses (1/1,319) mit einem platzierten Eigenkapitalvolumen von über 400 Millionen Euro das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Damit wurde das Vorjahresergebnis, das bereits ein Rekordjahr darstellte, um 34 Prozent übertroffen. Treiber des erfolgreichen Ausnahmejahres war die Platzierung der ersten vier für den Liniendienst ausgelieferten Airbus A380-800.

 

Flugzeugfonds legt die Dr. Peters Gruppe, die ebenfalls zu den größten Anbietern von Schiffsbeteiligungen in Deutschland gehört, seit 2007 mit großem Erfolg auf. Die Platzierung des Eigenkapitals von sieben Flugzeugfonds konnte jeweils kurz nach dem Zeichnungsbeginn abgeschlossen werden. Gründe für die erfolgreiche Platzierung der vom Markt sehr gut angenommenen Flugzeugfonds sind unter anderem in der sicherheitsorientierten soliden Konzeption mit erstklassigen Partnern zu finden. Die Flugzeugfonds investieren alle in moderne, treibstoffeffiziente und marktgängige Flugzeugtypen, die an wirtschaftlich starke Fluglinien wie Emirates oder Singapore Airlines verleast sind. Ein weiterer Sicherheitsaspekt der Fonds ist, dass die Betriebskosten komplett von den Fluggesellschaften getragen werden. Dies schließt auf der Kostenseite einen Risikoparameter aus und erhöht die Prognosesicherheit des Fonds.

 

Aktueller Flugzeugfonds

 

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2009 startete die Dr. Peters Gruppe den Vertrieb eines weiteren Flugzeugfonds, der mit identischer Produktqualität in die Platzierung geht. Deutsche und österreichische Anleger haben die Möglichkeit, sich an dem DS-Fonds Nr. 134 Flugzeugfonds IX zu beteiligen. Der Fonds investiert in eine moderne BOEING 777-300ER. Dieses Flugzeug gehört zu den treibstoffeffizientesten und beliebtesten Flugzeugtypen, die derzeit eingesetzt werden. Die Maschine ist von der  bonitätsstarken Fluggesellschaft Emirates für zehn Jahre zzgl. zwei Verlängerungsoptionen von zwei Jahren zu vertraglich festgelegten Leasingraten geleast.  Neben einem gutachterlich bestätigten günstigen Kaufpreis für das Flugzeug  bietet der Fonds zusätzlich eine umfassende Zinssicherung während der Laufzeit, einen konservativen Verkaufsansatz in der Kalkulation und den Wegfall des Betriebskostenrisikos während der Leasinglaufzeit. Damit hat der Anleger die Möglichkeit, mit einem sicherheitsorientiert konzipierten Fonds in eine wachstumsstarke Branche mit guten Marktaussichten für moderne Langstreckenflugzeuge zu investieren.

 

Insgesamt hat die Dr. Peters Gruppe bisher 137 Fonds mit einem Investitionsvolumen von über 5,89 Milliarden Euro aufgelegt. Das bei über 70.000 Kommanditisten eingeworbene Eigenkapital beträgt rund 2,85 Milliarden Euro. Die Investitionsfelder der sicherheitsorientierten Qualitätsfonds sind Schiffe, Flugzeuge, Immobilien und Finanzmarktproduke. Das jährliche Auszahlungsvolumen an die Kommanditisten ist insbesondere aufgrund der erfolgreichen Schiffsfonds in den letzten Jahren stark gestiegen. Nach 117 Millionen Euro für 2006 und über 120 Millionen Euro für 2007 wurden an die Anleger für 2008 mehr als 134 Millionen Euro aus dem laufenden Betrieb der Fondsgesellschaften geleistet. Inklusive Sonderauszahlungen aus veräußerten Objekten erhielten die Anleger insgesamt 164 Mio. Euro.

 
Produktphilosophie

 
Die Beteiligungsmodelle der Dr. Peters Gruppe führen den Markennamen DS-Fonds. DS steht für Dynamik & Sicherheit und damit für die Produktphilosophie, Chancen dynamischer Märkte zu nutzen, bei gleichzeitig höchst möglicher Sicherheit für das Beteiligungskapital der Kommanditisten. Das erfolreiche Konzept, in werthaltige, sorgsam ausgewählte Objekte und Modelle zu investieren geht einher mit der fairen und professionellen Zusammenarbeit mit renommierten Geschäftspartnern. Denn gerade auf die Bonität und Professionalität von internationalen und nationalen Partnern legt der Initiator zur Sicherung der Anlegerinteressen besonderen Wert.

 


 


DS-Fonds Nr. 134 Flugzeugfonds IX.


Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft, die ein Flugzeug des Typs Boeing 777-300ER erworben hat. Die Übernahme durch die Beteiligungsgesellschaft erfolgte am 16.12.2008. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 178,6 Mio. US-$, wovon auf das Kommanditkapital 87,6 Mio. US-$ entfallen (ca. 49 %); die Mindestbeteiligung beträgt 20.000 US-$ - jeweils zzgl. 5 % Agio.

Beteiligungsgesellschaft: DS-Rendite Fonds Nr. 134 Flugzeugfonds IX GmbH & Co. KG (Stockholmer Allee 53, 44269 Dortmund). Anbieter, Konzeptionär, Eigenkapitalbeschaffer und Platzierungsgarant: Dr. Peters GmbH & Co. Emissionshaus KG (gleiche Anschrift). Finanzierungsvermittler und Platzierungsgarant: JS Holding GmbH & Co. KG (gleiche Anschrift).

 

Unsere Meinung:

- Die Dr. Peters-Gruppe hat bislang 136 Fonds mit einem Volumen von knapp 6 Mrd. € initiiert, so daß sie über das erforderliche Know-how verfügt. Das Asset Management wird gemeinsam mit der Doric Asset Finance vorgenommen, mit der man bislang sieben Flugzeugfonds realisiert hat, so daß auch auf deren Fachkompetenz im Bereich Flugzeugleasing zurückgegriffen werden kann.

- Der Kaufpreis des Flugzeugs beträgt 165,15 Mio. US-$ und liegt unter den von drei unabhängigen Gutachtern ermittelten Marktwerten für diesen Flugzeugtyp. Dies entspricht 92,47 % des Investitionsvolumens ohne Agio, so daß die Weichkostenbelastung vertretbar ist.

- Das Flugzeug ist für eine Leasingrate von 1.340.834,95 US-$ pro Monat an die renommierte und bonitätsmäßig vernünftige Fluggesellschaft Emirates für die Dauer von zehn Jahren seit Auslieferung verleast. Der Leasingnehmer hat zwei Verlängerungsoptionen für jeweils zwei Jahre, wobei bei Nichtausübung der ersten Verlängerungsoption eine Abstandszahlung in Höhe der abgezinsten Leasingrate für zwei Jahre zu leisten ist, so daß für die Dauer von zwölf Jahren eine hohe Einnahmesicherheit besteht. Da es sich zudem über einen sehr marktgängigen Flugzeugtyp handelt, ist auch eine Drittverwendungsmöglichkeit gegeben.

- Die Zinssätze für das Fremdkapital wurden einen Tag nach Übernahme des Flugzeuges abgeschlossen und sind deutlich vorteilhafter realisiert worden als im ursprünglichen Verkaufsprospekt kalkuliert, so daß sich die Liquiditätslage der Fondsgesellschaft verbessert. Außerdem erfolgt eine höhere Tilgung innerhalb der ersten zwölf Jahre (insgesamt 76,5 Mio. US-$), so daß die grundsätzlichen Finanzierungsrisiken deutlich reduziert wurden und die Fonds-KG einen erweiterten Handlungsspielraum hat.

- Die Prämissen der langfristigen "Prognoserechnung" sind vertretbar. Nach Ablauf der ersten Verlängerungsoption des Leasingvertrages wird eine Leasingrate in Höhe von 1,141 Mio. US-$ pro Monat unterstellt, wobei die exakte Höhe der Rate mit Emirates für die zweite Verlängerungsoption bzw. mit einem anderen Leasingnehmer auszuhandeln ist. Da die Betriebskosten von Emirates übernommen werden, entfällt ein derartiges Kostenrisiko für die Fonds-KG. Erfreulich ist, daß die ersparten Zinsaufwendungen nicht zu einer Erhöhung der Auszahlungen verwendet werden, sondern zu einer deutlichen Verbesserung der Liquiditätsreserve führen, die zum Ende des Prognosezeitraums (2026) zu einer Liquiditätsreserve führen, die höher ist als die Jahresleasingrate.

- Die Anfangsausschüttung beträgt 7 % p. a., wobei Gesamtauszahlungen in Höhe von ca. 220 % des Beteiligungskapitals prognostiziert werden, so daß entsprechende Anreize für eine Beteiligung vorhanden sind. Bei den Gesamtauszahlungen ist ein prognostizierter Veräußerungspreis von 63,38 Mio. US-$ angesetzt worden, wobei es sich dabei aus Vorsichtsgründen um den niedrigsten Marktwert aus drei von Gutachtern für diesen Zeitpunkt ermittelten mittleren Marktwert handelt.

 

k-mi-Fazit:

Der im Prospekt versprochene wirtschaftliche Erfolg einer Beteiligung dürfte aufgrund der langfristigen Leasingvereinbarung mit der wirtschaftlich starken Fluglinie Emirates überwiegend eintreten.

 



Gesellschaft investiert über drei Millionen Euro in Erweiterung - Bald auch Fonds für Bohrinseln

Dr. Peters baut den Heimathafen aus

 

Von Dirk Berger

 

Es gibt für jedes Wetter den richtigen Spruch zur Grundsteinlegung. Gestern - bei der zur Erweiterung des Baus der Dr. Peters Gruppe auf der Stadtkrone Ost - lautete er: "Wenn´s bei der Grundsteinlegung regnet, ist der Bau mit Glück gesegnet." Und Glück, das ist bei Peters auch Geld.

 

Eine Investition von über drei Millionen Euro sorgt dafür, dass das Unternehmen demnächst seinen 116 Mitarbeitern mehr Platz bieten kann. "Bei uns ist noch nicht einmal ein Abstellplatz mehr frei", so Inhaber Jürgen Salamon. Innerhalb von 12 Monaten errichtet die Firma Rundholz Bauunternehmung ein viergeschossiges Gebäude mit Tiefgarage und 3000 qm. Womit Salamon wiederum auf eine Dortmunder Lösung setzt. Schon der Tiefbau als auch die Bereiche Elektrik und Sanitär/Heizung seien bereits an heimische Firmen gegangen.

 

Derzeit würde mit der Vermietung der Flächen begonnen, die Peters noch nicht besetzen könne. "Ich denke, wir können fünf Jahre vermieten", schätzt Salamon - danach werde man sie selber brauchen. Denn er geht von weiterer Expansion der Gesellschaft aus, die das Geld von Anlegern in 136 Fonds für Immobilien, Schiffen, Flugzeugen und demnächst auch Bohrtürmen anlegt.

 

Doch auch die Dr. Peters Gruppe spürt die Folgen der Wirtschaftskrise: "Die innere Haltung ist reserviert", merkt Salamon bei den Anlegern, "und auch die Frachtraten gehen nach unten." Im Sommer habe man noch für eine Mrd. Euro Schiffe bestellt. Verzögerungen bei der Auslieferung seien aber bereits angekündigt, "und das kommt uns natürlich jetzt entgegen." Er schätzt: "Im Februar wird wieder Leben ´reinkommen."

 

Was das neue Segment - das Auflegen eines Fonds für den Kauf und die langfristige Vermietung von Ölplattformen (Preis je 20 Mio. Euro) anbelangt, sieht Salamon die Verhandlungen vor dem Ende. "Ich denke, wir werden mit dem Miet-Interessenten im Frühjahr zum Abschluss kommen", sagt er - und mit dem Lieferanten ebenfalls.

 

Alles in allem sei auch er vorsichtiger geworden. So wie zuletzt, als die Gruppe in vier Airbusse investierte, sei es nicht mehr. "Da hätte ich im Moment zu viel Respekt."

 


 

 


Ölträume

 

Anfang des Jahres ging die Dr. Peters Gruppe noch in die Luft, kaufte sich einen wahren Supervogel, den Airbus A380. Neuerdings dreht sich bei dem Handelshaus alles um das schwarze Gold, Öl. Chef Jürgen Salamon will zwei Bohrtürme kaufen, die er an Scheichs in Saudi-Arabien vermieten will.

> 5. Lokalseite

 

Dr. Peters sucht nach Öl

Emissionshaus vermietet ab Frühjah Bohrtürme /  Grundsteinlegung für neues Bürogebäude

 

Jürgen Salamon: Chef einer beachtlichen Flugzeugflotte, Tankerkönig - und bald auch Ölbaron.

 

Im Frühjahr geht´s wohl los. Dann will Salamon, Inhaber des auf der Stadtkrone Ost beheimateten Emissionshauses Dr. Peters, ein neues Beteiligungsangebot auflegen. Es geht um Bohrtürme. Die Türme will Salamon vermieten -  an Unternehmen, die weltweit nach Erdgas, Wasser und Öl Bohren.

 

Nach Immobilien, Schiffen und Flugzeugen sind es nun also Bohrtürme, die für Rendite bei den Anlegern sorgen sollen. "Als Unternehmer darf man eben nicht nur auf ein Produkt setzen." Ein Turm kostet rund 20 Millionen Euro. Zwei davon will Salamon kaufen. Um sie dann an die Scheichs in Saudi-Arabien zu vermieten. Die Wüstensöhne suchen nämlich gerade, rein zufällig, "vier Stück". Damit die Ölquellen nicht versiegen - und die Petrodollars weiter munter sprudeln. Auch der lyberische Staatschef Gaddafi soll interessiert sein - möchte in der Einöde nach Wasser suchen. Der Ölpreis ist zwar gerade im Keller - ein Barrel (159 Liter) der in London gehandelten Nordseesorte Brent kostete gestern um die 47 US-Dollar. Doch für Salamon ist das kein Problem. Die Organisation Erdöl produzierender Länder, kurz OPEC, werde sicher auf den aktuellen Preisverfall reagieren -  und ihre Fördermenge drosseln. Damit Öl bleibe, was es ist: schwarzes Gold.

 

Die Finanzkrise und ihre Folgen spürt die erfolgsverwöhnte Dr. Peters laut Salamon übrigens nicht. Auch wenn der ein oder andere Anleger nicht mehr aus dem Bauch hraus entscheidet und etwas länger überlegt, bevor er sein Geld in einen Fonds investiert.

 

Als Zeichen des unaufhaltsamen Wachstums legte Salamon am Dienstag den "millionenschweren" Grundstein für ein neues Bürogebäude, das von der Bauunternehmung Rundholz errichtet wird. "Wir platzen aus allen Nähten." 167 Mitarbeiter arbeiten in Dortmund für Dr. Peters. Tendenz steigend. Bei der Vergabe der Arbeiten achtete Salamon darauf, dass möglichst viele Aufträge in der Region bleiben.

 

 


 


Jürgen Salamon baut an. Ein Superjahr für Dr. Peters Gruppe

Zu Lande, zu Wasser, in der Luft und jetzt auch bald im tiefen Erdreich

 

Von Klaus Buske

 

Er hat keinen Euro seiner gut gefüllten "Kriegskasse" an der Börse geparkt. Er freut sich über ein Supergeschäftsjahr 2008 mit rund 20 Prozent Plus. Für 2009 rechnet Jürgen Salamon, Inhaber der Dr. Peters Gruppe, "nur mit sechs Prozent Wachstum". Nun legt der findige Finanzfachmann demnächst den ersten neuen Fonds auf, der Bohrtürme vermietet.

 

Die Idee, mobile Bohrtürme zu verleasen und zu betreiben, präsentierte Salamon vor einigen Monaten. Jetzt wird´s ernst mit dem ersten Fonds (zwei Bohrtürme). Wasser, Öl, Gas - nach allem könne man mit den rund 20 Mio. Euro teuren mobilen Bohrtürmen suchen. 2008 habe man die ersten Super-Airbus-Fonds in Rekordzeit vermarktet - und nun folgen drei große Boeing.

 

Das hat Folgen. Die Firma wächst, das Domizil wird zu klein. Gestern griff Salamon zur Maurerkelle. Bei der Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau seines Hauses auf der Stadtkrone Ost bewies der Kapitän der Dr. Peters Gruppe, dass er gerne zugreift.

 

Die Mitarbeiterzahl in Dortmund wuchs auf mittlerweile 116, rund 50 Beschäftigte arbeiten in Hamburg in der eigenen Reederei. Rund 2000 qm zusätzliche Bürofläche errichtet Bauunternehmer Rundholz für Salamon an der Stockholmer Allee. "Die Flächen, die wir im Neubau nicht sofort benötigen, vermieten wir maximal fünf Jahre, danach werden wir sie selbst benötigen", zeigte Salamon Zuversicht.

 

Wirbelt die Finanzkrise nicht das Geschäft durcheinander? Es sei schwieriger, mit Banken per Handschlag schnell Kreditgeschäfte zu machen. Und: "Es wird eine kleine Delle geben, auch in der Schifffahrt, aber ich glaube nicht, dass sich unser Geschäft schlechter als bisher entwickelt", versichert Salamon lächelnd. Im Jahre 2010 will sein Haus Schiffe im Gesamtwert von einer Milliarde Euro vom Stapel lassen. Das werde im dann wieder sicheren Fahrwasser geschehen.

 

2008 realisierte Dr. Peters ein Finanzvolumen von 1,03 Milliarden Euro und legte die ersten (acht) Flugzeugfonds an. Rund 130 Fonds, über die Hälfte für Schiffe, hat die Dr. Peters Gruppe aufgelegt.

 

 



Dr. Peters Gruppe: Erfolgreichstes Jahr der Unternehmensgeschichte

 

Die Dr. Peters Gruppe konzipiert, platziert und verwaltet mit über 32-jähriger Erfahrung erfolgreich geschlossene Fonds. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte das Haus mit einem platzierten Eigenkapitalvolumen von 300 Millionen Euro das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Damit wurde das Vorjahresergebnis um 28 Prozen übertroffen. In mehrfacher Hinsicht war es ein herausragendes Geschäftsjahr. Es ist der Dr. Peters Gruppe gelungen, den Anlegern ein sehr gutes, ausgewogenes Portfolio an Beteiligungsmöglichkeiten zusammenzustellen und damit gezielt auf die individuellen Anlegerbedürfnisse einzugehen. So konnte die Serie von modernen Doppelhüllentankern fortgesetzt und nach vielen Jahren wieder ein deutscher Immobilienfonds aufgelegt werden.

 

Ein großer Meilenstein für die Dr. Peters Gruppe war darüber hinaus der erfolgreiche Einstieg in das Segment der Luftfahrt. Im Juni 2007 wurden der erste Flugzeugfonds von mittlerweile sieben aufgelegt und sehr erfolgreich im Markt platziert.

 

Absolutes Highlight war zum Jahresende 2007 die Übernahme des allerersten Airbus A380-800, der bereits für Singapore Airlines die Langstrecken zwischen Singapur und Australien bedient und im März 2008 in die Platzierung ging. Insgesamt hat die Dr. Peters Gruppe vier A380-800 erworben und mit einer gewohnt sicherheitsorientierten soliden Konzeption mit erstklassigen Partnern dem Anleger angeboten. Die Flugzeugfonds wurden vom Markt sehr gut angenommen und die Platzierung des Eigenkapitals kurz nach Zeichnungsbeginn abgeschlossen.

 

Insegsamt hat die Dr. Peters Gruppe bisher 133 Fonds mit einem Investitionsvolumen von über 5,7 Milliarden Euro aufgelegt. Das bei über 65.000 Kommanditisten eingeworbene Eigenkapital beträgt rund 2,8 milliarden Euro. Die Investitionsfelder der sicherheitsorientierten Qualitätsfonds sind Schiffe, Flugzeuge, Immobilien und Finanzmarktprodukte. Das jährliche Auszahlungsvolumen ist insbesondere aufgrund der erfolgreichen Schiffsfonds in den letzten Jahren stark gestiegen. Nach 105 Millionen Euro für 2005 und über 117 Millionen Euro für 2006 wurden an die Anleger für 2007 mehr als 120 Millionen Euro an Auszahlungen aus dem laufenden Betrieb der Fondsgesellschaften geleistet. Inklusive Sonderauszahlungen aus veräußerten Objekten erhielten die Anleger insgesamt 178 Mio. Euro.

 

Produktphilosophie

 

Die Beteiligungsmodelle der Dr. Peters Gruppe führen den Markennamen DS-Fonds. DS steht für Dynamik & Sicherheit und damit für die Produktphilosophie, Chancen dynamischer Märkte zu nutzen, bei gleichzeitig höchster Sicherheit für das Beteiligungskapital der Kommanditisten. Das erfolgreiche Konzept, in werthaltige, sorgsam ausgewählte Objekte und Modelle zu investieren geht einher mit der fairen und professionellen Zusammenarbeit mit renommierten Geschäftspartnern. Denn gerade auf die Bonität und Professionalität von internationalen und nationalen Partnern legt der Initiator zur Sicherung der Anlegerinteressen besonderen Wert.

 



Boeing statt Airbus

 

Die Luftfahrt gilt als Wachstumsbranche. Boeing und Airbus erwarten weltweit eine Verdoppelung des Passagieraufkommens bis zum Jahr 2025. Parallel dazu soll sich die globale Flugzeugflotte verdoppeln. Die erhöhte Nachfrage kommt in erster Linie aus den Schwellenländern.

 

Aufgrund der wachsenden Passagierzahl sind in den letzten Jahren neue Riesenjets entwickelt worden, die immer mehr Reisenden Platz bieten. Das Paradebeispiel ist der A380 von Airbus, der in künftigen Versionen mit 1.000 Sitzen ausgestattet werden soll.

 

777-300ER folgt auf A380

Der Initiator Dr. Peters hatte Anfang diesen Jahres den weltweit ersten für den kommerziellen Liniendienst produzierten A380 in weniger als zwei Stunden platziert. Ende November schicken die Dortmunder mit dem DS 134 Flugzeugfonds IX einen Boeing 777-300ER ins Rennen. Noch sind Details der Beteiligung nicht bekannt. Dieses Angebot des renommierten Initiators dürfte aber unter Chance/Risiko-Gesichtspunkten dem A380-Fonds in nichts nachstehen. Mit Emirates wurde erneut ein renommierter Partner ausgewählt, der zu den fünf gewinnträchtigsten Fluggesellschaften der Welt zählt. Anleger können sich ab 20.000 Dollar beteiligen.

 



Dr. Peters Gruppe weiter auf Höhenflug

 

Bereits im August hat die inhabergeführte Dr. Peters Gruppe deutlich die Vorjahresergebnisse des gesamten Geschäftsjahres 2007 übertroffen und ein Rekordergebnis erzielt. Das platzierte Eigenkapitalvolumen des Dortmunder Emissionshauses erhöhte sich um 20% auf aktuell 356,7 Mio. Euro.

 

Damit übernahm die Dr. Peters Gruppe im ersten Halbjahr 2008 die Marktführerschaft im Segment der geschlossenen Fonds in Deutschland. Treiber des Erfolges war die Finanzierung und Platzierung von Flugzeugfonds für die ersten vier für den Linienbetrieb ausgelieferten Airbus A380-800, die für Singapore Airlines unterwegs sind. Sie stehen für ein Eigenkapitalvolumen von 272,4 Mio. Euro. "Beim Vetriebsstart am 8. März haben wir in weniger als zwei Stunden Anteile für 60 Mio. Dollar verkauft", erzählt Firmeninhaber Jürgen Salamon. "Der A380 ist ein Flugzeug, das Emotionen weckt. Wenn man sich daran beteiligen kann, ist das schon unglaublich". Mit dieser Investition sei ein Geschäft gelungen, das nicht nur in der Luftfahrt und in Deutschland für Aufsehen sowie Anerkennung gesorgt habe. "Die Resonanz ist weltweit positiv". Mittlerweile rufen bereits die nächsten Fluggesellschaften an, um über die Dortmunder ihre Flugzeuge finanzieren zu lassen.

 

Doch damit nicht genug. Firmenchef Salamon hat schon neue Ideen, um das Unternehmen weiter auf Steigflug zu halten: Als nächstes möchte er ins Ölgeschäft einsteigen. Genauer gesagt will er in Ölbohrtürme investieren, die an die großen Ölgesellschaften vermietet werden. Pro Fonds sind zwei Bohrtürme, Wert jeweils 20 Mio. Dollar, geplant. Mit dem Vertrieb will das Emissionshaus noch in diesem oder Anfang nächsten Jahres starten. Außerdem geht die Dr. Peters Gruppe im Herbst mit weiteren DS-Fonds an den Markt. Drei Flugzeugfonds investieren in moderne Boeing 777-300ER, im Bereich der Schifffahrt investiert ein Fonds in einen Massengutfrachter der Capesize-Klasse.

 

Seit über 32 Jahren konzipiert und platziert die Dr. Peters Gruppe geschlossene Fonds in den Bereichen Flugzeuge, Schiffe, Immobilien und dem Zweitmarkt von US-Lebensversicherungen. Inklusive der Umsätze in 2008 steigt das kumulierte Gesamtinvestitionsvolumen der DS-Fonds auf über 5,75 Milliarden Euro und das kumulierte Eigenkapital auf mehr als 2,81 Milliarden Euro.

 



DS-Quartett fährt in Asien

1080-TEU-Serie bei Koreanern und Chinesen beschäftigt

 

Das Container-Feederschiff "DS Activity", im Februar diesen Jahres von der Qingshan Shipyard in Wuhan an die Dortmunder Dr. Peters Gruppe geliefert, ist wie auch seine drei Schwesetern in einem innerasiatischen Feederdienst beschäftigt. Die Sinokor Merchant Marine (Seoul) setzt den 1080-TEU-Neubau regelmäßig zwischen Singapur, Jakarta, Port Kelang und Laem Chabang ein. Die "DS Agility" fährt für die Hyundai Merchant Marine Co. zwischen Südkorea, China, Thailand und Vietnam, während die SITC (Qingdao) die "DS Ability" und die "DS Accuracy" für den Japan-China-Verkehr gechartert hat. Die 148 Meter langen und 23,25 Meter breiten 9940-BRZ-Frachter können bei einer Tragfähigkeit von 13.835 Tonnen etwa 720 TEU à 14 Tonnen laden, verfügen über 220 Kühlcontaineranschlüsse und laufen rund 19 Knoten.

 




 

"DS Agility" in China getauft


1080-TEU-Feederschiff beendet Viererserie für Dr. Peters Gruppe

 

Das letzte von vier bei der Qingshan Shipyard in Wuhan für die Dortmunder Dr. Peters Gruppe gebauten Container-Feederschiffen mit einer Stellplatzkapazität von 1080 TEU ist fertig gestellt.

 

Es wurde am Montag in Shanghai durch Kerstin Kuchenbecker, Ehefrau des Leiters der Hamburger Niederlassung der Dresdner Kleinwort Investmentbank, Mark Kuchenbecker, auf den Namen "DS Agility" getauft.  Die Indienststellung durch die zur Dr. Peters Gruppe gehörende Bereederungsgesellschaft DS Schiffahrt GmbH & Co. KG (Hamburg) war bereits am 25. April erfolgt. Die "DS Agility" konnte eine Jahrescharter bei der Hyundai Merchant Marine Co. (Seoul) für den Einsatz zwischen Südkorea, China, Thailand und Vietnam mit den Anlaufhäfen Busan, Xingang, Qingdao, Shanghai, Laem Chebang und Ho Chi Minh City antreten. Nach unbestätigten Informationen soll mit dem Charterer eine Tagesmiete von 12.900 Dollar vereinbart worden sein.

 

Die "DS Agility" und ihre Schwestern "DS Ability", "DS Accuracy" und "DS Activity" wurden zum Stückpreis von 24,5 Millionen Dollar erworben. Die 147,87 Meter langen, 23,25 Meter breiten und 8,50 Meter tiefgehenden 9940-BRZ-Frachter, klassifiziert vom Germanischen Lloyd, weisen eine Tragfähigkeit von 13.835 Tonnen auf und können etwa 720 TEU à 14 Tonnen laden. Sie verfügen über Anschlüsse für 220 Kühlcontainer und laufen mit einem 9730 kW leistenden MAN B&W-Motor 19 Knoten.

 



Sieger

 

Schiffe

DS-Fonds Nr. 120 VLCC

Dr. Peters setzt mit der "Leo Glory"-Beteiligung auf einen Supertanker mit "Airbag".

 

Die dritte ausgezeichnete Schiffsbeteiligung des letzten Jahres war jene in den Supertanker "Leo Glory", initiert vom Emissionshaus Dr. Peters. Besonderer Wert wurde auf die Sicherheitskonstruktion gelegt: Mittlerweile zum Markenkonzept geworden, wird wieder das Konzept der Langfristcharter verfolgt, hier beträgt der Zeitraum fast 11 Jahre; die Charter-Garantie kommt von der Pacific Star Holding Corporation. Zudem setzt man wieder auf "Turbotilgung", also auf komplette Tilgung des Schiffsdarlehens während der Festcharter. Die möglichen Betriebskosten, ohnehin konservativ kalkuliert, wurden bis 2017 begrenzt: Aufgrund der vertraglichen Regelung müssen eventuelle Betriebskostensteigerungen im Wesentlichen vom Manager des Schiffes getragen werden.

 

Die niederländische Bewertungsagentur Dynamar vergibt die sehr gute Bonitätsbewertung von 3 auf einer Skala von 1 bis 10. Beim Fonds VLCC "Leo Glory" handelt es sich um eine reine Dollarbeteiligung. Dadurch wird die Prognose nicht von unterstellten Währungskursen zwischen Dollar und Euro verzerrt. Anleger können vorhandene Dollar-Bestände somit ohne Umtausch direkt investieren. Auch die Internet-Plattform eFonds24 hat sich ein entsprechendes Kontingent gesichert.

 

Die Fakten im Überblick:

-> Rohöltanker der VLCC (Very Large Crude Carrier)-Klasse mit 309.234 Tonnen Tragfähigkeit

-> marktkonformer Kaufpreis 129 Millionen USD (hinsichtlich des entscheidenden Ertagswerts auf Basis des fest abgeschlossenen Charter-Vertrags wird der Kaufpreis als günstig beurteilt)

-> Kaufoption für den Charterer im Juni 2017, zusätzlich eingebaute "Profit-Sharing"-Vereinbarung zwischen Charterer und Fondsgesellschaft

-> prognostizierte Auszahlungen von 6,25 Prozent jährlich ab 2008, auf 10 Prozent jährlich ab 2016 steigend

-> Beteiligungsmöglichkeit ab 20.000 Dollar zuzüglich 5 Prozent Aufschlag

 



Mein Haus, mein Auto, mein Airbus

 

von Markus Gotzi

 

Bei den Probeflügen des riesigen Airbus A380 legten die Leute die Köpfe in den Nacken, und beim Jungfernflug von Singapur nach Sydney im Oktober 2007 waren unzählige Kamerateams an Board. Der neue Airbus A380 mit seinen zwölf First-Class-Suiten, edlen Hölzern, handvernähtem Leder und Großbildschirm kann bis zu 853 Passagiere transportieren und ist damit der größte Flieger der Welt. An diesem Flieger mit der Fabrikationsnummer 003 können sich nun deutsche Anleger ab 20.000$ über den DS-Fonds Nr. 129 des Dortmunder Initiators Dr. Peters beteiligen. Sie profitieren von Leasingeinnahmen durch Singapore Airlines. Eine gute Adresse, daher werden diese und drei weitere Maschinen des Typs auch von den deutschen Großbanken vertrieben.

 

>Objekt Anleger müssen berücksichtigen, dass sie einen Flieger der Nullserie finanzieren. Nach 20 Jahren Entwicklungsarbeit muss er sich nun im täglichen Einsatz bewähren. Funktioniert etwas nicht so wie simuliert, trägt Airbus in der Regel 48 bis 60 Monate die Kosten dafür, die Maschine nachzurüsten. So bereiten die Treibsätze für die aufblasbaren Notrutschen Probleme - Kinderkrankheiten, kommentierte Airbus seinerzeit. Der Preis ist günstig. Mit Singapore Airlines als Leasingnehmer kostete der Flieger 197 Mio.$. Nach Informationen von Branchenkennern werden spätere Auslieferungen für 200 bis 220 Mio.$ gehandelt.

 

>Leasingnehmer Bis Oktober 2017 zahlt Singapore Airlines monatliche Raten von 1,7 Mio. $. Das Unternehmen ist, gemessen am Gewinn, die zweitgrößte Fluggesellschaft der Welt und wie Lufthansa Mitglied im Bündnis Star Alliance. Anfang 2008 betrug der Börsenwert knapp 14 Mrd. $. Die Flotte umfasste im vergangenen Jahr 94 Maschinen, die im Schnitt 75 Monate alt sind. Singapore Airlines hat insgesamt 19 A380 bestellt und hält die Option auf sechs weitere Maschinen.

 

>Kalkulation Anleger sind mit insgesamt 94 Mio. $ zuzüglich fünf Prozent Agio dabei. Die Banken stellen 120 Mio. $ zur Verfügung, die bis 2021 komplett zurückgeführt werden. Nachdem Zinsen, Tilgung und laufende Kosten beglichen sind, bleiben den Fondszeichnern Ausschüttungen von 7,25 Prozent, die bis auf 15 Prozent steigen sollen. Inklusive Verkaufspreis stellt der Initiatot den Investoren bis 2025 eine Gesamtrückzahlung von 222 Prozent der Beteiligungssumme in Aussicht.

 

>Prognose Beim geplanten Verkauf des Fliegers rechnet der Initiator mit 55 Mio. $ und übernimmt damit das konservativste Szenario von drei verschiedenen Gutachtern. Entscheidender dürfte jedoch sein, was nach Ablauf des zehnjährigen Leasingvertrages mit Singapore Airlines geschieht. Die Frage ist, ob die Fluggesellschaft die zweijährige Option zu gleichen Bedingungen zieht. Immerhin ist die Maschine dann zehn Jahre alt. Anschließend rechnet der Initiator mit um rund 25 Prozent reduzierten Einnahmen. Zu niedrig? Zu hoch? Das kann derzeit mit Bestimmtheit niemand vorhersagen.

 

>Nebenkosten Insgesamt fallen bezogen auf die Gesamtinvestition knapp neun Prozent an oder umgerechnet rund 20 Prozent des Eigenkapitals inklusive Agio.

 

>Steuern Solange das Darlehen bedient wird, sind die Ausschüttungen nahezu steuerfrei. Anschließend greift der Fiskus zu. Unter dem Strich geht bei einem Anleger mit Einkommenssteursatz von 45 Prozent knapp ein Viertel des erzielten Gewinns an das Finanzamt.

 

>Anbieter Dr. Peters ist ein erfahrener Anbieter geschlossener Fonds mit Schwerpunkt auf Schiffsbeteiligungen. Die Leistungsbilanz zeigt ab 1998 viele gute Angebote.

 

>Fazit Günstig gekaufter Airbus A380. Die Prognoserechnung ist zurückhaltend, lässt aber Fragen offen.  Entscheidend ist, wie begehrt zehn Jahre alte maschinen der ersten Serienreihe nach Vertragsablauf sind. Die Zahl potenzieller Leasingnehmer ist begrenzt. Das sollten Anleger bei dem ganzen Hype um den A380 nicht vergessen.

 

 



Dr. Peters Gruppe auf dem Höhenflug

 

Dortmunder Emissionshaus kauft die ersten vier Exemplare des Großraumflugzeuges Airbus A 380

Das Emissionshaus Dr. Peters spürt nicht nur wegen des erfolgreichsten Geschäftsjahres der Firmengeschichte ordentlich Luft unter den Flügeln. Sondern auch, weil das Unternehmen mit den ersten zwei Auslieferungen des Airbus A 380-800 in ein neues Anlagensegment fliegt: das der Flugzeugfonds.

 

Und selbst dabei soll es nicht bleiben. „Zwei sind bereist ausgeliefert“, so Jürgen Salamon, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Peters Gruppe, „für zwei weitere A 380 steht die Finanzierung – es fehlen nur noch die Unterschriften.“

 

„Dass ausgerechnet unsere kleine Firma die erst ist, die welche hat, ist schon etwas Besonderes“, sagt Salamon, der selber Pilot und im Besitz eines Linienflugzeugführerscheins ist. Leasingnehmer der derzeit größten und modernsten Großraumflugzeuge sei Singapore Airlines. Er macht wenig Worte um den großen Deal. Er habe im Juni am Rande einer Air-Show in London sein Interesse an der Übernahme des ersten Airbusses bekundet. „Okay“, sei die Antwort gewesen, “aber du müsstest schon vier nehmen…“ „Ich habe dann ohne mit der Wimper zu zucken `ja` gesagt, meint der fliegende Händler Salamon, „ich wollte erst gar keine Diskussionen aufkommen lassen. Solche Geschäfte kriegen eine Eigendynamik. Entweder man sagt `ja` oder `nein` - dazwischen gibt`s nichts.“ Schnäppchenpreis ist bei einem Gesamtvolumen von 800 Mio. Dollar für das Flugzeug Quartett vielleicht der falsche Ausdruck – angesichts eines Einzelpreises von 314 bis 360 Mio. Dollar  kann der Kauf jedoch zumindest als günstig bezeichnet werden. Gehörig ist auch,  as das Emissionshaus erlöst: Die monatliche Leasingrate, die Singapore Airlines für das erste Flugzeug überweist, beträgt 1,7 Mio. US-Dollar. Und das 12 Jahre lang.

 

Das Unternehmen, das 1975 den ersten Fonds auflegte und 162 Mitarbeiter zählt, hat mit 1500 einen ungleich höheren Bestand an Besatzungsmitglieder. Denn die Peters Gruppe lässt unter ihren Fonds-Dächern auch 82 Schiffe dampfen: Die Anteiler besitzen damit die größte Schiffsflotte Deutschlands. 52 Immobilienobjekte zählen ebenfalls zum Bestand.

 

Der an hohe Summen gewohnte Jürgen Salamon gibt zu, dass ihn seine Londoner Zwei-Sekunden-Entscheidung in Dimensionen führte, „die ich mir selbst nicht vorstellen konnte.“ Gleichwohl ist er sicher, dass die 100 Mio. Dollar, die pro Flieger von Anlegern einzuwerben sind, auch eingeworben werden. Den Rest finanzierten Banken. Im April sollen alle Fonds aufgelegt sein. Salamon der den Airbus als „Flugzeug voller Emotionen“ bezeichnet, lässt seiner Begeisterung freien Lauf: Die Luftfahrt bliebe eine Wachstumsbranche. Ordentliche Brummer also, die das Emissionshaus an den Anlegerhimmel hievt. Sie brauchen eine Start- Landebahn von 3,5 km. Spätestens jetzt atmet so mancher auf: Denn auf de, Wickeder Areal werden sie wohl so schnell nicht landen.

 


 


Auf großer Fahrt

 

Fondsanbieter Dr. Peters auf Erfolgskurs

 

Jürgen Salamon ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Er muss sich und anderen nichts mehr beweisen.


Gleichwohl ist der Kauf der vier Riesen-Airbus nicht nur irgendein Geschäft. Hier geht es auch um eine große Leidenschaft. Denn Salamon ist nicht nur Chef der Dr. Peters Gruppe, Betreiber der größten Handels- und Tankerflotte Deutschlands. Er ist auch passionierter Flieger. Deshalb bekommt der 60-Jährige immer noch glänzende Augen, wenn er davon erzählt.

 

Auch sonst kann Salamon zufrieden nach vorne blicken. Die inhabergeführte Gruppe erzielte in 2007 das erfolgreichste Geschäftsjahr der 32-jährigen Unternehmensgeschichte. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2006 stieg das Investitionsvolumen der aufgelegten Fonds um 79 Prozent auf 869,6 Millionen Euro (2006: 485,8 Millionen €).

 

Das im Markt platzierte Eigenkapital erhöhte sich in 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 300 Millionen Euro (2006: 234,3 Millionen Euro). Damit stieg das kumulierte Gesamtinvestitionsvolumen auf über 5,26 Milliarden Euro und das kumulierte Eigenkapitalvolumen auf mehr als 2,5 Milliarden Euro.

 

Zu diesem Erfolg trugen zwei Investitionssegmente in besonderem Maße bei: Im Bereich der Schiffsbeteiligungen hat die Dr. Peters Gruppe in neun moderne Schiffe mit einem Volumen von 414,7 Millionen Euro investiert. Zudem hat das Unternehmen in dem neuen Investitionssegment Luftfahrt von den Flugzeugherstellern Airbus und Boeing fünf moderne Maschinen erworben. Darüber hinaus wurde ein Immobilienfonds mit einem Investitionsvolumen von 8,8 Millionen Euro in die Platzierung gebracht.

 

Mit den getätigten und gesicherten Investitionen lag das Gesamtinvestitionsvolumen für 2007 bereits weit über dem Ergebnis des Rekordjahres 2003, in dem ein Gesamtinvestitionsvolumen von 540,2 Millionen Euro erreicht wurde. Gleiches gilt für das platzierte Eigenkapital, das über dem Jahresergebnis 2003 von 253 Millionen Euro liegt.


 


Über den Wolken..

 

Dr. Peters Gruppe kauft Riesen-Airbus

 

Die Dr. Peters Gruppe in Dortmund, Betreiber der größten Handels- und Tankerflotte Deutschlands, geht in die Luft. Das Handelshaus hat einen wahren Supervogel gekauft, den Airbus A 380.

 

Es ist der erste bislang ausgelieferte Riesenjet. Das größte Passagierflugzeug der Welt wurde im Oktober 2007 an Singapore Airlines ausgeliefert und pendelt seitdem täglich zwischen Singapur und Sydney.

 

Finanziert wird das Geschäft von der Nord LB. Singapure Airlines hat das Großraumflugzeug an Dr. Peters verkauft – um es dann zurückzumieten.
Die Beteiligungsofferte für den A 380 soll dem Vernehmen nach bereits in den kommenden Wochen auf den Markt kommen. Damit können sich auch weniger betuchte Investoren als der Sauid-Prinz Walid Ibn Talal ein Stückchen vom Riesen-Airbus kaufen. Der Prinz hat den Vogel als Privatflugzeug bestellt.
Natürlich geht es beim Kauf des Riesen-Airbus in erster Linie ums Geschäft. Aber auch um eine große Leidenschaft. Denn Jürgen Salamon ist nicht nur der Chef der Dr. Peters Gruppe. Er ist auch passionierter Flieger.


Mit dem A 380 legt das Emissionshaus, das auf der Stadtkrone Ost beheimatet ist, bereits seinen vierten Flugzeug-Fonds auf. Anleger können zwar keine Steuern mehr sparen, erzielen aber – ähnlich wie bei Schiffen – laufende Einnahmen aus der Vermietung des Fliegers.

 

Wahre Größe

 

- Der A 380 ist 24,1 Meter hoch – so hoch wie fünf aufeinander stehende Giraffen
- Der A 380 hat Platzt für maximal 853 Passagiere
- Im A 380 sind 530 Kilometer Kabel verlegt, das entspricht der Strecke Berlin-Wuppertal
- Der A 380 ist 73 Meter lang, länger als zwei ausgewachsene Blauwale
- Der A380 hat ein Startgewicht von 560 t, das entspricht dem Gewicht von 112 ausgewachsenen afrikanischen Elefanten

 


 


Dr. Peters Gruppe: Erfolgreichstes Jahr der Unternehmensgeschichte

 

Die Dr. Peters Gruppe konzipiert, platziert und verwaltet mit über 30-jähriger Erfahrung erfolgreich geschlossene Fonds. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte das Haus mit einem platzierten Eigenkapitalvolumen von 300 Millionen Euro das beste Jahr der Unternehmenshistorie. Seit zwei Jahren bieten das Unternehmen auch Schiffsbeteiligungen und Flugzeugleasingfonds in Österreich an. Das Emissionshaus hat in 2007 auf dem hiesigen Markt zwei sicherheitsorientierte Fonds angeboten.

 

Der DS-Fonds Nr. 123 DS Sapphire investierte mit dem bewährten Konzept der Langfristcharter in einem Suezmaxtanker und der DS-Fonds Nr. 124 in eine moderne BOEING 777-300ER, die von der Fluglinie Emirates für zehn Jahre zzgl. Verlängerungsoptionen fest geleast ist. Die Produkte wurden von den österreichischen Anlegern gut angenommen, die rund 20 Millionen Euro in die Fonds investiert haben. „Das Platzierungsvolumen hat unsere Erwartungen erfüllt. Besonders erfreulich war, die erfolgreiche Markteinführung des neuen Investitionssegmentes Flugzeuge. Damit konnten wir neben den bereits gelernten Schiffsbeteiligungen ein weiteres Investitionssegment einführen“, kommentiert Christian-Oscar Geyer, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Peters GmbH & Co. Emissionshaus KG und fügt hinzu, „Das ist ein weiterer Schritt in dem Bestreben, mit den geschlossenen Fonds aus unserem Hause einen festen Platz im österreichischen Kapitalanlagemarkt hinzunehmen“.

Insgesamt hat die Dr. Peters Gruppe bisher 130 Fonds mit einem Investitionsvolumen von über 5,12 Milliarden Euro aufgelegt. Das bei über 60.000 Kommanditisten eingeworbene Eigenkapital beträgt rund 2,51 Milliarden Euro. Die Investitionsfelder der sicherheitsorientierten Qualitätsfonds sind Schiffe, Flugzeuge, Immobilien und Finanzmarktprodukte. Das jährliche Auszahlungsvolumen an die Komamnditisten ist insbesondere aufgrund der erfolgreichen Schiffsfonds in den letzten Jahren stark gestiegen. Nach 84,7 Millionen Euro für 2004 und über 105 Millionen Euro für 2005 wurden an die Anleger für 2006 mehr als 117 Millionen Euro an Auszahlungen aus dem laufenden Betrieb der Fondsgesellschaften geleistet.

 

 

Produktphilosophie

Die Beteiligungsmodelle der Dr. Peters Gruppe führen den Markennamen DS-Fonds. DS steht für Dynamik & Sicherheit und damit für die Produktphilosophie, Chancen dynamischer Märkte zu nutzen, bei gleichzeitig höchst möglicher Sicherheit

 

 

 


 


Himmelsstürmer

Die Dr. Peters Gruppe macht in Sachen Flugzeugfonds einen gewaltigen Sprung nach vorne: Sie investiert in den ersten an Singapore Airliners ausgelieferten Airbus A380-800. Weitere drei der „Riesenflieger“ sollen folgen. Das derzeit größte und modernste Passagierflugzeug der Welt ist bereits seit Ende Oktober 2007 im interkontinentalen Verkehr zwischen Singapur und Sydney im Einsatz. In Kürze befindet sich der DS-Rendite-Fonds Nr. 129 Flugzeugfonds IV im öffentlichen Vertreib. „Insgesamt planen wir, über die DS-Fonds in vier der ersten zur Auslieferung kommenden Airbus A 380 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 800 Mio. US-Dollar zu investieren. Wir bieten den Anlegern eine herausragende Investitionsmöglichkeit an, die in der Vergangenheit institutionellen Investoren vorbehalten waren“, bekundet Jürgen Salamon, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Peters Gruppe stolz. „Mit der Zeichnung des Fonds können unsere Anleger ein Stück Wirtschaftsgeschichte mitschreiben.“

 

Im Investitionssegment Flugzeuge hat die Dr. Peters Gruppe bereits eine Boeing 777-200LR, eine 777-300ER und zwei Airbus A319-100 erworben, die zusammen für ein Investitionsvolumen in Höhe von 300,1 Mio. Euro stehen. Die zwei Airbus fliegen für Virgin, die Boeings für Air Emirates. Im Oktober letzten Jahres (Ruhrwirtschaft berichtete) hatte Salamon deb „Superdeal“ mit Singapore Airlines bereits angekündigt mit den Worten, man stehe mit einem weiterem „großen Namen“ der Branche in Verhandlungen.

 

Gemessen am Gewinn ist Singapore Airlines die zweiterfolgreichste Fluggesellschaft der Welt. Der A380-800 ist für zehn Jahre an die Airline fest verleast. Nach zehn Jahren schließt sich eine zweijährige Verlängerungsoption zu gleichen Konditionen an.


 


Gefragte Feeder

 

Eine größtenteils veraltete Flotte, zu geringe, den Ersatzbedarf nicht deckende Neubauten, ohnehin voll ausgelastete Werften und ein Einsatzgebiet, dessen enorme Wachstumsdynamik Bestand hat: Die Aussichten für Besitzer von Feederschiffen könnten derzeit wohl kaum besser sein. Dringend benötigt werden diese Schiffe als Verteiler und Zulieferer der Containergiganten, die ihre Fracht auf den großen Linien zwischen den Kontinenten transportieren, ohne dabei kleinere Häfen anzulaufen. Weil die Marktlage in den letzten drei Jahren ebenfalls schon sehr gut war, wurden kaum Altschiffe verschrottet, und inzwischen staut sich ein regelrechter Abwrackbedarf in diesem Bereich auf: Rund ein Drittel der Schiffe dieser Größenklasse ist bereits über 20 Jahre alt – bei einer Lebenserwartung von 25 bis 28 Jahren.

 

 Weitsicht zahlt sich aus

 
Vor diesem Hintergrund sind heute Schiffsbeteiligungen interessant, die in Feederschiffe investieren. Weitsichtige Initiatoren haben diese Entwicklungen bereits vor Jahren erkannt und entsprechend gehandelt. So zum Beispiel die Dr. Peters Gruppe. Sie hat vor drei Jahren bei Feederschiffe bestellt, von denen zwei bereits in diesem Jahr in den Dienst gestellt wurden und zwei weitere kommen Anfang nächsten Jahres zur Auslieferung.

Die jetzt im DS-Fonds Nr. 126 angebotenen Feederschiffe DS Ability und DS Accuracy haben ein Ladevolumen von jeweils 1.080 TEU, wurden von der Qingshan Shipyard in Wuhan/China gebaut, im September 2007 ausgeliefert und von der angesehenen Klassifikationsgesellschaft Germanischer Lloyd nach neuesten Regeln klassifiziert. Qingshan ist eine international erfahrene Werft, die seit über 50 Jahren auf den Bau von Container- und Mehrzweckschiffen spezialisiert und für ihre modernen Konstruktionsmethoden sowie hohen Qualitätsansprüche bekannt ist.

 

China und Indien vorne

 

Nicht weit vom Herstellungsort dürfte auch das wesentliche Einsatzgebiet der beiden Feeder liegen, denn dieser Schiffstyp ist insbesondere für den Einsatz in asiatischen Gewässern konzipiert und optimiert worden. Dass dort auch in den kommenden Jahren großer Seetransportbedarf herrschen wird, belegen die aktuellen Wachstumsprognosen der Asiatischen Entwicklungsbank ADB. Die Experten der in Manila ansässigen Bank haben soeben die Wachstumsprognosen für diese Region (ohne Japan) deutlich nach oben korrigiert – und zwar um 0,7 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent fürs laufende Jahr und 8,2 Prozent für 2008.

 

Wesentliche Antriebskräfte bleiben dabei China und Indien: Die Volksrepublik dürfte mit geschätzten 11,2 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr so schnell zulegen wie seit 13 Jahren nicht mehr, und für 2008 werden weitere 10,8 Prozent erwartet. Indien bleibt mit prognostizierten 8,5 Prozent Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt hinter China die zweitdynamischste Volkswirtschaft Asiens. Selbst ein ökonomischer Einbruch Amerikas dürfte laut ADB nur geringe Auswirkungen auf das robuste Wachstum in Asien haben.

 

Marktkonforme Kaufpreise

 

Das sind günstige Perspektiven für die Fondsschiffe des DS-Fonds Nr. 126, die jeweils  zu einem marktkonformen Kaufpreis von 24,38 Millionen US-Dollar zuzüglich Anschaffungskosten erworben wurden und bereits über eine Festcharter von einem Jahr verfügen. Im Anschluss beteiligen sich die Schiffe am Charterpool mit 16 weiteren Containerschiffen der Dr. Peters Gruppe. In der sicherheitsorientierten Fondskonzeption wurden die Zinsen zwischen zwei und sieben Jahren festgeschrieben, so dass steigende Zinsen die Fonds nicht belasten. Die Auszahlungen beginnen mit 8,0 Prozent in 2008 und steigen auf 15,0 Prozent im Jahr 2024.

 

Younara Glory kommt


Mit der VLCC Younara Glory setzt die Dr. Peters Gruppe auch ihre Reihe erfolgreicher Emissionen von Doppelhüllentankern fort.

Für den begehrten Rohstoff Rohöl sind und bleiben Öltanker das Transportmittel der Wahl – und ganz besonders moderne Doppelhüllentanker. Denn für die veralteten Einhüllentanker, die derzeit noch rund ein Drittel des Riesentanker-Marktes ausmachen, läuft langsam die Uhr ab: Aufgrund der verschärften IMO-und EU-Sicherheitsbestimmungen müssen Sie zum größten Teil bis 2010 aus dem Markt genommen werden. Entsprechend begehrt sind langfristig die Doppelhüllentanker, auch wenn derzeit die Einhüllen-Tanker noch für eine ausreichende Abdeckung der Transportnachfrage oder kurzfristig sogar ein leichtes Überangebot sorgen.

 

Prinzip der Langfristcharter

 

Der Dr. Peters Gruppe ist es gelungen, mit der Younara Glory einen weiteren VLCC zu angemessenen Konditionen zu erwerben. Der Tanker – 333 Meter lang und 60 Meter breit – wurde von der Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering in Südkorea unter höchsten Qualitäts- und Umweltansprüchen gebaut, hat eine Tragfähigkeit von 320.000 dwt und ist drei Jahre alt. Wie schon beim letzten VLCC Leo Glory fungiert die Pacific Star International Holding Coporation als Chartergarant. Und selbstverständlich setzt die Dr. Peters Gruppe auch bei diesem Fonds auf das bewährte Sicherheitsprinzip der Langfristcharter.


 


Driving forward Dr Peters

 

Jurgen Salamon`s finance group has clocked up some impressive figures.

 

Jurgen Salamon is obviously an admirer of Norwegian tanker king John Fredriksen – with whom more than the odd similarity can be drawn. Not physically but in their approach to business and certainly when it comes to whom they will one day hand over the reins of responsibility.


Those who know Salamon, the owner of leading German shipping finance house Dr Peters, say he is hard-working and single-minded. Small in stature but tough. Like Fredriksen, his track record speaks for himself. Dr Peters`s shipping funds alone over the years have placed equity capital with investors of EUR 1.97 bn ($2.8bn).

 

The group lays claim to the largest German-owned shipping fleet, having financed some 82 vessels of an aggregate 9.6 million dwt, and today has well over 70 ships. And while Fredriksen`s twin girls. Cecile and Kathrine, are finding their way into shipping, Salamon tells Trade Winds that he would also like his daughter to eventually represent the family in Dr Peters. That, he adds, may be 10 years in the future, allowing his offspring time to learn the business, initially by working outside the company. Salamon celebrated his 60th birthday this month and, although obviously thinking seriously about the issue if succession, he says he has no plans to retire.

His strategy is to grow the management with what he describes, in a self-deprecating manner, as younger, more intelligent people. Few who heard him speak at length to guests at his birthday celebration came away with anything other than the impressions of an astute operator who lives and breathes the industry.

 

His daughters have a though act to follow. Every year, they give him a calendar of family photographs that he keeps in his office, each month reflecting the seasons.

Twenty-three-year old Helena, the oldest, is studying for her law exams. Kristina, 21, is an economics student, while Katharina, 16, is at school in the US to learn, in her father’s words, “better English than I?. In fact, Salamon`s use of English is good, although he complains about ti few opportunities to use it. Certainly he is protective of his daughters and declines Trade Winds`s request to carry a photograph of them in the newspaper.

 

His plan, until one or more hopefully joins the company, is that  his managers should take over increasing responsibility for running the operation at a time when the business, measured by investment volumes, is growing. As if financing ships and real estate, including 20 hotels and nine shopping malls, is not enough, Dr Peters has moved also into funding four aircraft – two Boeing 777`s and a couple of Airbus A 319s.

 

Others say Salamon, an experienced pilot, was destined to get involved in the sector because of his passion for aircraft, models of which decorate his office. Sixty maybe but Salamon says he wants more time to focus on expanding the Dortmund-based operation even further, rather than handling routine matters.

Over the years, Salamon has negotiated with the high fliers of shipping and he ranks Fredriksen as probably the basis on the  basis that a deal can typically an hour and a handshake. And the dela sperforme the schedule.
“it couldn’t be better,“ said Salamon, who was involved in suezmax and VLCC sale and leasebacks by Fredriksen.

 

Dr Peters`s fleet today has around 17 VLCC´s, several on long-term charters back to the seller, Ghassan Ghandour`s Pacific Star. Salamon has said previously that his cooperation with pacific “could not have been better? but he says Ghandour and Fredriksen`s approach to doing delas fifers greatly. As to the future, Salamon says the KG (limited partnership) market, which has switched from tax loss to profit-focussed projects, will continue simply because it is the only vehicle for ordinary individuals to invest in ships and the market`s growth potential.


There are no plans to float Dr Peters on the stock exchange. Salamon claims that the ecperience of others in Germany has not been good. Plans are ongoing, however, for a new finance vehicle for institutional investors to cover a range of shipping related assets including for example port-infrastructure schemes.

 

An investment volume reaching $1bn has been mentioned, although Salamon says the project has been delayed by the financial problems rippling out from the US. Nevertheless, Salamon is confident Dr Peters is on track to take the new vehicle on roadshow early in 2008.

 


 


Dr. Peters Gruppe bleibt auf Erfolgskurs


60 Jahre und kein bisschen an Elan verloren: Jürgen Salamon, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Peters Gruppe, feierte am 2. Oktober seinen runden Geburtstag und nutzte diesen Anlass, Bilanz über Geschäftliches aber auch Persönliches zu ziehen.

 

Zufrieden konnte er an diesem Tag sein, denn die Dr. Peters Gruppe rechnet für 2007 mit dem besten Geschäftsjahr seit Bestehen des Unternehmens. Das zu platzierende Eigenkapitalvolumen liegt aktuell bei 323,9 Mio. Euro und das Gesamtinvestitionsvolumen bei 723,6 Mio. Euro. Damit steigt das Gesamtinvestitionsvolumen seit Gründung auf über 5,1 Mrd. Euro. Außerdem macht ihm das jüngste Kind in der Fondsfamilie des Dortmunder Emissionshauses – der im Sommer aufgelegte Flugzeugfonds – viel Freude: „Das Geschäft läuft bestens, der Bedarf für Flugzeuge ist gigantisch“. Er hätte gern schon viel eher in Flugzeuge investiert: „Tief im Herzen bin ich Flieger“ sagte der Mann, der seit vielen Jahren einen Pilotenschein besitzt und auch gerne selbst ins Cockpit steigt, um im eigenen Flugzeug zu Geschäftsterminen zu fliegen.

 

Doch das sei immer ein Geschäft der Banken gewesen. Im neuen Investitionssegment hat die Dr. Peters Gruppe eine Boeing 777-200 LR, eine 777-300 ER und zwei Airbus A319-100 erworben, die zusammen für ein Investitionsvolumen in Höhe von 300,1 Mio. Euro stehen. Die zwei Airbus fliegen für Virgin, die Boeings, die im November zur Auslieferung kommen, werden für Air Emirates fliegen. Mit einem weiterem „großen Namen“ der Branche stehe man derzeit in Verhandlungen, mehr wollte Salamon aber noch nicht verraten.

 

Im Bereich der Schiffsbeteiligungen hat die Dr. Peters Gruppe in diesem Jahr außerdem neun moderne Schiffe mit einem Investitionsvolumen von 414,7 Mio. Euro erworben. Investiert wurde in zwei VLCC (Very Large Crude Carrier), einen Suezmax-Tanker und sechs Containerschiffe der Größenklassen 700 TEU bis 1.100 TEU. Darüber hinaus hat die Gruppe im Bereich der Immobilienfonds ein Bürogebäude in Freiburg gekauft. Hier sind Investitionen in Höhe von 8,8 Mio. Euro geplant. Pläne liegen auch auf einen Erweiterungsbau an der Stadtkrone Ost in der Schublade. Dieses Projekt will Salamon im nächsten Jahr angehen. Und damit auch mehr Platz für neue Mitarbeiter schaffen. Derzeit sind es insgesamt 157 an der Standorten Dortmund und Hamburg. Zum Vergleich: 1990 waren es sechs.

 


 


Chef von Dr. Peters machte Tankerfonds salonfähig

 

Unter der Führung von Jürgen Salamon legte das Emissionshaus für geschlossene Fonds 1990 den ersten Schiffsfonds auf. Eine wichtige Weichenstellung für das Unternehmen. Heute managt die Dortmunder Firma die größte deutsche Handelsflotte und eine der größten Tankerflotten der Welt.

Den Freitag versteht Jürgen Salamon seit kurzem wortwörtlich. Am fünften Wochentag nimmt sich der Chef des Emissionshauses Dr. Peters in Dortmund wirklich frei. „Ich möchte in Zukunft mehr delegieren und Firmenentscheidungen im Team erarbeiten. Nur so kann ich einen für das Unternehmen zielgerichteten Know-how-Transfer sicherstellen“., wie es Salamon formuliert, der am 2. Oktober 60 Jahre alt wird. Aber er bleibt auf der Kommandobrücke und wird die Firmenstrategie weiter bestimmen.


Die Entscheidung das Wochenende um den Freitag zu verlängern wurde von Salamon spontan auf Mallorca gefällt, aber sie ist dennoch wohlüberlegt. Als Überraschungsgast bei „Initiatoren treffen Journalisten“ trat Dr. med. Michael Klentze auf und schilderte den Stress, dem sich Manager permanent aussetzen, und wies Wege auf, wie man die Belastung mindern könnte. „Einige der vorgestellten Symptome sehe ich auch bei mir“, bemerkte Salamon anschließend und entschloss sich, alle geschäftlichen Freitagstermin zu streichen. Gesagt, getan.

 

Sein Haus hat er gut bestellt. Salamon stellte seine Führungscrew, die für das operative Geschäft verantwortlich ist, ausschließlich kompetenzbezogen zusammen. Jürgen Salamon hofft, dass in einigen Jahren seine Töchter in der von ihm aufgebauten Firma mitarbeiten und Verantwortung übernehmen werden. Durch die eingeschlagenen Studienrichtungen hätten sie sicher das Potential dazu. Die älteste Tochter (23) studiert Jura, die mittlere (20) studiert in Hamburg Betriebswirtschaftslehre und die jüngste (16) befindet sich gerade in einem Auslandsaufenthalt in den USA.

 

Das Emissionshaus Dr. Peters ist das Lebenswerk von Salamon. Bei der langfristigen Planung berücksichtigt er auch weitere Kompetenzübertragungen. In welcher Rechtsform das Unternehmen zukünftig weitergeführt wird, ist noch nicht entschieden. Auch ein Börsengang ist möglich, durch de die Trennung von Eigentum und Unternehmensführung eingeleitet werden könnte.  Bei allen Aktivitäten ist der Familienmensch Salamon für seine Familienmitglieder auch bei wichtigen Geschäftsterminen jederzeit telefonisch erreichbar. Stolz zeigt er seinen Wandkalender, den die Töchter selbst mit eigenen Fotos gestaltet haben.

 

Dr. Peters ist seine Firma, auch wenn sie nicht seinen namen trägt. Gegründet wurde das Unternehmen 1960 von dem Juristen Dr. Karl-Heinz Peters als Handelshaus für Getränkelizenzen. 1975 wurde der erste Immobilienfonds, das Altenheim Dortmund-Brackel aufgelegt. Peters` Filius Volker, der spanische Ferienimmobilien vermarktete, kam mit der Hotelkette Novotel in Kontakt, daraus entstand die Idee, Novotel-Hotels durch geschlossene Immobilienfonds zu finanzieren. 1977 wurde dererste von insgesamt neunzehn Novotel-, Mercure-; und Ibis-Fonds aufgelegt, neun konnten unlängst mit einem überdurchschnittlichen Gewinn verkauft werden. Salamon trat 1979 bei dem Initiator von Immobilienfond sein, den er als Mitarbeiter in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betreut hatte. Er wurde 1983 Geschäftsführer und 1987 Gesellschafter. Zum Jahreswechsel 1989/90 übernahm Salamon alle Geschäfstanteile. Der Gründer und Namensgeber des Unternhemens mochte den von Salamon angestrebten Einstieg ins Geschäft mit Schiffsfonds nicht mittragen. Schiffe waren dem Immobilienmann Volker Peters nicht ganz geheuer.

 

Wie attraktiv das Geschäft mit Schiffen ist, hatte Salamon während seiner Tätigkeit als externer Prüfer von Schiffsbeteiligungen und Initiatoren feststellen können. Zudem wurden die steuerlichen Verluste der geschlossenen Immobilienfonds immer stärker beschnitten.


Die Novotel-Fonds brachten zuletzt steuerliche Verluste von rund 40 %, bei den Schiffsfonds waren es 100 Prozentpunkte mehr“, erläutert Salamon. Die Schiffe genießen bis heute eine Vorzugsbehandlung (Tonnagesteuer).

Die Weichenstellung von Salamon hat sich als überaus erfolgreich erwiesen.

Die Schiffsfonds sind die Hauptproduktlinie des Hauses. Dr. Peters managt die größte Handelsflotte Deutschlands und eine der größten Handelsflotten der Welt. 1999, auf dem Hansa-Forum in Hamburg, traditioneller Treffpunkt der Branche, stellte Salamon sein Konzept der ein Jahr zuvor aufgelegten Tankerfonds vor. Die Hamburger Initiatoren waren entsetzt, investierten die Fonds bis dahin ausschließlich in Containerschiffe. Die chartermärkte für Tanker galten als sehr volatil und weniger kalkulierbar. An der Branche vorbei machte Salamon die Tankerfonds mit dem Konzept der Langfristcharter salonfähig. Seine Tankerfonds bewährten sich, liefen schnell erkennbar besser als prospektiert, waren ertragsstärker als Containerschiffsfonds und machten Schule.

 

Seine D&S-Fonds sind zum Markenzeichen geworden. Das Kürzel steht für Dynamik und Sicherheit. Die Risiken für Investoren versucht Salamon zu minimieren. „Sicherheit hat für den Anleger Priorität“, meint Salamon. Er selbst meidet nach Möglichkeit jedes Risiko. Große Schiffe zu bestellen, ohne zu wissen, ob diese nach Fertigstellung zu verchartern sind, kam für ihn nicht in Frage. Und es blieb nicht bei Schiffen und Immobilien. „Ein Emissionshaus, das jederzeit Fonds anbieten will, sollte nicht von Marktschwankungen in einzelnen Segmenten anhängig sein und eine breite Produktpalette haben“, so Salamon. Im Jahreswechsel 2003/4 kamen die US-Policenfonds hinzu und in diesem Jahr hat die Dr. Peters Gruppe erstmals zwei Flugzeugfonds aufgelegt, eine Produktlinie, zu der Salamon eine besondere Affinität hat. Trotz seines erfolgreichen Lebens als Geschäftsmann hat Salamon die Bodenhaftung nicht verloren. „Die Gewinne wurden regelmäßig in der Firma belassen, um die Reserven zu stärken“, erläutert er. Er ist in Dorsten aufgewachsen und dort lebt er trotz seines 60 km entfernten Firmensitzes in Dortmund noch heute. 


 


Geschlossene Fonds - G.U.B.-Urteile

 

Die Dortmunder Dr.-Peters-Gruppe zählt zu den erfahrensten Initiatoren geschlossener Fonds in Deutschland. Ihr 123-ster Fonds investiert in einen Rohöltanker der Suezmax-Klasse, das Schiff passt also gerade noch durch den Suez-Kanal zwischen Mittel- und Rotem Meer.

 

Der Doppelhüllentanker DS „Sapphire“ wurde 2002 auf der japanischen Werft NKK Tsu-Works gebaut und soll im September 2007 von dem Fonds übernommen werden Ab diesem Zeitpunkt ist das Schiff für rund 5,3 Jahre an die Vespucci Marine C.V., Amsterdam, verchartert. Der Vertrag ist durch eine Garantie der Marco Polo Seatrade B.V., Amsterdam, unterlegt. Deren Bonität beurteilt die holländische Ratingagentur Dynamar auf einer Skala von eins (geringes Risiko) bis 10 (hohes Risiko) mit vier.


Den Kaufpreis für das Schiff von 85 Millionen US-Dollar stuft der Gutachter Ulrich Blankenburg als „angemessen und marktkonform“ ein. In Bezug auf den Ertragswert auf Basis des abgeschlossenen Chartervertrages sei der Preis sogar günstig. Allerdings ist das allgemeine Marktpreisniveau aktuell hoch.


Anleger können sich ab 20.000 Euro plus fünf Prozent Agio beteiligen und zwischen zwei Varianten wählen: Dem „Dynamik-Kapital“ und dem „Garant-Kapital“. Die „Garant“-Anleger erhalten vorrangige Ausschüttungen von konstant sechs Prozent pro Jahr. Der Rest der Überschüsse entfällt af die „Dynamik“-Varinate, beid er das höhere Risiko mit geplanten Ausschüttungen zwischen acht Prozent der Einlage (ab 2008) und 19 Prozent (ab 2023) versüßt werden soll. Der vorgesehene Anteil des Fremdkapitals an der Gesamtinvestition ist mit 64,3 Prozent vergleichsweise hoch. Es soll zudem zu 40 Prozent in Yen aufgenommen werden, was mit entsprechen Chancen und Risiken verbunden ist.

 

Der Treuhändler gehört zur Dr. Peters-Gruppe und übt das Stimmrecht selbst aus, wenn er keine anders lautende Weisung des Anlegers erhält. Dadurch sind Interessenkonflikte möglich. Insgesamt dennoch ein sehr guter Fonds.

 

Gesamt-Urteil:
Sehr gut +++

 


 


"k-mi- Fazit:"

Die Dr. Peters-Fonds haben ihre Investitionsphasen gut absolviert. Auch steuerlich war auf die Fonds meist Verlaß. Abzuwarten bleibt wie das Finanzgericht über die strittigen Abschreibungen der Schiffsbeteiligungen urteilt. Die Performance der laufenden Fonds ist befriedigend. Dagegen waren die bisherigen Fondsverkäufe meist erfolgreich. Die bereist verbesserte Dokumentation kann noch informativer werden. Als einer der ältesten und erfahrensten Initiatoren hat Dr. Peters aller Höhen und Tiefen des Marktes miterlebt und sich dabei als verlässliches Emissionshaus gezeigt. Unterm Strich werten wir daher die Dr. Peters LB mit noch gut!


 


Dr. Peters hebt mit Emirates ab

 

Nachdem Dr. Peters seinen ersten Flugzeugfonds in nur zwei Wochen platziert hatte, brachte der Dortmunder Initiator direkt im Anschluss den zweiten Flieger auf den Markt, mit nahezu identischer Konzeption.

 

Die Luftfahrt gilt als Wachstumsmarkt. Dazu trägt vor allem der stark steigende Flugverkehr in den aufstrebenden Schwellenländern bei. Prognosen zufolge wird sich das Passagieraufkommen bis 2025 weltweit verdoppeln. Dr. Peters setzt mit seinem Flugzeugfonds auf den starken Partner Emirates, der Dubai, das Drehkreuz im Nahen Osten, seinen Heimatflughafen nennen kann.


Investitionsgegenstand ist eine Boeing 777-300ER, die von der Fluggesellschaft Emirates für zehn Jahre fest geleast wurde. In der kalkulierten Laufzeit von 16 Jahren sollen die Auszahlungen von sieben Prozent pro Jahr bis auf 16 Prozent zum Laufzeitende steigen. Bei einem geplanten Eigenkapital in Höhe von 82,2 Millionen US-Dollar beläuft sich das geplante Gesamtinvestitions-volumen durch Beimischung von Fremdkapital auf rund 168 Millionen US-Dollar.


Wie gewohnt hat Dr. Peters eine konservative Prognose erstellt, die abhängig vom Verkaufspreis des Flugzeugs und dem persönlichen Steuersatz des Anlegers einen Überschuss von 91 bis 137 Prozent in Aussicht stellt. „Wir bleiben unserer Produktphilosophie `Dynamik & Sicherheit` treu und heben das erfolgreiche Fondskonzept der Schiffe mit Langfristcharter aus dem Wasser in die Luft“, sagt Christian-Oscar Geyer, geschäftsführender Gesellschafter von Dr. Peters.

Die Beteiligung eignet sich für konservative Anleger, die Wert auf kontinuierliche Ausschüttungen legen.

 


 


Vorteile langfristiger Bindung

Geschlossene Fonds

 

Im Kurzinterview skizziert  Christian-Oscar Geyer (Foto) Geschäftsführender Gesellschafter des Dortmunder Emissionhauses Dr. Peters, Konzept und Vorteile geschlossener Fonds.

Welche Vorzüge hat das neue Produkt?

Geyer: Der DS-Fonds Nr. 124 Flugzeugfonds II investiert in eines der modernsten Flugzeuge auf dem Markt. Die Marktaussichten im Flugzeugsegment sind ausgezeichnet. Insbesondere im Bereich der Langstrecke ist ein Boom zu erwarten. Darüber hinaus gibt der langfristige Leasingvertrag mit der finanzstarken Fluggesellschaft Emirates Airlines den Anlegern ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und ausgezeichnete Aussichten auf Renditen.

Welche Vorteile haben langfristige Verträge?

Geyer: Durch langfristige Charter- und Leasingverträge lassen sich Einnahmen im Bezug auf  Preisschwankungen auf dem Markt sichern. Die letzten Jahre haben gezeigt wie wichtig die langfristige Beschäftigung mit zuverlässigen Vertragspartnern sein kann, vor allem hinsichtlich der Sicherheit des Investments.

Ist dieses Modell erfolgreich?

Geyer: Das Dortmunder Emissionshaus Dr. Peters hat sich bereits seit 1998 auf Doppelhüllen-Tanker mit langfristigen Charterverträgen spezialisiert. Den Erfolg dieser Strategie belegt die Zahlenbilanz: Schiffsbeteiligungen mit Langfristcharter übertrafen die kalkulierten Ergebnisse im Durchschnitt um neun Prozent. Daher haben wir beim aktuellen Flugzeugfonds dieses erfolgreiche Modell vom Wasser in die Luft übertragen.

 


Vom Wasser in die Luft

Dr. Peters investiert in Boeing 777-300ER mit attraktivem Konzept für Anleger.

 

"Mit unserem neuen, sicherheitsorientierten Anlagekonzept erschließen wir ein weiteres attraktives Investitionssegment für unsere Anleger", so Christian-Oscar Geyer, Geschäftsführender Gesellschafter vom Emissionshaus Dr. Peters.


Beim aktuellen DS-Fonds Nr. 124 Flugzeugfonds II investiert das Dortmunder Emissionshaus in eine Boeing 777-300ER (Extended Range = vergrößerte Reichweite). Damit überträgt Dr. Peters das erfolgreiche Modell von Schiffen mit Langfristcharter aus dem Wasser in die Luft. Ein zehnjähriger Leasingvertrag mit der renommierten Fluggesellschaft Emirates Airlines gibt den Anlegern ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und ausgezeichnete Renditeaussichten.

 

Marktführer Boeing


„Der Flugzeugtyp gehört zur erfolgreichen 777-Baureihe von Marktführer Boeing und bildet die modernste Flugzeugfamilie auf dem Markt“,
betont Geyer. Die Boeing 777-300ER ist das weltweit größte und schwerste Flugzeug, das mit lediglich zwei
Triebwerken ausgestattet ist.Die Triebwerke sind von den Abmessungen her die größten in der Geschichte der
Luftfahr und halten im Guiness-Buch der Rekorde den Weltrekord für die höchste Schubkraft. Da es sich um ein zweistrahliges Flugzeug handelt, ist der Kerosinverbrauch deutlich geringer als bei Maschinen mit vier Triebwerken. Dadurch erhöht sich die Reichweite.
Der 4 Meter lange „Twinjet“ mit einer Spannweite von 66 Metern transportiert nonstop bis zu 358 Passagiere über eine Strecke von 15 000 Kilometern. „Wir konnten ein modernes Flugzeug zu einem sehr günstigen Preis kaufen“, bestätigt Geyer. Mit 156 Millionen US-Dollar liegt der Kaufpreis rund ein Drittel unter dem gängigen Listenpreis. „Darüber hinaus ist es gelungen, mit Emirates einen finanzstarken Leasingnehmer zu gewinnen“, sagt Geyer. Emirates Airlines hat das Flugzeug für zehn Jahre zu fest vereinbarten monatlichen Raten von 1 236 000 USDollar geleast. Außerdem trägt Emirates während der Laufzeit alle Kosten, die aus der Nutzung entstehen.


Hohe Sicherheit


Die lange Leasinglaufzeit sichert den geschlossenen Fonds langfristig gegen mögliche Preisschwankungen in der Luftfahrtbranche ab. Außerdem erhöht sich die Prognosesicherheit für die Einkünfte der Fondsgesellschaft. Mit einer kalkulierten Laufzeit von 16 Jahren steigen die Auszahlungen von jährlichen sieben Prozent bis auf 16 Prozent ab dem Jahr 2023. Der Fonds wurde außerdem als US-Dollar-Anlage mit Kapitalwahlrecht konzipiert. Dadurch erhalten Anleger die Möglichkeit, bei Ein- und Auszahlungen zwischen Euro und US-Dollar zu entscheiden.


Gute Marktaussichten


Das neue Anlagemodell verspricht für Dr. Peters ein großer Erfolg zu werden. Die Anteile am Vorgängerfonds DS-Fonds Nr. 122 Flugzeugfonds I waren bereits innerhalb weniger Tage vergriffen. „Die Marktaussichten im Flugzeugsegment sind sehr gut. Die Luftfahrt boomt seit Jahren und bleibt in absehbarer Zukunft eine starke Wachstumsbranche“, erklärt Geyer. Marktprognosen gehen davon aus, dass die Passagierzahlen jährlich um 4,8 Prozent zunehmen und sich bis zum Jahr 2025 verdoppeln werden. Allein im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der verkauften Flugkilometer um
5,9 Prozent erhöht. „Um diesem Transportwachstum gerecht zu werden, sind die Fluggesellschaften gefordert, in neue Flugzeuge zu investieren“, sagt Geyer.


Vom Wasser in die Luft


Dr. Peters investiert in Boeing 777-300ER mit attraktivem Konzept für Anleger „Mit unserem neuen, sicherheitsorientierten Anlagekonzept erschließen wir ein weiteres attraktives Investitionssegment für unsere Anleger“, sagt Christian-Oscar Geyer, Geschäftsführender Gesellschafter vom Emissionshaus Dr. Peters.

 


Fonds: Dr. Peters geht in die Luft

Emissionshaus legt erstmals Flugzeugfonds auf – Bestes Jahr der Unternehmensgeschichte in Aussicht

 

Nach dem Wasser erobert Dr. Peters jetzt auch die Luft. Das Dortmunder Emissionshaus bietet Anlegern erstmals Beteiligungen an einem Flugzeugfonds. Mit der Investition in zwei Boeing-Maschinen fliegt Dr. Peters auf das beste Jahr der Unternehmensgeschichte zu. Das bisherige Fondskonzept, langfristige Charterverträge für Schiffe, hat Dr. Peters nun vom Wasser in die Luft gehoben. Für zwei Passagierflugzeuge aus dem Hause Boeing (777-200 LR und 777-300ER) investierte Dr. Peters 241,93 Mio. Euro. Geschäftsführer Jürgen Salamon hat die Fluggesellschaft „Emirates“ als Leasingpartner gewonnen. Die erste Maschine, das Langstreckenflugzeit 777-200LR, soll bereits im November um die Welt fliegen. Zehn Jahre zahlen „Emirates“ monatlich fest 1,117 Mio. Euro.

Zusätzlich übernimmt die Gesellschaft auch alle Betriebskosten. Nach Ziehung zweier Optionen könne das Leasingverhältnis insgesamt 16 Jahre andauern. Für diese Laufzeit ist auch der Fonds kalkuliert. Bei einer Mindesteinlage von 10 000 US-Dollar bekommen die Anleger eine Rendite von anfangs sieben Prozent. Die Auszahlungen steigen pro Jahr auf 16 Prozent.

Dr. Peters sagt eine Gesamtauszahlung von 211,9 Prozent inklusive Verkaufserlös voraus.

 

77 Schiffe finanziert

 

Wir sind froh, unseren Anlegern ein weiters attraktives Segment bieten zu können“, sagte Jürgen Salamon. Außerdem hat die Dr. Peters Gruppe acht Schiffe mit einem Investitionsvolumen von 305,21 Mio. Euro erworben. Darunter eine Suezmax-Tanker, an dem sich Anleger ab sofort beteiligen können. Insgesamt hat Dr. Peters damit 77 Schiffe finanziert. Bereits jetzt hat das Emissionshaus 555,1 Millionen Euro in diesem Jahr investiert. Mit den bisher getätigten oder gesicherten Projekten liegt das Gesamtinvestitionsvolumen für 2007 bereits über dem Ergebnis des Rekordjahres 2003 (540,2 Mio. Euro).

 

 „Ich gehe davon aus, dass sich die erfreuliche Geschäftsentwicklung fortsetzt und wir das Geschäftsjahr 2007 als das Beste unserer Firmengeschichte abschließen werden“, so Salamon

 


Dr. Peters setzt die Reihe mit VLCC-Tankern fort. Für 129 Millionen US-Dollar hat der DS-Fonds 120 den Rohöltanker Leo Glory eingekauft. Die koreanische Samsung-Werft hatte den 309.234-tdw-Frachter vor vier Jahren unter dem Namen "Violanda" abgeliefert. Das Schiff wechselte bereits mehrmals den Besitzer, im April 2005 erfolgte die Unbenennung in Leo Glory. Seit einem Monat fährt das Schiff für ein saudi-arabisches Tochterunternehmen der Pacific Star International Holding. Zwischen 51.020 und 53.550 US-Dollar pro Tag zahlt der Charterer über knapp elf Jahre. Während dieser Festcharter soll das Fremdkapital komplett getilgt werden. Die Anschlusscharter kalkuliert Dr. Peters mit 42.900 US-Dollar pro Tag. Mit Front Eagle fährt in der Flotte von Dr. Peters bereits ein Schwesternschiff der Leo Glory, für das Samsung Anfang 2002 noch 75 Millionen US-Dollar verlangte.


Dr. Peters Gruppe: Erfolgreicher Start in Österreich


Die Dr. Peters Gruppe konzipiert, platziert und verwaltet mit über 30-jähriger Erfahrung erfolgreich geschlossene Fonds. Seit dem vergangenen Jahr bietet das Unternehmen auch Schiffsbeteiligungen in Österreich an. Das Emissionshaus hat 2006 auf dem hiesigen Markt zwei sicherheitsorientierte Schiffsbeteiligungen angeboten. Der DS Fonds Nr. 114 VLCC Artemis Glory investierte mit dem bewährten Konzept der Langfristcharter in einen Supertanker und der exklusiv über die Kathrein Bank vertriebene DS Fonds Nr. 115 in ein Containerschiff der Postpanamax-Klasse. Die Schiffsbeteiligungen wurden von den österreichischen Anlegern gut angenommen, die rund 20 Millionen Euro in die Fonds investiert haben. „Das hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Wir waren uns zwar über das große Interesse an Schiffsbeteiligungen bewusst, sind jedoch bei den Planungen von einem eher zurückhaltenden Platzierungsverlauf ausgegangen", kommentiert Christian-Oscar Geyer, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Peters GmbH & Co. Emissionshaus KG und fügt hinzu: „Der erfolgreich Start beflügelt uns in dem Bestreben, mit den geschlossenen Fonds aus unserem Hause einen festen Platz im österreichischen Kapitalanlagemarkt einzunehmen."

Insgesamt hat die Dr. Peters Gruppe bisher 121 Fonds mit einem Investitionsvolumen von über 4,4 Milliarden Euro aufgelegt. Das bei über 55.000 Kommanditisten eingeworbene Eigenkapital beträgt rund 2,2 Milliarden Euro. Die Investitionsfelder der sicherheitsorientierten Qualitätsfonds sind die Schifffahrt, Immobilien und Finanzmarktprodukte. Das jährliche Auszahlungsvolumen an die Kommanditisten ist insbesondere aufgrund der erfolgreichen Schiffsfonds in den letzten Jahren stark gestiegen. Nach 84,7 Millionen Euro für 2004 und über 105 Millionen Euro für 2005 werden an die Anleger für 2006 mehr als 124 Millionen Euro an Auszahlungen geleistet.


ZAHLEN UND FAKTEN
Gegründet:
1960
Hauptsitz: Dortmund, Deutschland
Zweigniederlassung: Hamburg (DS Schiffahrt GmbH & Co. KG)
Geschäftsführende Gesellschafter: Jürgen Salamon, Christian-Oscar Geyer
Auflegung erster Fonds: 1975 Mitarbeiter: 109
Investitionsvolumen: 4,4 Mrd. Euro (500 Mio. Euro in 2006)
Eingeworbenes Eigenkapital: 2,2 Mrd. Euro (230 Mio. Euro in 2006)
Anzahl Kommanditisten: mehr als 55.000
Ausschüttungen an Anleger für 2006: über 124 Mio. Euro
Anzahl Fonds:121
Fondsportfolio: 70 Schiffsfonds, 49 Immobilienfonds, 2 Live-Value-Fonds (LV Zweitmarkt USA)

Produktphilosophie

Die Beteiligungsmodelle der Dr. Peters Gruppe führen den Markennamen DS-Fonds. DS steht für Dynamik & Sicherheit und damit für die Produktphilosophie, Chancen dynamischer Märkte zu nutzen, bei gleichzeitig höchstmöglicher Sicherheit für das Beteiligungskapital der Kommanditisten. Das erfolgreiche Konzept, in werthaltige, sorgsam ausgewählte Objekte und Modelle zu investieren, geht einher mit der fairen und professionellen Zusammenarbeit mit renommierten Geschäftspartnern. Denn gerade auf die Bonität und Professionalität von internationalen und nationalen Partnern legt der Initiator zur Sicherung der Anlegerinteressen besonderen Wert.

Seit 2006 bietet die Dr. Peters Gruppe ihre sicherheitsorientierten Schiffsbeteiligungen auch in Österreich erfolgreich an.


Erfolgreich platziert

Dr. Peters Gruppe investierte 2006 über 580 Millionen US-Dollar in Schiffe

Das Segment Schiffsbe­teiligungen hat im ab­gelaufenen Geschäfts­jahr 2006 in besonderem Maße zu dem Platzie­rungserfolg der Dr. Peters Gruppe beigetragen.

Mit einem platzierten Eigen­kapital in Höhe von 225,6 Millionen Euro konnte das Dortmunder Unternehmen eine Steigerung von 24,6 Prozent im Vergleich zu 2005 erzielen. Der Initiator geschlossener Fonds legte in 2006 sechs neue Schiffs­beteiligungen auf, die in ei­nen VLCC und fünf Postpan­max-Containerschiffe investierten. Das über Schiffs­fonds platzierte Eigenkapital entspricht einem Investi­tionsvolumen von 463,2 Mil­lionen Euro. In US-Dollar umgerechnet hat Dr. Peters in 2006 damit 581,6 Millio­nen USD in Schiffe investiert (Euro/USD: 1/1,2556).


20. Supertanker für Dr. Peters Gruppe

 

 

Das Platzierungsergebnis un­serer Schiffsbeteiligungen ist um so höher zu werten, da in Deutschland der Gesamt­markt im Bereich der Schiffs­beteiligungen um rund 20 Prozent zurückgegangen ist. Es hat sich einmal mehr ge­zeigt, dass die KG-Finanzie­rung flexibel und zuverlässig die Finanzierungsbedürfnis­se unserer Geschäftspartner erfüllt und sich die konstant gute und vertrauensvolle Zu­sammenarbeit mit interna­tionalen Partnern auch in schwierigen Zeiten für alle Seiten bezahlt macht", kom­mentiert Jürgen Salamon, Geschäftsführender Gesellschaf­ter der Dr. Peters Gruppe, die Ergebnisse.

Erst vor wenigen Tagen hat Dr. Peters wieder einen neu­en VLCC, den vier Jahre alten 309.000-Tonner "Leo Glory", von der Pacific Star Interna­tional Holding (BVI) für 129 Millionen USD erworben und mit einer 10,8-jährigen Fest­charter übernommen. Damit wächst die von Dr. Peters fi­nanzierte Schiffsflotte auf 76 Einheiten mit einem Investi­tionsvolumen von 3,8 Milliar­den Euro und einer Tragfähig­keit von 9,1 Millionen Tonnen.

Es handelt sich um 20 VLCC, acht Aframax-Tanker, fünf Rohöl- und Produktentanker, drei Suezmax- und zwei Pan­max-Rohöltanker, 27 Contai­nerschiffe, sieben Bulkcarri­er, zwei Gastanker und zwei Kühlschiffe. In den vergange­nen zwei Jahren hat Dr. Peters vier VLCC und zwei Aframax­Tanker veräußert. Unter der DS-Flagge fährt damit aktuell eine Flotte von 70 Schiffen mit einer Gesamttragfähigkeit von 7,6 Millionen Tonnen. Im Geschäftsjahr 2006 plat­zierte die inhabergeführte Dr. Peters Gruppe ein Eigenkapi­talvolumen in Höhe von 244,7

Millionen Euro. Damit konnte das Vorjahresergebnis im rück­läufigen Gesamtmarkt der geschlossenen Fonds um 12,9 Prozent gesteigert werden und lag nur knapp unter dem Rekord aus 2003 (253,0 Milli­onen Euro). Das anteilige In­vestitionsvolumen entsprach 485,2 Millionen Euro. Bis zum Jahresende 2006 legte die Dr. Peters Gruppe 121 Fonds auf, in die Anleger über 55 000 Beteiligungen investiert haben.


Das auf­gelegte Fondsportfolio be­steht aus 70 Schiffsbetei­ligungen, 49 Immobilien­fonds und zwei LV-Fonds. Die Anleger erhalten für das Geschäftsjahr 2006 rund 117,7 Millionen Euro an Auszahlungen. Dies bedeu­tet eine erneute Rekordaus­zahlung aus dem Hause Dr. Peters, die 11,9 Prozent über dem Auszahlungsvolumen des Vorjahres (105,2 Millio­nen Euro) liegt. Seit nunmehr 31 Jahren kon­zipiert und platziert die Dr. Peters Gruppe geschlossene Fonds in den Bereichen Im­mobilien, Schiffe und dem Zweitmarkt von US-Lebens­versicherungen. Der Investi­tionsschwerpunkt des Initia­tors lag in den letzten Jahren im Bereich der Schifffahrt. Heute managt die Dr. Peters Gruppe, gemessen an der Gesamttonnage, die größte Handelsflotte Deutschlands und eine der größten Tan­kerflotten der Welt.

 

309 000-Tonner „Leo Glory" mit 10,8-jähriger Charter für 129 Millionen US-Dollar von Pacific Star erworben


Anlage: Schiffe laufen den Immobilien den Rang ab

SALZBURG - Das Emissions­haus Dr. Peters mit Sitz in Dort­mund nimmt jetzt verstärkt Kurs auf Salzburg. Das Emissions­haus hisst seine Flagge nun auch bei der Salzburger Sparkasse, wo sich heimische Anleger ab sofort an Schiffen beteiligen können. „Schiffsbeteiligungen haben in Deutschland den Immobilien bereits den Rang abgelaufen", schildert Christian-Oscar Geyer, geschäftsführender Gesellschaf­ter von Dr. Peters im Gespräch mit der SVZ. Warum? „Es läuft einfach besser, es schauen fast immer zweistellige Renditen her­aus", so Geyer. In Deutschland hat sein Emissionshaus, das auf eine 30 jährige Tradition zurück­blickt, rund 50.000 Anleger mit einem Investitionsvolumen von vier Milliarden Euro. In Öster­reich hat Dr. Peters derzeit rund 500 Kunden, das Investitions­volumen beträgt 20 Millionen Euro. Schiffbruch hat laut Geyer in den drei Jahrzehnten noch kein einiger Kunde erlitten. „Es hat noch keiner Geld verloren", so Geyer. Warum das so ist, liegt für ihn auf der Hand: „Die Welt­wirtschaft wächst immer. Und noch immer werden 98 Prozent aller Waren mit Schiffen trans­portiert", erklärt er.

 

Bei Schiffsbeteiligungen handelt es sich laut Geyer um eine kon­servative Anlagestrategie mit einem Zeithorizont von rund zehn Jahren. Investiert wird in erster Linie in Tanker und Con­tainer. „Von den Nischenmärk­ten lassen wir die Finger", so der Dr.-Peters-Manager. Mit an Bord ist man als Privatanleger ab einer Mindestbeteiligung von 20.000 Euro. „Unser größter Anleger hat fünf Millionen Euro inves­tiert", so Geyer.

 

Die Dr.-Peters-Gruppe konzi­piert und platziert seit über 30 Jahren geschlossene Fonds in den Bereichen Immobilien, Schiffe und dem Zweitmarkt von US-Lebensversicherungen. Das Haus managt eine der größten Tankerflotten der Welt.


Dr Peters buys another VLCC from Ghassan Ghandour outfit

German KG (limited partnership) house Dr Peters is expanding its co-operation with Ghassan Ghandour company Pacific Star by purchasing another VLCC with a time charter back to the seller. The 305,000-dwt Artemis Glory was delivered from Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering last month and has been purchased for $115.3m. The price reflects that the deal was concluded earlier this year but has not yet been reported. According to Dr Peters, the current market value of the ship is $137m. Boss Jürgen Salamon says the deal was concluded at the beginning of the year and claims the price is somewhat lower than the market value at the time. The ship is now set for employment with Pacific Star for 11.4 years at an average rate of $49,480 per day. Dr Peters now has six VLCCs on long-term charter to Pacific Star. The 308,000-dwt Titan Glory (built 2000) is on a 12-year charter. In 2004, the 300,000-dwt Saturn Glory and Neptune Glory (built 1998) were purchased for $88.5m each from Pacific Star and chartered back to the seller for seven years plus options. Last year, Dr Peters bought the 299,000-dwt Mercury Glory and Pluto Glory (both built 2001) for $105m each with 10-year time charters back to the seller at $40,000 per day. Salamon says the co-operation with Pacific Star "could not have been better" and adds that the Artemis Glory deal was concluded after long negotiations. According to Dr Peters, Pacific Star has a fleet of 17 VLCCs. The purchase also brings Dr Peters fleet of VLCCs to 17. The company also has suezmax and aframax tankers and boxships.